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24 Monte Slimber

Alta Valsugana
mittel
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Informationen zur Tour 24 Monte Slimber

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    4:00 h
  • Strecke
    5.3km
  • Höhenmeter
    630 hm
  • Höhenmeter
    620 hm
  • Max. Höhe
    2152 m
Anlässlich der Volkszählung 2002 gaben im Trentino 2278 Personen an, das »Fersentaler Deutsch« als Muttersprache zu sprechen. Jedoch nur knapp über die Hälfte davon, 1331, lebt noch im Fersental, einem Seitental, welches von Pergine in nordöstlicher Richtung weit in die Gruppe des Lagorai zieht. Nachdem die Trentiner Bischöfe im 12. Jahrhundert begannen, am nahen Monte Calisio nach Silber zu schürfen, wurden auch die seit der Bronzezeit bekannten Förderstellen wieder von Bedeutung. Im 13. und 14. Jahrhundert siedelten die Bischöfe Bergleute aus Tirol im Tal an. In einer zweiten Besiedelungswelle wurden Bauern im Tal angesiedelt, die nach dem Versiegen des Bergbaues ein karges Leben im Tal führten. Um dieses Dasein zu verbessern, wurden den Fersentalern von Kaiserin Maria Theresia Sonderrechte als Wanderhändler erteilt. Ausgestattet mit diesem Sonderrecht zogen sie anfänglich durch die ganzen habsburgischen Territorien, nach Zusammenbruch der öserreichisch-ungarischen Monarchie noch im 20. Jahrhundert durch ganz Europa. Im Italienischen wird das Tal als Val dei Mocheni bezeichnet, wobei diese Namensgebung von einem häufig gebrauchten Wort der Talbewohner abgeleitet wurde: »mochen«, also machen.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz anfänglich aufwärts nach Frotten (1540 m) und weiter zu den Häusern von Taseineri. Hier geht der Asphaltweg in einen Schotterweg über, von dem bald ein Steig, Markierung 370, nach rechts bergwärts führt. Vorbei an einem alten Haus erreicht der Anstieg eine Schotterstraße, der man kurz nach rechts folgt, worauf an der Gegenseite, bei einer Hauszufahrt, der Steig wiederum nach links aufwärts leitet. Einige Male wird im Anschluss eine Schotterstraße berührt, der Steig hält sich aber meist fern und bei einer Steigkreuzung, Markierung, bestünde die Möglichkeit, nach rechts, Markierung 370 A, zum Rifugio Sette Selle anzusteigen. Unser Weg führt uns jedoch im selben Tal, hier als Auzertol bezeichnet, aufwärts. Nachdem sich die Sicht geweitet hat, führt der Steig zum Passo di Palu di Calamento (2073 m). Von hier bedarf es nur mehr kurze Zeit hinauf zum Sattel zwischen Monte Slimber (2204 m) im Osten und Monte Stanga (2150 m) im Westen. Diese beiden Gipfel sind über Steigspuren von hier aus zu erreichen. Vom Übergang zieht eine weite Serpentine nach Süden ausholend talwärts und erreicht zum Schluss über einen steilen Waldhang den Rifugio Sette Selle (2014 m). Vom Schutzhaus führt der Abstieg, Markierung 343, direkt talwärts, vorbei an der Croce Laner. Knapp hinter dem Kreuz trifft man auf die Abzweigung des Steiges, der nach rechts zum Auzertol leitet. Der Abstieg wendet sich nach links, erreicht die Örtlichkeit Laner, wo man einen Weg überquert, und führt nun rechtshaltend zurück zum Ausgangspunkt.

Startpunkt

gebührenpflichtiger Parkplatz kurz vor Frotten, 1540 m

Zielpunkt

gebührenpflichtiger Parkplatz kurz vor Frotten, 1540 m

Parken

gebührenpflichtiger Parkplatz kurz vor Frotten

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

gebührenpflichtiger Parkplatz kurz vor Frotten, 1540 m; zu erreichen über Palu del Fersina

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Die schönsten Wanderungen: Nördliches Trentino mit Brenta, Nonsberg, Fleimstal, Lagorai

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