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23 Auf die Cima Comer

Alto Garda
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Informationen zur Tour 23 Auf die Cima Comer

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    3:30 h
  • Strecke
    7.4km
  • Höhenmeter
    740 hm
  • Höhenmeter
    730 hm
  • Max. Höhe
    1267 m
Im Gegensatz zum Ostufer des Gardasees, dessen Steilheit allmählich abnimmt, das sich auf der Höhe von Torri del Benaco schon in mediterraner Heiterkeit präsentiert, erfolgt der Übergang auf der Westseite ganz abrupt: grauer, fast senkrecht ins Wasser stürzender Fels nördlich von Gargngano, ein paar Kilometer weiter südlich eine fast paradiesisch anmutende Gartenlandschaft. Besonders augenfällig präsentiert sich dieser Kontrast von der Cima Comer (1281 m), dem letzten Berg, der sozusagen »ans Wasser gebaut« ist. Von seinem Gipfel hat man fast den ganzen Lago im Blick, bis hinunter zur schmalen Landzunge von Sirmione, wo der alpine Norden schon ganz fern ist. Zur Cima Comer kommt man auf mehreren Wegen, von Muslone herauf, über die dem Val Vestino zugewandte Seite sogar in knapp 1 Std. Am schönsten ist der Anstieg vom Dörfchen Sasso, folgt er doch dem Südwestgrat des Bergstocks, was bedeutet: links Wald, rechts – mitunter ganz nahe – der Steilabbruch. So bieten sich immer wieder Aus- und Tiefblicke, aufs Wasser und hinüber zum Monte Baldo. Beim Weg zum Gipfel wird man den kleinen Abstecher zur ehemaligen Einsiedelei San Valentino nicht versäumen – 15 Min. hin und zurück. Die Eremitage – im 17. Jahrhundert von den Überlebenden einer Pestepidemie erbaut – versteckt sich in den schroffen Felsabbrüchen. Ein stimmungsvoller Platz, in seiner Stille dem Gewusel drunten am See mehr als nur um eine Wanderstunde entrückt.

Wegbeschreibung

Die Gipfelwanderung beginnt als Dorfspaziergang, führt auf der Hauptgasse ans andere Ende des Fleckens. An einer Hausmauer entdeckt man eine erste weiß-rote Markierung mit der Nummer 31, wenig später den Hinweis »Comer, Briano«. Vorbei an einem intakten Waschplatz, wie es ihn früher überall in den Dörfern gab, geht’s zwischen terrassierten Feldern flach in den Wald. Der teilweise gepflasterte Pfad passiert einen Bach, beginnt dann anzusteigen. Aussicht gibt es zunächst kaum, dafür aber viel Schatten, was man vor allem im Sommer zu schätzen weiß. Schließlich nähert sich der Weg erstmals den seeseitigen Abbrüchen (Aussicht!); am Ende der Lichtung weist ein Schild rechts zur Einsiedelei San Valentino (772 m). Geradeaus folgt bald die nächste Verzweigung. Man hält sich rechts. Die rot-weiß markierte Spur zickzackt im Wald bergan, führt dabei immer wieder unmittelbar an den Wandabbruch heran und bietet packende Tiefblicke. Der Gipfel ist nicht mehr allzu weit, allmählich lichtet sich der Wald und schließlich ist man oben, 1200 Meter über dem Badestrand von Gargnano, genießt die bezaubernde Schau in 3D. Der Abstieg führt zunächst in den kleinen Waldsattel im Rücken der Cima Comer (1252 m), dann links angenehm schattig über ein paar Schleifen bergab zum jüngst renovierten Rifugio A.N.A. Gargnano (1010 m). Nun auf der Asphaltstraße gut ¼ Std. sanft bergab. An der Senke (931 m) unter dem Monte Bèdole zweigt links ein Waldweg mit der Markierungsnummer 38 ab. Er leitet hinunter nach Sasso.

Startpunkt

Sasso (546 m)

Zielpunkt

Sasso (546 m)

Parken

Parkplatz vor dem Ort

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie vorhanden

Anfahrt

Von der Brenner-Autobahn (Ausfahrt »Rovereto Sud – Lago di Garda Nord«) nach Riva, dann auf der »Gardesana Occidentale« bis Gargnano und über eine Serpentinenstraße nach Sasso.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Die schönsten Wanderungen: Gardasee Monte Baldo - Monti di Ledro - Parco Regionale Alto Garda Bresciano

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