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21 Über den Monte Castello

Alto Garda
mittel
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Informationen zur Tour 21 Über den Monte Castello

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:00 h
  • Strecke
    4.8km
  • Höhenmeter
    430 hm
  • Höhenmeter
    430 hm
  • Max. Höhe
    751 m
Einen schöneren Platz gibt’s nicht so leicht am Gardasee, da sind sich wohl alle einig, die schon einmal die Wallfahrtskirche von Montecastello besucht haben. Sie steht zusammen mit den Klosterbauten auf einem bewaldeten Höhenrücken, der auf einer Seite fast senkrecht abbricht – 600 Meter weit zum Westufer des Gardasees! Da fühlt man sich fast ein wenig an die berühmten Meteora-Klöster erinnert. Doch im Gegensatz zu dem griechischen Weltkulturerbe besitzt das Klösterchen am Monte Castello einen ganz bequemen Zugang. So verwundert es natürlich nicht, dass es manchmal recht laut wird rund um das Gotteshaus, nicht viel bleibt von jener eigentümlich- melancholischen Stimmung, die der Ort etwa im Spätherbst ausstrahlt, wenn die tiefstehende Sonne den Monte Baldo in warmes Licht taucht und der See still zwischen den Bergen liegt, sich nach Süden scheinbar uferlos weitend. Wohl nicht ganz zufällig sind hier Hinweise auf einen heidnischen Tempel (oder eine Fluchtburg?) entdeckt worden; er soll in frühchristlicher Zeit zu einer Kapelle umgebaut worden sein. Ende des ersten Jahrtausends entstand an gleicher Stelle eine Burg, die mehrfach den Besitzer wechselte, zwischen den Scaligern und den Mailänder Visconti umkämpft war. Sie war wohl bereits im Spätmittelalter Ruine; damals wurde mit dem Bau des Klosters begonnen. Das Gotteshaus stammt in seiner heutigen Gestalt aus dem 16. Jahrhundert; Architektur und Ausmalung verraten veronesischen Einfluss.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz am Fuß des »Burghügels« steigt man wahlweise über den steinigen Wanderweg oder auf dem Kreuzweg, die Schleifen der Zufahrt teilweise abkürzend, an zum Baukomplex von Madonna di Montecastello (681 m). Nun links am Kloster vorbei, dann über ein paar Kehren (Tiefblicke!) zum abgeflachten Gipfel des Monte Castello (779 m). Das große Kreuz thront auf einer alten Geschützstellung: Krieg und Frieden? Auch am Weiterweg sieht mit sich wiederholt mit Relikten aus dem Ersten Weltkrieg konfrontiert. Vorsicht ist dabei angezeigt, verläuft die rot-weiße Spur doch teilweise ganz nahe am seeseitigen Steilabbruch. Das beschert aber auch fantastische Ausblicke, seeaufwärts bis nach Torbole. Gleich jenseits des wilden Grabens des Valle San Michele liegt das Plateau von Tremòsine, zu dem sich von Norden das Val di Bondo öffnet. Der Abstieg nach Prabione (530 m) läuft an der bewaldeten Nordflanke des Monte Castello bergab, quert dann ein Geröllfeld, was nochmals schöne Aussicht auf Tremòsine und den Gardasee beschert. Am Siedlungsrand von Prabione gabelt sich der Weg. Links geht’s – vorbei an einer schönen Parkanlage hinein ins Dorf; empfehlenswert ist ein Besuch im Infozentrum des »Parco Alto Garda Bresciano« (kleiner Umweg, Hinweistafeln). Über die Via Francesco d’Assisi spaziert man zurück zum Parkplatz.

Startpunkt

Parkplatz (574 m) an der Straße von Tignale nach Prabione

Zielpunkt

Parkplatz (574 m) an der Straße von Tignale nach Prabione

Parken

Parkplatz (574 m) an der Straße von Tignale nach Prabione

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus von Gargnano via Tignale

Anfahrt

Von der Brenner-Autobahn (Ausfahrt »Rovereto Sud – Lago di Garda Nord«) nach Riva, dann auf der »Gardesana Occidentale « bis Limone. Auf steiler Straße hinauf zur Mittelgebirgsterrasse von Tremòsine und weiter zu der kleinen Senke im Rücken des Monte Castello. Hier Parkplatz (574 m).

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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Die schönsten Wanderungen: Gardasee Monte Baldo - Monti di Ledro - Parco Regionale Alto Garda Bresciano

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