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20 Monte Mulaz

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Informationen zur Tour 20 Monte Mulaz

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    5:30 h
  • Strecke
    16.6km
  • Höhenmeter
    1150 hm
  • Höhenmeter
    1150 hm
  • Max. Höhe
    2880 m
Die südlichste Gruppe der Dolomiten ist die Pala-Gruppe und zugleich ist sie auch eine ihrer größten. Die Gruppe ist klar gegliedert und bildet durch die Ausprägung schroffer, steiler Felstürme, die auch als Namensgeber verwendet wurden, die vielleicht typischsten Dolomitenbilder. Erwähnt sei hier der westliche Abbruch mit seiner bizarr, zackenreichen Umrisslinie gegen San Martino di Castrozza, die bei Gegenlicht an einen feingliedrigen Scherenschnitt erinnert. Bis zum Ersten Weltkrieg zog sich mitten durch die Gruppe die Grenze Alt-Tirols. Diese Tatsache kann auch an den Entstehungsgeschichten der Schutzhütten in der Gruppe abgelesen werden. Die beiden südlicheren Hütten, die Canali- und die Pradidali-Hütte wurden von der Sektion Dresden des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins im Jahre 1897 erbaut. Hingegen wurden die nordöstlicher gelegenen Hütten, der Rifugio Rosetta sowie der Rifugio Mulaz, vom Club Alpino Italiano errichtet. Dabei war damals der nördlichste Teil der Gruppe, welcher sich von der Cima del Focobon gratartig und dabei an ein Y erinnernd nach Norden zieht, kaum beachtet. Heute bietet der Rifugio Alpino al Mulaz einen wichtigen Durchgangspunkt und einen idealen Ausgangspunkt zur Besteigung des Monte Mulaz. Dieser Hauptgipfel des nördlichen Auslegers zeigt sich als überdimensionaler Felsrücken, der mit der Hauptgruppe über den Passo del Mulaz verbunden ist. Gegen Osten zeigen sich kräftig aufsteigende Felsrücken, während gegen Westen, zur Val Venegia, das Schaustück, eine nahezu senkrechte Wand, abbricht, welche von mehreren Kletterführen durchzogen wird, unter anderem von Gunther Langes oder Otto Herzog.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz (etwa 1750 m) unterhalb des Agritur Malga Venegia über die breite ehemalige Militärstraße taleinwärts. An der Malga Venegiota (1824 m) vorbei und weiter aufwärts bis zum großen Schotterstrom, der von der Cima del Focobon und vom Passo del Mulaz herabströmt. Hier nun weiter einwärts über den ebenen Talgrund. Kurz bevor der Weg in Serpentinen zu steigen beginnt, nach links, Markierung 710, Richtung Schotterstrom zurückqueren. Hier beginnt der Steig in kleinen Serpentinen, teilweise mühsam, an der orografisch rechten Seite anzusteigen und zieht hinauf zum Passo del Mulaz (2619 m). Bevor wir nun zur Hütte absteigen, führt der Steig nach links über den breiten Rücken aufwärts bis zu einer Scharte im Südwestgrat. Hinter dieser über ein breites, ausgesetztes Schotterband nach rechts, bis ein weiteres Schotterfeld in die Scharte zwischen dem Süd- und dem Nordgipfel hinaufzieht. Durch dieses weiter und nach rechts zum höchsten Punkt mit der Gipfelglocke. Abstieg wie Anstiegsweg.

Variante

Vom Passo Valles lässt sich der Rifugio Alpino al Mulaz über den Dolomiten-Höhenweg 2 erreichen. Vergleiche Wanderung 31. Aus der Val Venegia kann man auch über einen Klettersteig zum Passo del Mulaz ansteigen. Dazu wandert man in der Nähe der Talstation des Hüttenliftes nach links, in nördlicher Richtung bergwärts, Markierung 749. Bei einer Steigkreuzung hält man sich rechts, in Richtung Passo di Venegiota, und bei einer weiteren Kreuzung wiederum nach rechts. Unterhalb der Westwand zieht der Steig nahezu eben in südliche Richtung, um zum Schluss, nun deutlich steiler, über den Klettersteig den breiten Übergang zu erreichen.

Startpunkt

Parkplatz Val Venegia

Zielpunkt

Parkplatz Val Venegia

Parken

Parkplatz am Pian dei Casoni am Eingang in die Val Venegia oder noch etwa zwei Kilometer in die Val Calnegia zu einem weiteren Parkplatz fahren

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Parkplatz am Pian dei Casoni am Eingang in die Val Venegia, etwa 2 km hinter der Abzweigung von der Rollepass-Straße zum Passo Valles

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  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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