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19 Rund um den Monte Zenone

Alto Garda
mittel
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Informationen zur Tour 19 Rund um den Monte Zenone

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    5:15 h
  • Strecke
    13.2km
  • Höhenmeter
    720 hm
  • Höhenmeter
    710 hm
  • Max. Höhe
    1362 m
Beim Stichwort Tremòsine denken die einen an das Ristorante in Pieve, dessen Terrasse – leicht über den Felsabbruch hinaus ragend – den ultimativen Tiefblick auf den Gardasee bietet, die anderen an den Super-Trail auf den Tremalzo: mehr als tausend Höhenmeter im Grobschotter, 38 Kehren und tausend Schweißtropfen. Und der Monte Zenone? Nie gehört! Verständlich, beeindruckt der Berg doch weder durch seine Höhe noch durch eine besonders markante Gestalt. Er steht in dem lang gestreckten Kamm zwischen den Tälern von San Michele und Bondo. Dass es da überhaupt Wege gibt, hat seinen Grund – wieder einmal – in der nahen Alpenfront im Ersten Weltkrieg. Der bescherte dem felsigen Grat einen schön trassierten, aussichtsreichen Höhenweg. Der Monte Zenone wird dabei nicht überschritten, sondern westseitig umgangen, gut hundert Meter unterhalb des Gipfels. Wer stachelige Macchia, steile Grashänge und lockeres Gestein nicht scheut, kann ihn über die Südostflanke besteigen – auf eigene Gefahr! Die Runde ins »vergessene« Hinterland von Tremòsine bietet auch ohne den Gipfelabstecher viel Interessantes. Im Frühling blüht es üppig an den Hängen, entdeckt man so manches Blümchen, dem es nördlich der Alpen zu kalt ist, so beispielsweise (an der Straße zur Bocca la Cocca) die Trübe Levkoje (Matthiola fruticulosa).

Wegbeschreibung

Vom kleinen Parkplatz (632 m) folgt man zunächst der Straße ins Valle San Michele. Nach gut 300 Metern zweigt spitzwinklig die alte Militärstraße zum Zenone-Kamm ab. Über fünf weite Schleifen gewinnt sie zügig an Höhe. Knapp unterhalb der Bocca la Cocca verlässt man die Sandpiste nach rechts und steigt auf breiter Spur an in die Scharte (966 m), wo sich ein hübscher Blick auf das Val Bondo und seine Kulisse auftut. Am Weiterweg (weitgehend unmarkiert), der – allmählich an Höhe gewinnend – die bewaldeten Osthänge der Cima Mughera und des Monte Zenone quert, verschwinden die Berge bald hinter den Bäumen. Man quert die Gräben von Pulsa und Ègoli (hier schwerer Windwurf), dann läuft der Weg hinab gegen die Lichtung von Piazzolo (1044 m). Wenig oberhalb der Alm wird aus dem Bergab wieder ein Bergauf: »Nansesa« verkündet ein Schild. Die Spur steigt kräftig an, passiert einen Graben nach rechts und steigt dann schräg an gegen bizarre Felsen. Links im Zickzack steil und etwas mühsam hinauf zur Kammhöhe (Bocca delle Volte, 1352 m). Gleich dahinter stößt man auf die ehemalige Kriegsstraße, die den gesamten Kamm auf seiner Westseite quert. Mit schöner Aussicht auf die Berge rund um das Valle San Michele (Monte Caplone, 1976 m) wandert man um die Cima delle Volte (1422 m) herum. Die größtenteils noch recht gut erhaltene Trasse verschwindet zweimal kurz im Berg; am Südwestgrat des Monte Zenone kommt dann auch der Lago di Garda ins Bild. See und Berg (Monte Baldo) bleiben Blickfang auf dem Weiterweg, der hinausläuft zur Cima Mughera, dann über ein paar weite Schleifen absteigt. Knapp unterhalb der Bocca la Cocca schließt sich die Runde; auf dem Hinweg wandert man zurück zum Ausgangspunkt der Tour am Eingang ins Valle San Michele.

Startpunkt

Straßengabelung am Eingang ins Valle San Michele (632 m)

Zielpunkt

Straßengabelung am Eingang ins Valle San Michele (632 m)

Parken

An der Abzweigung ins Tal kleiner Parkplatz.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus bis Vesio

Anfahrt

Von der Brenner-Autobahn (Ausfahrt »Rovereto Sud – Lago di Garda Nord«) nach Riva, dann auf der »Gardesana Occidentale« bis Limone. Auf steiler Straße hinauf zur Mittelgebirgsterrasse von Tremòsine. Durch die Dörfer Voltino und Vesio bis zur Mündung des Valle di San Michele. An der Abzweigung ins Tal kleiner Parkplatz.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Die schönsten Wanderungen: Gardasee Monte Baldo - Monti di Ledro - Parco Regionale Alto Garda Bresciano

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