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18 Cavalazza

Primiero
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Informationen zur Tour 18 Cavalazza

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    4:30 h
  • Strecke
    7.1km
  • Höhenmeter
    430 hm
  • Höhenmeter
    430 hm
  • Max. Höhe
    2305 m
An den Passübergängen der Lagorai-Kette konnte man menschliche Anwesenheit nachweisen, welche bis in die Altsteinzeit, also bis 40.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung zurückreicht. Diese Durchzüge erstreckten sich vermutlich über einen Zeitraum von nahezu 20.000 Jahre. Erst die beginnende Vergletscherung der letzten großen Eiszeit stoppte diese Möglichkeit. Nach dem Abschmelzen der riesigen Eismassen vor 10.000 Jahren wurde es wieder möglich, in das Gebiet vorzudringen. Angeregt durch einen Zufallsfund einer bearbeiteten Spitze aus Feuerstein begann man an den Ufern der beiden Colbricon-Seen mit wissenschaftlichen Grabungen. Zu Tage kamen dabei neun Rastplätze, in denen Werkzeuge aus Silex gefunden wurden, die aus der Periode des Mesolithikums stammen. Silex ist ein Kieselgestein, im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Feuerstein bezeichnet, das ausgesprochen scharfe Bruchkanten ausbildet und das man nutzte, um Schneidewerkzeuge sowie Waffen herzustellen. Dabei wurde vermutlich das Rohmaterial hierher mitgetragen und vor Ort bearbeitet. In dieser Zeit änderte sich die Lebensweise auf Grund der raschen Erwärmung grundsätzlich, was sich auch dadurch kennzeichnete, dass die Jagd auf Wild und die Fischerei verbessert wurden und damit der Übergang zur Sesshaftigkeit eingeleitet wurde.

Wegbeschreibung

Von der Malga Rolle (etwa 1890 m) aus wird die Rollepass-Straße überquert, und so gelangt man über den an der Gegenseite ansetzenden Weg in kurzer Zeit hinunter zur Talstation des Liftes zur Tognazza. Von hier führt ein beginnender Wanderweg nach rechts, Markierung 348, zum Rifugio Colbricon (1927 m). Am Ufer des größeren der beiden Seen, knapp hinter der Hütte, zweigt der Weg nach links ab (1955 m – Markierung) und führt in weiterer Folge steil entlang der Abbrüche des Westgrates aufwärts. Dabei erreicht er wieder ebene Plateaus, über welche man weiter in Richtung des Gipfels der Cavalazza quert. Der Aufstieg zum höchsten Punkt (2324 m) weicht von diesem querenden Steig ab. Die weitere Querung zieht zum Osthang und senkt sich über Serpentinen hinunter in ein kleines Tal. An der Gegenseite beginnt der Steig wieder leicht anzusteigen und windet sich hinauf zum Gipfelaufbau der Cavalazza Piccola. Unmittelbar vor diesem teilt sich der Weg, nach links führt der Steig im Sinne unseres Rundweges weiter. Nach rechts führt ein undeutlicherer Steig auf ein schmales Felsband; er ist durch ein Seil einfach gesichert, berührt auch einen Kaverneneingang und wendet sich im Anschluss nach links, um nun ausgesetzt den höchsten Punkt der Cavalazza Piccola (2310 m) zu erreichen. Für die Rückkehr kann man sich nach dem ersten Abstieg nach links halten und erreicht wieder den ursprünglichen Steig, welchem man weiter gegen Nordosten, in Richtung Passo Rolle, folgt. Dabei erreicht man eine Steigkreuzung, wo wir uns nach links wenden und nun, immer auf die Markierung achtend, einen unübersichtlichen Bereich begehen, welcher unterhalb des Liftes durchführt. In der eingeschlagenen Richtung weiter, ehe der Steig dann oberhalb des Passo Rolle in eine Skipiste übergeht. Über diese geht man bergab in Richtung Pass, wobei man auf eine Schotterstraße trifft, von welcher man wieder nach links, über eine weitere Schipiste zur bekannten Talstation absteigt. An dieser vorbei und nach rechts über den bekannten Weg hinauf zum Ausgangspunkt bei der Malga Rolle.

Startpunkt

Malga Rolle, an der Rollepass-Straße

Zielpunkt

Malga Rolle, an der Rollepass-Straße

Parken

Malga Rolle,
an der Rollepass-Straße

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

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  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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Die schönsten Wanderungen: Nördliches Trentino mit Brenta, Nonsberg, Fleimstal, Lagorai

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