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Vöran

Kino auf dem Felsen

Auf den sonnigen Hügeln des Tschögglberges liegt Vöran auf 1204 m ü.d.M. Sanfte Wiesen und dichter Wald laufen ineinander über, die Luft schmeckt frisch und herb. Auf dem „Knottn“ läuft natürliches Bergkino.

Vöran ist eines der sonnenreichsten Dörfer Südtirols. Seine südwestliche Lage auf einem Hochplateau sorgt für frühe Sonnenaufgänge, während das Tal noch im Schatten schläft, wärmt die Sonne schon die Hänge.  Da Vöran verhältnismäßig hoch liegt, scheint die Abendsonne auch besonders lange.

Das Feriengebiet Vöran umfasst die Fraktionen Aschl, Hinterkofl, Unterdorf und Leadner Alm, die Ortschaften liegen allesamt in unberührter Natur. Vöran ist eine von 10 Modellgemeinden der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (Arge Alps), einer Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat, das Fortbestehen des alpinen Lebensraumes zu schützen. Umweltbewusstsein wird in Vöran groß geschrieben: Ein Biosolarheizwerk versorgt das Dorf mit Energie, die Photovoltaikanlage auf der Vöraner Alm versorgt seit 1998 den gesamten Almbetrieb: vom Melkapparat bis zur Spülmaschine- hier läuft alles mit Solarstrom.

Bajuwarische Bauten
Auf den Hängen des Tschögglberges stehen Gebäude, die von der Besiedlung der Bajuwaren erzählen. Die erhaltenen Behausungen haben Wände aus Holz und Flechtwerk. Hier wird die etymologische Herkunft des Wortes anschaulich gemacht: Der Begriff „Wand“ leitet sich von „winden“, also von flechten, ab.
Die Dächer der Bauwerke sind mit Stroh gedeckt, das Material ist widerstandsfähig und hat die Jahrhunderte überstanden. Der Spitzeggerhof, der Tötnmoarhof, der Langtratterhof und der Gfrarhof in Vöran sind beeindruckende Beispiele dieser historischen Bauweise.

„Knottnkino“: Film ab am Rotsteinkogel
Der Rotstein-, Beimstein- und Untersteinkogel sind drei tuffförmige Felsformationen in Vöran, aufgrund ihrer roten Farbe und Kuppenform ein erstaunliches Naturphänomen. Im Jahr 2000 installierte der Künstler Franz Messner am Rotsteinkogel sein Projekt „Knottnkino“: 30 Stühle aus Stahl und Kastanienholz, alten Kinosesseln nachempfunden, stehen auf dem roten Fels. Wer sich in Vöran ins Kino setzt, dem wird ein spektakuläres Panorama geboten: Das gesamte Etschtal liegt im Blick, ebenso Ulten- und das Passeiertal, der Penegal, die Dolomiten, das Weißhorn, die Texelgruppe und das Meraner Becken.

Zum Rotsteinkogel führen mehrere Wege durch den Wald, sie variieren in Steigung und Schwierigkeitsgrad- je nach Wanderlaune wählt man seine Route. Rund um Vöran laden Waldpfade zu Entdeckungstouren am Tschögglberg mit dem Mountainbike oder mit fest geschnürtem Wanderschuh ein. Im Winter lockt das Skigebiet Meran 2000, das nur 15 Autominuten entfernt liegt.

Vöran ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen. Eine Seilbahn fährt von Burgstall aus in knapp 8 Minuten ins Bergdorf, an der Talstation hält die Buslinie Bozen-Meran.

 

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