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Villnöss

Kreidebleich und saftiggrün

Auf sanften Hängen liegen die Dörfer und Bergweiler von Villnöss. Dichter Mischwald klettert die Hänge hinauf und rahmt die Almwiesen. Dahinter ragt das beeindruckende Felsmassiv der Geislergrupe auf, Schotterhalden und senkrechte Felswände gipfeln in scharfen Graten. Das helle Kalkgestein leuchtet bleich vor dem grünen Grund.

Zwischen Klausen und Brixen im Eisacktal windet sich das Villnösser Tal gen Osten, vor den hohen Dolomitenbergen kommt es zum Stehen. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 535 bis 3.025 m ü.d.M.- dementsprechend abwechslungsreich ist die Landschaft.
Idyllisch fügen sich die Fraktionen Coll, St. Jakob, St. Magdalena, St. Valentin, Teis und der Hauptort St. Peter in die Umgebung. Bergdorfcharme mitten im Grünen.
Jeder Ort wartet mit einer historischen Kirche auf- auf ein eigenes Gotteshaus wollte im Mittelalter kein Dorf verzichten. 65 Meter ragt der barocke Kirchturm von St. Peter in den Himmel, Dom im Tale wird er von den Villnössern genannt. Kleiner, aber mit sagenhafter Entstehungsgeschichte präsentiert sich die bekannte Kirche der hl. Magdalena: Ein Mirakelbild der heiligen Magdalena soll hier vom Fopal Bachl angeschwemmt worden sein, an der Fundstelle steht nun das Kirchlein. Das Kirchturmdach nimmt die spitzen Zinnen der Geislergruppe im Hintergrund vorweg.

Naturparklage
Villnöss
liegt im Naturpark Puez-Geisler. Unberührte Natur, gebirgige Landschaft, einzigartige Felsformationen. Im Süden wird die Schutzzone vom Grödner Joch begrenzt, im Norden endet sie am Würzjoch. Im Osten umfasst der Naturpark das Gadertal, im Westen das Grödner- und Villnösser Tal.
10.722 Hektar naturbelassener Bergidylle.
In St. Magdalena wurde 2009 ein Naturparkhaus eröffnet. Stimmig passt der moderne Bau in die Landschaft. Kalkweise Fassade, Naturholzelemente. Hier erfährt man alles über die einzigartige Artenvielfalt des Naturparks. Villnöss bekanntester Sohn, Reinhold Messner, berichtet in einem Film über das Erwachen seiner Kletterleidenschaft in den Villnösser Bergen.
Besonders ausführlich wird auf die Geologie der Dolomiten eingegangen. Dass das erworbene Wissen bei Bergerkundungen sogleich eingesetzt werden kann, macht die Museumstour besonders spannend. 

Kristallwelt
Seit 1934 schürft Paul Fischnaller mit anhaltender Begeisterung in den Villnösser Bergen nach Mineralien, seinen wertvollen „Stoanern“ wurde im Jahr 2.000 ein Museum gewidmet. Glitzernde Kristalle warten auf Bewunderer, Informationen über die seltenen Steine sind anschaulich und spannend verpackt.

Sportliche Möglichkeiten bietet Villnöss viele. Den Naturpark kann man auf markierten Wegen mit fest geschnürtem Wanderschuh oder mit dem Mountainbike erkunden, unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bieten jedem Bergfreund eine angemessene Herausforderung. Immer wieder begegnet man den Villnösser Brillenschafen, meckernden Gesellen mit dichter Wolle und schwarzer Augenpartie. Die Schafe gehören zur ältesten Rasse Südtirol und werden heute, da ihre Zahl stark zurückging, wieder besonders gepflegt.
Die steilen Felswände des Geislers sind bei Kletterern beliebt. Wer es lieber etwas weniger anspruchsvoll hat, auf Kletterspaß aber nicht verzichten will, der wagt sich in den Hochseilgarten von St. Magdalena. Auf 6 abwechslungsreichen Parcours erleben große und kleine Kletterer luftige Abenteuer.
Im Winter versinkt die Landschaft unter einer dichten Schneedecke. Skitourengeher bahnen sich ihren Weg durch den Schnee. Über die Hänge sausen fröhliche Rodelfahrer. Schneeschuhwanderer stapfen durch den Winterwald.

 

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