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Venedigerstraße

Bozen
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Bozen

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Informationen zu Venedigerstraße

Trotzdem scheint es inzwischen, als wäre die Venedigerstraße immer schon eine logische Erweiterung der Stadt gewesen. Vielleicht auch nur deshalb, weil die vielen Fassadenelemente und Details, die eindeutig auf eine völlig andere Bautradition verweisen, hinter den Alleebäumen beinahe verschwinden. Oder weil die kleinräumliche, manchmal verspielte, beinahe dörfliche Bebauung der Venedigerstraße einem gewissen Gefühl der Geborgenheit entgegenkommt.

Wie dem auch sei, die Venedigerstraße war ein vom Volkswohnbauinstitut Venedigs 1928 geplantes Stadtviertel für den neuen italienischen Mittelstand. Durch die gezielte Italianisierung Südtirols, und damit vor allem der Stadt Bozen, kamen aus allen italienischen Regionen immer mehr Menschen. Wohnraum zu schaffen, und mit diesen Bauten auch das Gesicht der Stadt zu ändern, war ein vordringliches Ziel der Verwaltung.

Viele der neuen Zuwanderer kamen aus der Region Venetien. Dass der Auftrag zur Realisierung der Wohnbauzone Venedigerstraße an das Volkswohnbauinstitut der selben Region ging, war kein Zufall. Bei der Planung wurde bewusst ein Reihenhauscharakter vermieden, stattdessen war die „Gartenstadt“ mit kleinen Innenhöfen und verwinkelten Hauseingängen das Vorbild. Um den neuen Bewohnern ein gewisses Heimatgefühl zu vermitteln, wurde jeglicher lokale Bezug ausgeklammert, stattdessen zitieren viele Details byzantinische oder Renaissance-Vorbilder, wie man sie aus dem Veneto kennt.

 

 

Die Venedigerstraße in Bozen ist nach Südtirol verpflanzte Architektur ohne lokalen Bezug.

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