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Holzschnitzerei

Formbar, natürlich, Holz.

Die Holzschnitzerei ist eine der ältesten Handwerkskünste des Alpenraums. Holz war als Naturmaterial reichlich vorhanden und konnte mit ein bisschen Handgeschick zu hilfreichen Alltagsgegenständen und bildschönen Dekorationsstücken geschnitzt und verarbeitet werden.

Die Holzschnitzerei hatte bereits im Mittelalter einen hohen Grad der Professionalität und Detailverliebtheit erreicht. Zu dieser Zeit wurden speziell in Italien, Frankreich und England zahlreiche christliche Motive hergestellt. Im Alpenraum fand die Holzschnitzerei im 16. Jahrhundert ihren Ursprung.

Holz durch Schnitzen in Form zu bringen war zwar in vielen Alpentälern beliebt, doch das Grödental in Südtirol entwickelte sich zum weitaus bekanntesten Holzschnitzertal. Was als Winterzeitvertreib und Zuerwerb mit der Fertigung von Werkzeugen und Haushaltsutensilien begann, wurde mit der kunstvollen Herstellung von Krippenfiguren und anderen künstlerisch wertvollen Skulpturen schnell zur Haupterwerbsquelle für viele Grödner.

Heutzutage werden immer öfter moderne Holzskulpturen hergestellt, die auf international renommierten Kunstmessen großes Aufsehen und ein hohes Ausmaß an Wertschätzung erreichen. Die mittlerweile bekannte Grödner Holzskulpturenmesse "Gardena Art" zeigt das filigrane Handwerkskönnen der Grödner Holzhandwerker auf faszinierende Weise auf. Einen guten Einblick in das Schaffen eines Grödner Holzschnitzers bietet die Website von Arnold Demetz.

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