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Ulten

Urtümliches Ulten

Das Gemeindegebiet von Ulten liegt mitten im Ultental, es umfasst die Fraktionen St. Gertraud, Kuppelwies, St. Nikolaus und St. Walburg. Ringsum ragen mächtige Berge auf, sie sind die westlichen Ausläufer der Ortlergruppe und begrenzen das Tal.

Ausgrabungen förderten in Ulten Tonscherben und Feuerstellen zu Tage, schon im Jahre 1.000 v. Chr. war das Gebiet dünn besiedelt. Im Mittelalter wuchsen die Siedlungen zu Bergdörfern heran. Typisch für die bäuerliche Architektur von Ulten sind die Höfe, die in großer Anzahl die Jahrhunderte unverändert überstanden haben. Rustikale Formen treffen liebevolle Details. Schnitzwerk, Metallverschlag, Geranienschmuck. Charakteristisch sind das blockartige Sockelgeschoss aus Stein und der hölzernen Aufbau. Teils sind die Pultdächer heute noch mit Lärchenschindeln gedeckt, Querbalken und Steinbrocken geben den Dächern Halt. Hier lebten die Ultner Bergbauern verhältnismäßig autark: Sie betrieben Viehzucht und Landwirtschaft, aus Hanf- und Flachsfasern und Wolle fertigten sie ihre Kleidung.

Aufgestaut
Der Hauptort von Ulten ist St. Walburg, verstreut liegen die Häuser am Hang. Weite Wiesenlandschaft, ringsum dichter Wald. Die Nadelbäume spiegeln sich im großen Zoggler Stausee, der sich unweit des Dorfes befindet. Der See wurde in den 50er Jahren angelegt. Bekannt ist er heute auch als Fischrevier; im Winter wird ein Teil als Eislaufplatz genutzt.

Kulturgut
Unverwechselbare Architektur, reiches Kunsthandwerk, bäuerliches Traditionen und urtümliche Einrichtungsgegenstände: Im Ultner Talmuseum erfährt man Wissenswertes über die Ultner Kultur. Das Volkskundemuseum befindet sich in St. Nikolaus in einem alten Schulgebäude. Erbaut wurde das Haus im Jahre 1827, nach Renovierungsarbeitungen eröffnete es 1973 als museale Einrichtung seine Pforten.

Eine lebendige Geschichtsstunde bietet sich auch bei einer Wanderung am Ultner Höfeweg. Der Pfad führt an historischen Bergbauernhöfen vorbei, hier scheint sich seit Jahrhunderten nichts verändert zu haben.

Durch unberührte Natur führen Wanderrouten auf die umliegenden Berge. Auf den Gipfeln ist die Landschaft kärger, der Blick reicht oft weit ins Tal und auf die umliegenden Bergspitzen. Mehrere idyllische Gebirgsseen liegen in den Ultner Bergen, tiefblaue Wasserspiegel in rauer Felslandschaft.

Im Winter ist das Gebiet bei Tourengänger beliebt. Auf der Schwemmalm sausen Skifahrer und Rodler über die Hänge. Gemütlich sind Spaziergänge oder Schneeschuhwanderungen durch den verschneiten Wald.

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