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Truden

Sonnenterrasse Südtirols

Truden liegt eingebettet in sanfte Hügel und dichte Wälder im Naturpark. Von Truden ausgehend durchziehen Wanderwege die Wälder und sonnigen Wiesen, über diese Idylle wacht das Trudner Horn.

In der Geschichtsschreibung wird Truden erstmals 1111 erwähnt. Vertreter der Comunitas Flemarum vereinbarten mit dem Trientner Fürstbischof Gebhart die Befreiung von sämtlichen Zöllen und Steuern, die praktische Regelung galt auch für Truden. Steuern werden heute zwar wieder gezahlt, die freundschaftliche Beziehung zu den Nachbarn im Fleimstal blieb aber erhalten, man teilt sich einiges an Wald und Wiesen und den Lago di Stramentizzo, einen blauklaren Stausee, der zum Pausieren und Erfrischen einlädt. Überhaupt: Die Nähe zum Trentino ist in Truden allerorts spürbar, italienische Lebensfreude und bäuerliche Gemütlichkeit treffen aufeinander, hungrige Gäste haben in Trudener Gasthöfen die Wahl zwischen Speckknödeln und Pasta aglio olio.

In Truden parkt die Natur
Der Naturpark Trudner Horn umfasst  6.866 ha und ist der am tiefsten gelegene Südtirols. Aufgrund seiner südlichen Lage ist er einer der üppigsten und vielfältigsten. Wanderwege führen über beschauliche Almwiesen, klare Gebirgsbäche und die eine oder andere Kuh kreuzen den Weg. Die Landschaft könnte vielfältiger nicht sein: Laub und Nadelwälder wechseln sich ab, Feuchtgebiete und Sümpfe weichen frischgrünen Blumenwiesen.
Dem mannigfaltigen Artenreichtum Trudens wurde ein Naturparkhaus gewidmet. Im Jahre 2000 eröffnet, findet die Ausstellung Platz in einer hundert Jahre alten Mühle. Die Elevatormühle, die sich über drei Stockwerke ausdehnt, ist heute wieder voll funktionstüchtig. Mit dem Mehl werden die ansässigen Bauern versorgt, Interessierte können aber auch vor Ort nach althergebrachter Weise eigenes Brot backen.  Spannendes aus Flora und Fauna des Parks und Wissenswertes aus der Trudener Kultur wird bewahrt und weitergegeben.

Bunte Vielfalt
Für Natur- und Wanderfreunde hat Truden einiges zu bieten. Im Frühjahr lässt sich im lauen Truden gut leben und wandern, Wiesen warten mit Blumenreichtum und den ersten Kühen auf, während in anderen Tälern noch frostige Stimmung herrscht. Im Herbst kleiden sich die Wälder  bunt und freuen sich über Bewunderer, später lassen sich angenehme Schneewanderungen unternehmen. 

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