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Über die Cima Valdritta

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Athesia
  • Am Weg zur Cima Valdritta ist der See immer wieder Blickfang; durch die westseitigen Kare des Monte Baldo schaut man hinunter aufs Wasser
    Am Weg zur Cima Valdritta ist der See immer wieder Blickfang; durch die westseitigen Kare des Monte Baldo schaut man hinunter aufs Wasser
    Foto: Athesia
m 2000 1500 1000 500 12 10 8 6 4 2 km
leicht
Strecke 13,8 km
5:22 h
581 hm
1.755 hm
Die klassische Monte-Baldo-Tour
Er ist mehr als nur ein Berg, der Monte Baldo, ein richtiges Gebirge, fast dreißig Kilometer lang und über 2200 Meter hoch. Vom Westufer des Gardasees erscheint er als geschlossene Front, nur ein paar Karmulden und steile Gräben sind auszumachen, kaum mehr als Furchen in seiner mächtigen Flanke. Die steigt vom Ufer direkt bis in alpine Höhen hinauf. Das macht diesen »Hortus italiae« so einzigartig, zu einem Biotop von europäischer Bedeutung. An seinen seeseitigen Hängen finden sich alle Vegetationsstufen von der fast exotisch anmutenden Parkflora im Uferbereich über die immergrünen Steineichengehölze bis hinauf zu den alpinen Rasen- und Geröllfluren. Olivenhaine säumen die Siedlungen, beim Höhersteigen stößt man auf die Edelkastanie, auf Flaumeichen und Hopfenbuchen. Im Unterholz steht der duftende Diptam (Dictamnus albus); auf den Trockenböden blühen im Frühling zahlreiche Orchideen. Die Buche dominiert den Bergwald, durchsetzt mit Fichten- und Tannenbeständen; darüber folgt ein mächtiger Krummholzgürtel aus Legföhren. Und dann die Bergwiesen! Ihnen verdankt der Monte Baldo vor allem seinen Ruf als »Giardino botanico«, der Blumenfreunde aus aller Welt anzieht. Berühmt ist auch das Panorama, eine einmalige Schau über den Alpeninnenbogen, tausend Gipfel, vom Monte Viso bis zu den Dolomiten reichend.

Die Gipfeltour beginnt im Abwärtsgang, führt von der Bergstation der großen Monte-Baldo-Seilbahn zunächst hinab in die weite Senke der Bocca Tratto Spino (Tredes Pin, 1720 m), dann wahlweise halblinks, einer Schotterpiste folgend, oder geradeaus neben einer Lifttrasse auf steinigem Weg bergan zu einer Liftstation (1836 m): wenig Erfreuliches fürs Auge zum Auftakt. Hinter dem modernen Zweckbau betritt man das Naturschutzgebiet »Lastoni Selva Pezzi« an der Westflanke des Massivs. Der Weg folgt dem Kamm, vorbei an einer großen Steinmännchen-Versammlung, erst über Wiesen, dann zwischen den Latschen. Immer wieder bieten sich schöne Tiefblicke durch die steinigen, vom Gletschereis ausgehobelten Hochkare auf den Gardasee. An der Cima delle Pozzette (2132 m) genießt man die erste Rundumschau; nicht zu übersehen ist der markante Zwischenabstieg am Grat dahinter – rund hundert »verlorene« Höhenmeter. Mit packenden Tiefblicken in den wilden Graben des Val d’Angual geht’s am felsigen Grat weiter.

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