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Kronplatz - Der Hausberg von Bruneck

Wanderung · Kronplatz
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    Foto: KOMPASS-Karten
m 2200 2100 2000 6 5 4 3 2 1 km
Strecke 6,6 km
2:15 h
280 hm
280 hm
2.275 hm
2.019 hm
Für Sonnenanbeter auf zwei Brettern mag der Kronplatz ein Paradies sein; dem Besucher in der warmen Jahreszeit bietet er vor allem starke Kontraste. Da ist einmal das altberühmte Panorama, von dem schon Paul Grohmann sehr angetan war. Er lobte die Aussicht als eine der bezaubernsten der Dolomiten, "und kein Gipfel, den ich kenne, vereinigt wieder die beiden Gegensätze Marmolata und Zillertaler Ferner in solcher Weise mit der schönsten Talaussicht, die man sich denken kann".
Das stimmt auch im 21. Jahrhundert noch, doch mittlerweile ist der Gipfel weitgehend verbaut, und auf den Wiesenhängen stehen mehr Liftmasten als Kühe.Eine 18 Tonnen schwere Friedensglocke mit begehbarer Panorama-Plattform krönt den Berg, und am Westrand des abgeflachten Gipfels ragt ein Gebäude aus dem Untergrund, das nicht nur bei eingefleischten Traditionalisten leichtes Befremden auslösen dürfte: Reinhold Messners Museum Corones, 2015 eröffnet. Wandern kann man natürlich auch am Kronplatz, hinab ins Tal oder rund um den Gipfel. Für eher Gehfaule empfiehlt sich der Concordia-Rundweg (40 Min.), deutlich länger ist der Rundweg Corones.

 Er startet an der Bergstation 01 der großen Kronplatz-Seilbahn, leitet vom abgeflachten Gipfel in nordöstlicher Richtung hinunter in die Gratsenke (2153 m) vor dem Spitzhorn, dann über eine Straßenschleife weiter abwärts zur neu erbauten Geiselsberger Hütte 02 (2080 m). Nun im Uhrzeigersinn auf der Sandstraße – erst etwas an Höhe verlierend, dann wieder ansteigend und zuletzt flach – um den Kronplatzgipfel herum zum Col Catovi 03 (2091 m). Dabei hat man freie Sicht auf das Dolomiten-Panorama, von den Sextenern über die Ampezzaner Dolomiten und die Marmolada bis zum markanten Peitlerkofel. Am finalen Anstieg zur Seilbahnstation 01 zeigen sich dann auch nochmals die vergletscherten Zillertaler Dreitausender.

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