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kleine Wanderung Burgeis

Wanderung · Vinschgau
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Jürgen Kaluzny
  • Wanderweg zum Bergsee oberhalb von Burgeis
    Wanderweg zum Bergsee oberhalb von Burgeis
    Foto: Jürgen Kaluzny, Community
m 1350 1300 1250 1200 1150 6 5 4 3 2 1 km
Landschafts- und Architektur-Highlights mit tollen Ausblicken in und um Burgeis
leicht
Strecke 6,1 km
2:02 h
249 hm
249 hm
1.362 hm
1.196 hm
Zuerst geht es ein kurzes Stück auf dem Etschtal-Radweg Richtung Reschen und dann hinauf zum Bergsee. Dann wandert man weiter zum Kloster Marienberg, zur Kirche St. Michael und hinab zur Fürstenburg in Burgeis. Über die Pfarrkirche Mariä Empfängnis und den Hauptplatz in Burgeis geht es zum Schluss zur Kirche St. Nikolaus.

Autorentipp

Es lohnt sich, die kleine Kirche St. Nikolaus in Burgeis zu besichtigen. Dazu muss man die Wanderung so planen, dass man zur Öffnungszeit in der Zeit vom 16.04. bis zum 23.10. freitags um 14.00 Uhr vor Ort ist.

Wer die Fresken in der Krypta der Klosterkirche des Klosters Marienberg sehen möchte, kann an der Führung teilnehmen, die in der Zeit vom 15.03. bis zum 31.10. donnerstags um 10.00 Uhr stattfindet. Oder man nimmt an der Vesper teil, die in der Krypta Montag bis Samstag um 17.30 Uhr stattfindet und zu der man von einem Mönch abgeholt wird.

Start

Feuerwehr Burgeis (1.240 m)
Koordinaten:
DD
46.711286, 10.531344
GMS
46°42'40.6"N 10°31'52.8"E
UTM
32T 617046 5174219
w3w 
///nachweis.keine.ausfolgen

Ziel

siehe Start

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz gehen wir rechts zurück, biegen links ab und laufen hinab zur Etsch. Auf der anderen Seite biegen wir hinter dem Gasthof rechts ab und folgen ein kurzes Stück dem Etschtal-Radweg Richtung Reschen. Wir steigen bald darauf links auf dem Pfad mit der Markierung 4 den Berg hinauf, laufen bei einer Wegekreuzung geradeaus und kommen weiter oben aus dem Wald heraus. Bei Hinweisschildern halten wir uns links und erreichen den malerisch gelegenen Bergsee. Wir wandern um den kleinen See herum, steigen kurz auf die Anhöhe und haben einen fantastischen Blick über das Tal der Etsch mit Burgeis, Fürstenburg und rechts leicht verdeckt das Kloster Marienberg im Vordergrund, mit Mals im Mittelgrund und mit den Laaser Bergen in der Ortlergruppe im Hintergrund.

Wir sehen leicht rechts unter uns eine Bank, an der wir vorbei den Berg hinabsteigen. Wir laufen einfach geradeaus, bis wir zu Hinweisschildern am Sonnensteig kommen. Hier biegen wir rechts ab und haben kurz darauf wieder einen tollen Blick über das Tal der Etsch. Wir wandern weiter durch den Wald, sehen bald darauf rechts oberhalb das Kloster Marienberg und Mals im Tal der Etsch, wo wir durch ein Fernglas die Türme der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, der Fröhlichburg sowie der romanischen Kirchen St. Johann, St. Benedikt und St. Martin ausmachen können. Wo von links ein breiterer Weg von Burgeis heraufkommt, wandern wir geradeaus und steigen etwas steiler hinauf zum Kloster Marienberg.

Durch ein kleines Tor kommen wir in den Hof des Klosters, das im 12. Jahrhundert gegründet wurde, und gehen links in die Kirche, wo sich direkt dahinter das romanische Portal aus früheren Zeiten befindet. Ansonsten ist die Kirche für Liebhaber des Barocks sehenswert, da die Kirche im 17. Jahrhundert umgebaut wurde. Wer die berühmten romanischen Fresken in der Krypta besichtigen möchte, muss donnerstags früh aufstehen, um an der Führung um 10.00 Uhr teilnehmen zu können, oder spät aufbrechen, um an der Vesper um 17.30 Uhr teilzunehmen. Nach einem kurzen Abstecher im Museumsshop verlassen wir den Hof auf der anderen Seite, biegen rechts ab und laufen hinauf zum Klostercafe, wo wir die Weine des höchsten Weinbergs Europas unterhalb des Klosters probieren können. Dies ist ein ziemlich teures Vergnügen, doch als Weinliebhaber musste ich mir ein Glas Weißwein und ein Glas Rotwein gönnen. Der Wein ist wirklich gut gemacht, aber die verwandten Rebsorten Solaris (weiß) und Cabernet Cortis (rot) zählen nicht zu meinen Lieblingsreben.

Wir verlassen das Kloster über die Strasse, biegen gleich rechts auf den Pfad oberhalb der Strasse ein, erreichen die Strasse nach Schlinig, überqueren diese und wandern den Stundenweg weiter. Wir gehen an einem Abzweig ins Tal vorbei und kommen zur kleinen Kirche St. Stephan, die im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Wir laufen wieder zurück und anschließend über den Pfad rechts abwärts, überqueren die Strasse von Burgeis nach Schlinig, steigen weiter über den Pfad abwärts und kommen wieder zur Strasse von Burgeis nach Schlinig. Hier nehmen wir nicht den Pfad leicht rechts abwärts, denn dieser führt hinab nach Schleis, sondern wir laufen kurz die Strasse abwärts und biegen dann rechts ab. Zwischendurch können wir die Rebhänge mit dem Kloster Marienberg darüber sehen. Wir haben danach wieder einen tollen Blick über das Tal der Etsch und sehen unter uns die Fürstenburg, unser nächstes Ziel.

Wir kommen ziemlich genau bei der Burg beim Etschtal-Radweg vom Berg herunter, biegen links ab und gehen rechts zur Burg, die in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts von den Bischöfen aus Chur erbaut wurde, die über viele Jahrhunderte die Herrschaft im Vinschgau inne hatten. Die Burg kann nicht besichtigt werden, denn in den ´Gebäuden der Burg befindet sich die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft. Einen kurzen Blick in den Hof haben wir uns gegönnt, wogegen niemand Einwände haben kann. Wir laufen anschließend am Parkplatz der Schule vorbei Richtung Burgeis und blicken nach einmal zurück zur Burg. Auf der linken Seite des Tals können wir die Kirche St. Michael ausmachen, die Mitte des 17. Jahrhunderts zur damaligen Pestzeit erbaut wurde.

Wir laufen bis zum Ende der Strasse, biegen rechts ab, kurz darauf links und sehen vor uns Pfarrkirche Mariä Empfängnis, eine romanisch/gotische Kirche aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Wir gehen dann die Strasse bei der Kirche weiter, biegen dann rechts ab und kommen zum Hauptplatz von Burgeis. Hier finden wir einige schöne alte Häuser, wie zum Beispiel der Gasthof Mohren mit einem Spruch an der Wand: „Wen an ein jedes böse Maul – Ein Schloss gehängt müsst werden – Dann wäre wohl die Schlosserei – Das schönste Gschäft auf Erden“ oder andere Häuser, wo hübsche Lüftlmalereien zu sehen sind. Wir laufen die Strasse weiter aufwärts und kommen zum Gasthof, an dem wir zu Beginn unserer Wanderung vorbeigekommen sind. Wir gehen wieder über die Etsch und den Berg hinauf, biegen aber dort, wo wir rechts den Parkplatz haben, links ab.

Wir kommen an einem Spielplatz vorbei und erreichen die Kirche St. Nikolaus, die im Jahre 1199 geweiht wurde, wie eine Inschrift im Inneren bezeugt. Die Kirche ist im Bereich der Apsis mit sehenswerten romanischen Fresken versehen und hat eine Kassettendecke aus dem 16. Jahrhundert. Etwas versteckt am Aufgang zur kleinen Empore können wir einen Narr in einem Waschzuber sehen mit dem sinnigen Spruch: „Item wen(n) Nar(r)en lang leben, so wer(d)en si(e) alt“. Wenn wir dann noch an den Talrand hinter der Kirche gehen, haben wir zum Abschluss noch einmal einen tollen Blick auf Burgeis mit den besuchten Sehenswürdigkeiten. Jetzt müssen wir nur noch den Weg wieder hinab laufen und haben den Parkplatz erreicht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Z. B. von Nauders mit dem Bus 273 Richtung Mals bis Burgeis Kreisverkehr oder von Meran mit dem Zug bis Mals und weiter mit dem Bus 273 Richtung Martina bis Burgeis Kreisverkehr. Man geht dann die Strasse rechts abwärts. Die Feuerwehr befindet sich bei der 2. Strasse links.

Man kann von Mals auch mit dem Citybus 274 bis Burgeis Feuerwehr fahren.

Fahrpläne Vinschgau: https://www.sii.bz.it/de/siipdfOldtimetables (Dann Linie 273 bzw. 274 anklicken.)

Taschenfahrplan Obevinschgau: https://www.vinschgau.net/media/df3374b6-14d5-4869-8e93-09b3eec22faa/2019-taschenfahrplan-sommer.pdf

Anfahrt

Z. B. von Nauders über die B 180 (in Österreich) zum Reschenpass und weiter auf der SS 40 (in Italien) über Reschen und Graun Richtung Mals bis zum Kreisverkehr bei Burgeis. Dort rechts abbiegen und dann die 2. Strasse links. Die Parkplätze befinden sich gleich links.

Oder von Meran über die SS 38 und später SS 40 Richtung Reschen nach Mals. Nach Mals nicht die erste Zufahrt nach Burgeis nehmen, sondern weiter auf der SS 40 bleiben. Beim Kreisverkehr dann links und die 2. Strasse wieder links. Die Parkplätze befinden sich gleich links.

Parken

Parkplätze bei der Feuerwehr in Burgeis

Adresse für das Navi, Mals, Burgeis 197

Alternativ gibt es Parkplätze bei der Bushaltestelle beim Kreisverkehr.

Koordinaten

DD
46.711286, 10.531344
GMS
46°42'40.6"N 10°31'52.8"E
UTM
32T 617046 5174219
w3w 
///nachweis.keine.ausfolgen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco-Karte 044, Vinschgau/Val Venosta - Mals/Malles – Sesvenna, 1:25.000, EAN 9788883150609

digitale Karte von Südtirol: https://www.sentres.com/de/suedtirol/karte (Wer die Wandervorschläge entfernen möchte, klicke auf das Symbol des Wanderers (links) und entferne das Häkchen von „Alle auswählen“. Jetzt in das gewünschte Gebiet reinscrollen, dann werden auch die gekennzeichneten Wanderwege sichtbar.)

Diese Karte gibt es auch als App für das Handy. Man kann dann die Karte für das gewünschte Gebiet (hier Vinschgau) herunterladen, so dass man die Karte auch nutzen kann, wenn das Handy keinen Empfang hat. Unten links befindet sich ein Symbol, über das man durch die GPS-Funktion des Handys seinen Standort sichtbar machen kann.

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Ausrüstung

Wanderschuhe, der Witterung entsprechend

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
6,1 km
Dauer
2:02 h
Aufstieg
249 hm
Abstieg
249 hm
Höchster Punkt
1.362 hm
Tiefster Punkt
1.196 hm
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