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Ins Avignatal - Unbekanntes Hochtal im Grenzland

Wanderung · Vinschgau
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    Foto: KOMPASS-Karten
m 2000 1800 1600 1400 1200 8 6 4 2 km
Strecke 9,5 km
4:00 h
630 hm
630 hm
2.123 hm
1.433 hm
Trotz seiner abgeschiedenen Lage hat das Avignatal in der Region Münstertal eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung: Im insgesamt acht Kilometer langen Tal liegen einige der fruchtbarsten und ausgedehntesten Almen. Über 250 Stück Vieh grasen auf den saftigen Weiden – darunter auch etliche Stücke des altertümlichen Grauviehs, das an die harten Bedingungen des Vinschgaus und seiner Seitentäler optimal angepasst ist.Trotz seiner abgeschiedenen Lage hat das Avignatal in der Region Münstertal eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung: im insgesamt acht Kilometer langen Tal liegen einige der fruchtbarsten und ausgedehntesten Almen. Über 250 Stück Vieh grasen auf den saftigen Weiden – darunter auch etliche Stücke des altertümlichen Grauviehs, das an die harten Bedingungen des Vinschgaus und seiner Seitentäler optimal angepasst ist. Von unserem Ausgangspunkt am oberen Ende des mächtigen Schwemmkegels des Valgarolabaches wandern wir zunächst auf der modernen Almstraße taleinwärts. Nach etwas mehr als einem Kilometer bietet sich jedoch die Möglichkeit, auf dem Weg Nr. 7 abseits der befahrbaren Straße zur Mangitsalm aufzusteigen. Hier beginnt das fruchtbare Almgebiet, das unseren weiteren Anstieg begleiten wird. Am Bach entlang steigen wir über saftige Matten weiter empor. Im Tal gedeihen auch zahlreiche Alpenrosen, die als "Weideunkraut" von den Almbesitzern gar nicht gerne gesehen werden. Es bedarf ständiger Bemühungen, das reichblühende Gehölz in seine Schranken zu weisen, damit nicht in wenigen Jahren die mühsam gerodeten Flächen wieder zuwachsen. Über die Gatterwiesen erreichen wir die Weideflächen der Mitteralm. Hier kommen wir an eine Wegkreuzung. Während der Weg Nr. 1 dem einst viel begangenen Passübergang des Scharljöchls entgegenzieht, wählen wir den Steig Nr. 2, der wieder in Richtung Taufers in den lichten Bergwald hinaufleitet. Hier "dürfen" die Alpenrosen üppig wuchern und verzaubern mit ihrem tief rosa Blütenflor den Frühsommer: Ende Juni, Anfang Juli liegt ein herrlicher Duft über dem ganzen Gebiet. Der Weg steigt weiter leicht an und quert immer wieder einzelne Gräben, die von den Höhen des Guardas herunterziehen. Der Wald hat einen sehr lichten Charakter, ist er doch sehr reich an Lärchen. So ist auch neben der Zeit der Alpenrosenblüte der Spätherbst eine der schönsten Zeiten im Tal: Zwar hat das Vieh die Almen bereits verlassen, doch die Nadeln der Lärchen haben ihr zartes Grün verloren und erstrahlen in Goldtönen – ein herrlicher Kontrast zum oft tiefblauen Herbsthimmel. Am Tabladé, einem fast gratartigen Bergrücken, ist der höchste Punkt der Tour und gleichzeitig ein schöner Aussichtspunkt über dem Avignatal erreicht. Der Abstieg folgt nun dem Bergrücken und bleibt bis zur Örtlichkeit Valstria fast auf gleicher Höhe. Erst hier halten wir uns auf Steig Nr. 2 nach rechts und gehen in zahlreichen Kehren hinunter zum Ausgangspunkt.
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