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Forcel Rosso 2598 m

Wanderung · Giudicarie Centrali,Valle del Chiese
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Tappeiner Verlag
  • Türkenbund im Val di Fumo; über die Gras- und Schrofenhänge im Hintergrund führt der Weg in den Forcel Rosso
    Türkenbund im Val di Fumo; über die Gras- und Schrofenhänge im Hintergrund führt der Weg in den Forcel Rosso
    Foto: Tappeiner Verlag
m 2600 2400 2200 2000 1800 1600 14 12 10 8 6 4 2 km
mittel
Strecke 15,3 km
5:46 h
915 hm
914 hm
2.627 hm
1.798 hm
Entlang bizarrer Zirbelkiefern zu Ruinen des Ersten Weltkrieges
Im mittleren Val di Fumo wachsen, selten in der Adamellogruppe, Zirbelkiefern. Bei Nebel ist die Orientierung im weitläufigen Gletscherschliffgelände zwischen dem Val di Fumo und dem Forcel Rosso schwierig. Sicheres Wetter ist für die Tour daher notwendig. Der Weg führt über einen gesperrten Fahrweg durch den lieblichen Talgrund an der Malga Breguzzo (1826 m) vorbei bis zum Rifugio Val di Fumo. Hier führt ein kleiner Pfad durch Zirben und Lärchen in die einsame Westflanke. Hoch über dem Talgrund geht es über Wiesen und Schutt zu einem bereits von weitem auffälligen Steinblock. Spärliche Spuren führen durch weltabgeschiedene Kare in die Scharte Forcel Rosso. Hier hinterließ der Erste Weltkrieg große Bauwerke. Die enge Scharte und der auffällige Talgraben nach Osten verdanken ihre Existenz einer geologischen Grenze: Nördlich steht Granit an, südlich Marmor und Schiefer. Sowohl die Landschaft als auch die Flora ändern sich daher innerhalb weniger Meter. Der Abstieg auf einem gut markierten Pfad zum Baito Cassano d’Adda (2000 m) ist stellenweise felsdurchsetzt, meist grasig. Im Wiesengelände spielen Murmeltiere.

Vom Parkplatz zum Stausee und auf der gesperrten Schotterstraße 240 am Seeufer entlang taleinwärts, nach gut 1 ½ Std. wird die Wegkreuzung kurz vor dem Rifugio Val di Fumo erreicht. Ein Abstecher führt in wenigen Minuten zur Hütte. Der kleine Steig 245 zieht nach links hinauf. Schlecht sichtbar zieht er (auf Markierungen achten) in Kehren zu einer Bachquerung (letztes Wasser). Weiter die Hänge immer leicht ansteigend nach Süden traversieren zu einem auffälligen, riesigen Granitblock, der nach Osten weit überhängt. Am Block vorbei und unterhalb des Ostgrates der Cima di Molinazzo hindurch. Ab hier steigen die Pfadspuren deutlich an. Über eine kurze, erdige Passage, dann bequem über große Gletscherschliffe und Wiesen zum Forcel Rosso, 2 ½ Std. vom Rifugio Val di Fumo. Über den Weg 245 auf der östlichen Kammseite weiter nach Süden in die schutterfüllte Mulde zwischen Monte Foppa und Punta di Forcel Rosso absteigen. Jenseits ein kurzes Stück aufwärts, anschließend über den felsdurchsetzten

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