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Duron Tal

Wanderung · Val di Fassa
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Athesia
  • Nach dem Aufstieg aus der Val Duron beeindrucken «Auf der Schneid» die zerrissenen Felsgestalten der Roßzähne im Westen
    Nach dem Aufstieg aus der Val Duron beeindrucken «Auf der Schneid» die zerrissenen Felsgestalten der Roßzähne im Westen
    Foto: Athesia
m 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
mittel
Strecke 18,7 km
6:33 h
1.098 hm
1.096 hm
2.315 hm
1.435 hm
Durch Zirbenwälder zum Elefantenrücken unter der Schneid
1935 veröffentlichte Franz Tumler die Erzählung von Lausa und Duron; darin verarbeitete er das Thema der Fanessage, verlegt diese aber zeitlich in den Ersten Weltkrieg. Dabei führt die Geschichte zu einem (ladinischen) Geschwisterpaar, welches während dieser Jahre die Heimat verliert, da es in die Fronten zwischen Österreich und Italien gerät, zu welchen es sich nicht zugehörig fühlt. In einer Nachschrift schrieb Tumler 50 Jahre später über die Hintergründe des Entstehens der Geschichte: »Was ich nicht aufgeben wollte, war dieses Bild einer Frau, die hier einheimisch war, und das ich mir erfunden hatte; ich las eine ladinische Sage und fand in ihr einen Namen für sie. Ich sah dann auf der Landkarte nach dem Weg, den ich damals gegangen war. Aber ich verwechselte die Namen der Täler – ich war, wie ich später feststellte durch die Val Udaj gegangen, glaubte aber, es wäre das Durontal gewesen, behielt jetzt diesen Namen, und spürte in seinem Klang etwas, das mich in Bewegung brachte mit meinen Vorstellungen von dort, so daß ich, wenn ich zurückschaue, denke: es war der richtige Name. … Ich hatte daneben eine Landkarte und suchte auf ihr noch nach anderen Namen und fand in der Nähe des Durontales den Namen einer Felsengruppe: Crepes de Lausa. Ich dachte mir die zwei Namen zusammen: Lausa und Duron, und ich schrieb sie auf dieses herausgerissene Blatt«.

Von Campitello di Fassa (1410 m) über die Via Morandin und die Via Bellavista zu den Wiesen oberhalb des Dorfes an der südwestlichen Talseite des Durontales. In Richtung Wald über einen Wiesenweg und durch diesen um den Ostrücken des Ponjin herum, erreicht man eine kleine Hochebene und steigt durch einen Zirbenwald hinunter in den Talgrund, wo man auf den Rifugio Micheluzzi (1860 m) trifft. Von hier nun durch das weite Tal einwärts, Markierung 532, vorbei an der kleinen Almhütte »Baita Brach« (1856 m), bis bei einer Markierung ein Steig nach rechts aufwärts führt. Über diesen Steig bergwärts und bei einer weiteren Markierung wieder nach rechts zu den Felsformationen von »I Frati«. In weiterer Folge weiter ansteigen, bis man die Kante zur Seiser Alm erreicht. Hier trifft man auf einen Steig, der nun nach rechts, Markierung 594, über den Rücken »Auf der Schneid« direkt an der Provinzgrenze Richtung Plattkofel leitet. Dabei erreicht man die Plattkofelhütte (2300 m), von der man zur Malga

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Siggi Troester
05.07.2020 · Community
Achtung, der Wanderweg vom Start an der S?dwestseite des Durontals bis zum Rifugio Michelutzi ist wegen schwerem Windbruch bis auf Weiteres gesperrt!! Gesehen am 4.07.2020
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