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Bonacossasteig & Ultner Höhenweg

Wanderung · Nonsberg Gruppe
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  • Butterblumen bei der Castrinalm
    Butterblumen bei der Castrinalm
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
m 2500 2000 1500 80 60 40 20 km

Inni & Ausser Runde

Vom Gampenpass die Nonsbergerseite dem bekannten Bonacossasteig hinein bis zur Haselgruberhütte und Rückwärts auf den Ultner Höhenweg heraus bis zum Vigiljoch. Eine 4 Tagestour für Konditionsstarke Wanderer, welche besondere Erlebnisse suchen

schwer
Strecke 89,6 km
34:15 h
5.404 hm
5.431 hm
2.729 hm
1.490 hm

Wandern ist immer mehr In und besonders bei den Pilgerwanderungen, wie der Jakobsweg ist fast ein Hype entstanden. Man muss aber nicht immer weit fahren oder fliegen um tolle Mehrtageswanderungen zu erleben. Eine solche Wanderung ist die „Inni & Außer Runde“. Diese startet am Gampenpass, wo der Einstieg in den Bonacossasteig (Weg nr. 133) ist. Hier geht es gleich steil hinauf den Jagersteig folgend zum Laugensee, welchen wir in einer Stunde erreichen. Die Laugenspitze ist zum Greifen nah, wir aber umgehen den Gipfel immer dem 133er Weg folgend vorbei an der Baita del Batista bis zur Castrin Alm, nach dieser geht es die saftigen Blumenwiesen weiter bis zur Kesselalm, wo eine kleine Rast geplant ist bis wir weiterwandern bis zum Rifugio Maddalene, eine Alm wo es sich lohnt ein zu kehren. Der selbstgemachte Käse ist eine Rast wert. Obwohl wir schon 9 Stunden hinter uns hatten schleppen wir uns weiter zum Bivacco Forestale. Eine Biwak wo wir die erste Nacht im Schlafsack verbringen. Der 2. Tag immer den 133er Weg folgend geht in ein sehr wenig begangene Gegend, welche aber nicht weniger lohnend ist. Vorbei an Bergseen, Bächen erhaschen wir auch so manche Gams. Vorbei an der Malga Masa Murada, kommen wir nach etwa 4 ½ Stunden zur Malga Bordolona di Sopra. Eine kleine Rast ist hier zu empfehlen bevor wir in etwa 1 ½ Stunden den Passo Palu erreichen. Hier verlassen wir den Bonacossasteig und gehen den Weg nr. 135 zu unserem 2. Etappenziel der Haselgruberhütte, welche wir in ca. 2 Stunden erreicht haben. Nach einem üppigen Frühstück und einer Nacht im Bettenlager steigen wir in den Ultner Höhenweg hinein. Den Weg nr. 12 folgend geht es hinauf auf das Kirchbergjoch, welches wir in 90 Minuten erreichen. Vorbei an diversen kleinen Bergseen, kommen wir nach weiteren 90 Minuten nach Weissbrunn. Den Stausee lassen wir rechts liegen und steigen links in den Ultner Höhenweg hinauf, vorbei an der Pilsbergalm, Flatschbergalm, dem idyllischen Schusterhüttl bis wir nach insgesamt 9 Stunden Gehzeit die Aussere Schwemmalm erreichen. Diese Alm lässt nichts zu wünschen übrig, nicht umsonst wurde sie 2013 als beste Alm gekührt. Auch hier wird gekast und nach einem zünftigen Abendessen und einem isotonischen Getränk hauen wir uns in die Betten. Früh starten wir in den Endspurt unserer 4 Tageswanderung. Es geht den Weg nr. 5 folgend Richtung Asmol und steigen dann abwärts Richtung St. Moritz bis wir den Weg nr. 2 nach Steinrast kommen, welches wir in 2 Stunden erreichen. Nun geht es wieder aufwärts den Weg 4A zur Kühbergalm und zum Riemerbergl, was in einer Stunde erreicht ist. Weiter zur Marschnellalm um den letzten Aufstieg zum Peilstein zu schaffen. Am Sattel des Peilstein erblicken wir noch weit weg unser Ziel das Vigiljoch. Der Abstieg zur inneren Falkomaialm ist bald geschafft. Dort angelangt geht es hinauf zum Falkomaisee und zur ausseren Falkomaialm, hier immer den Weg nr. 1 folgend vorbei an der Staffleralm, beim Rauher Bichl in den Weg nr. 9 bis zur Berstation der Vigiljocherbahn, welche wir erschöpft aber glücklich nach weiteren 9 Stunden erreicht haben.

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Wandern ist immer mehr In und besonders bei den Pilgerwanderungen, wie der Jakobsweg ist fast ein Hype entstanden. Man muss aber nicht immer weit fahren oder fliegen um tolle Mehrtageswanderungen zu erleben. Eine solche Wanderung ist die „Inni & Außer Runde“.  Diese startet am Gampenpass, wo der Einstieg in den Bonacossasteig (Weg nr. 133) ist. Hier geht es gleich steil hinauf den Jagersteig folgend zum Laugensee, welchen wir in einer Stunde erreichen. Die Laugenspitze ist zum Greifen nah, wir aber umgehen den Gipfel immer dem 133er Weg folgend vorbei an der Baita del Batista bis zur Castrin Alm, nach dieser geht es die saftigen Blumenwiesen weiter bis zur Kesselalm, wo eine kleine Rast geplant ist bis wir weiterwandern bis zum Rifugio Maddalene, eine Alm wo es sich lohnt ein zu kehren. Der selbstgemachte Käse ist eine Rast wert. Obwohl wir schon 9 Stunden hinter uns hatten schleppen wir uns weiter zum Bivacco Forestale. Eine Biwak wo wir die erste Nacht im Schlafsack verbringen. Der 2. Tag immer den 133er Weg folgend geht in ein sehr wenig begangene Gegend, welche aber nicht weniger lohnend ist. Vorbei an Bergseen, Bächen erhaschen wir auch so manche Gams. Vorbei an der Malga Masa Murada, kommen wir nach etwa 4 ½  Stunden zur  Malga Bordolona di Sopra. Eine kleine Rast ist hier zu empfehlen bevor wir in etwa 1 ½ Stunden den Passo Palu erreichen. Hier verlassen wir den Bonacossasteig  und gehen den Weg nr. 135 zu unserem 2.  Etappenziel der Haselgruberhütte, welche wir in ca. 2 Stunden erreicht haben. Nach einem üppigen Frühstück und einer Nacht im Bettenlager steigen wir in den Ultner Höhenweg hinein. Den Weg nr. 12 folgend geht es hinauf auf das Kirchbergjoch, welches wir in 90 Minuten erreichen. Vorbei an diversen kleinen Bergseen, kommen wir nach weiteren 90 Minuten nach Weissbrunn. Den Stausee lassen wir rechts liegen und steigen links in den Ultner Höhenweg hinauf, vorbei an der Pilsbergalm, Flatschbergalm, dem idyllischen Schusterhüttl bis wir nach insgesamt 9 Stunden Gehzeit die Aussere Schwemmalm erreichen. Diese Alm lässt nichts zu wünschen übrig, nicht umsonst wurde sie  2013 als beste Alm gekührt. Auch hier wird gekast und nach einem zünftigen Abendessen und einem isotonischen Getränk hauen wir uns in die Betten. Früh starten wir in den Endspurt unserer 4 Tageswanderung. Es geht den Weg nr. 5 folgend Richtung Asmol und steigen dann abwärts Richtung St. Moritz bis wir den Weg nr. 2 nach Steinrast kommen, welches wir in 2 Stunden erreichen. Nun geht es wieder aufwärts den Weg 4A zur Kühbergalm und zum Riemerbergl, was in einer Stunde erreicht ist. Weiter zur Marschnellalm um den letzten Aufstieg zum Peilstein zu schaffen. Am Sattel des Peilstein erblicken wir noch weit weg unser Ziel das Vigiljoch. Der Abstieg zur inneren Falkomaialm ist bald geschafft. Dort angelangt geht es hinauf zum Falkomaisee und zur ausseren Falkomaialm, hier immer den Weg nr. 1 folgend vorbei an der Staffleralm, beim Rauher Bichl in den Weg nr. 9 bis zur Berstation der Vigiljocherbahn, welche wir erschöpft aber glücklich nach weiteren 9 Stunden erreicht haben.

Autorentipp

Wer nicht im Biwak (bivacco forestale) übernachten möchte, kann dies auch in der bequemeren Malga Val machen. Auch eine Rast in der Baita del Bautista ist empfehlenswert, da diese sehr gut ausgestattet ist.

Blumenpracht entlang des Weges ist sehr groß.

Profilbild von OLAV LUTZ
Autor
OLAV LUTZ 
Aktualisierung: 16.02.2017
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Kirchbergjoch, 2.729 m
Tiefster Punkt
Bergstation Seilbahn Vigiljoch, 1.490 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 0,06%Schotterweg 4,27%Naturweg 2,51%Pfad 95,90%
Asphalt
0,1 km
Schotterweg
3,8 km
Naturweg
2,3 km
Pfad
85,9 km
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Sicherheitshinweise

Achtung! Im Juni kann es passieren, dass auf der Nordseite des Kirchbergjochs noch große Schneefelder liegen, d.h. Pickel oder Steigeisen mitnehmen. Ein Ausrutschen hier, ist gefährlich.

Weitere Infos und Links

Reservierung Schlafgelegenheit + Essen auf der Malga Val (Rifugio Le Maddalene) unter www.rifugiomaddalene.it

Località Val – Gruppo delle Maddalene
38020 Rumo - Trentino - Italia
Cellulare 0039 333 7116013 – 0039 333 4762917
 
Reservierung und Schlafgelegenheit + Essen auf der Haselgruberhütte unter
+39-0463/985 175, Tal: +39-0463/985162
 
Reservierung Schlafgelegenheit + Essen auf der Außeren Schwemmalm
Geöffnet: 06.06. bis 18.10.2015 und 12.12.2015 bis 03.04.2016
Kontakt: +39 347 2481559

Start

Gampenpass (1.520 m)
Koordinaten:
DD
46.529615, 11.111819
GMS
46°31'46.6"N 11°06'42.5"E
UTM
32T 661954 5155060
w3w 
///hielt.brauchbare.sämtlichen
Auf Karte anzeigen

Ziel

Seilbahn Vigiljoch

Wegbeschreibung

Wir fahren mit dem Bus bis zum Gampenpass und dort startet rechts der Weg hinauf zur Laugenalm. Nach der ersten Kehre des Forstweges startet der Weg nr. 133 welchen wir folgen bis zum Passo Palu. Von dort den Weg nr. 135 bis zur Haselgruberhütte. Auf der Ultnerseite dann den Weg nr. 12 bis zur Schwemmalm. Hier geht es den Weg nr. 5 folgend Richtung Asmol und dann abwärts Richtung St. Moritz bis wir den Weg nr. 2 nach Steinrast kommen. Von hier geht es wieder aufwärts den Weg 4A zur Kühbergalm und zum Riemerbergl, weiter zur Marschnellalm um den letzten Aufstieg zum Peilstein. Am Sattel des Peilstein beginnt der Abstieg zur inneren Falkomaialm. Dort angelangt geht es hinauf zum Falkomaisee und zur ausseren Falkomaialm, hier immer den Weg nr. 1 folgend vorbei an der Staffleralm, beim Rauher Bichl in den Weg nr. 9 bis zur Berstation der Vigiljocherbahn

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise über Bus von Lana zum Gampenpass. Infos unter www.sii.bz.it

Seilbahn Vigiljoch. Infos unter www.vigilio.com

Anfahrt

Anfahrt von Bozen über die Schnellstraße MEBO. Hier die 2. Ausfahrt Lana nehmen und links nach Lana fahren bis zum Busbahnhof ALM bei dem Rondell Ultental. Dann weiter über die Theissbrücke. Dann gleich links auf den Parkplatz Länd.

Parken

Parkplatz Länd. Kostenpunkt am Tag 1 € für das parken.

Koordinaten

DD
46.529615, 11.111819
GMS
46°31'46.6"N 11°06'42.5"E
UTM
32T 661954 5155060
w3w 
///hielt.brauchbare.sämtlichen
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Infos zur Tour auch unter www.raiffeisen.it/raiffeisenmagazin

Kartenempfehlungen des Autors

Tobacco Wanderkarte "Ultental" Nr. 042

Kompass Wanderkarte "Ultental" WK 052

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Bei dieser Tour ist wichtig gute und bequeme Schuhe mit zu nehmen (evtl. auch Reserverschuhe, da Mehrtagestour). Regenkleidung nicht vergessen und auch Blasenpflaster sollten in der Rucksackapotheke dabei sein. Proviant für den Biwakaufenthalt genügend mitnehmen.

Bei dieser Tour ist wichtig gute und bequeme Schuhe mit zu nehmen (evtl. auch Reserverschuhe, da Mehrtagestour). Regenkleidung nicht vergessen und auch Blasenpflaster sollten in der Rucksackapotheke dabei sein. Proviant für den Biwakaufenthalt genügend mitnehmen.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
89,6 km
Dauer
34:15 h
Aufstieg
5.404 hm
Abstieg
5.431 hm
Höchster Punkt
2.729 hm
Tiefster Punkt
1.490 hm
Etappentour Einkehrmöglichkeit Von A nach B

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