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23 Monte Mulat

Wanderung · Val di Fiemme
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Athesia
  • Bis knapp unterhalb der Gipfelkuppe zeigt sich der Monte Mulat bewaldet
    Bis knapp unterhalb der Gipfelkuppe zeigt sich der Monte Mulat bewaldet
    Foto: Athesia
m 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 8 6 4 2 km
mittel
Strecke 9,2 km
3:59 h
877 hm
868 hm
2.116 hm
1.239 hm
Hoch über einem Vulkanschlot und im Rundblick die Dolomiten
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entdeckten Graf Giuseppe Marzari Pencati und Leopold von Buch, der diese Entdeckung auch den »Schlüssel zur Geologie« nannte, in unmittelbarer Umgebung von Predazzo einen aufgeschlossenen Eruptivstock. Diese Tatsache war in der damaligen Zeit eine Sensation und gipfelte darin, dass bereits wenige Jahre später, im Jahre 1822, in Predazzo ein Kongress zu diesem Thema abgehalten wurde, an welchem auch Alexander von Humboldt teilnahm. Dieser Aufschluss zwischen dem Triaskalk und dem im Vergleich jüngeren Granit bildet in den Berührungsflächen prachtvolle Mineralien aus. Abgesehen von diesen befand sich im Bereich des Monte Mulat ein Kupferbergwerk, in dem zu Beginn des 16. Jahrhunderts 1500 Bergleute arbeiteten. Ein Werk, das am Nordabhang gegen Mezzavalle gelegene Bedovina, wurde in der Zeit des Ersten Weltkrieges durch Österreich-Ungarn aktiviert und in Betrieb genommen.

Über eine Brücke (1236 m) knapp oberhalb von Zaluna direkt in einer Kehre der Provinzstraße nach Bellamonte in die Val Bona und an der Westseite des Rio di Viezzana steil über einen alten Bergwerksweg ansteigen. Kurze Zeit nach einem Brunnen an der bergseitigen Straßenseite beginnt ein Steig nach links, Markierung 659. Dieser Steig quert nun in angenehmerer Steigung die Abhänge durch lichte Lärchenwälder aufwärts. Auf der Kammhöhe gelangt man, sich links haltend, zu einer kleinen Almhütte (etwa 1985 m), an der der Steig nur wenig südlich davon über die Weideflächen zieht. Nun immer am breiten Waldrücken, auf die Markierungen achtend, zum bereits sichtbaren Gipfelkreuz. Nach dem Wald führt der Steig nun wieder etwas steiler werdend über den freien Rücken zum höchsten Punkt (2150 m). Rückweg wie Anstieg.

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