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Skitour empfohlene Tour

Roter Kopf (3.246 m) - Einsamer Gipfel im Langtauferertal

· 1 Bewertung · Skitour · Ötztaler Alpen
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  • De Südhänge des Tales werden schon früh am Morgen von der Sonne beschienen
    / De Südhänge des Tales werden schon früh am Morgen von der Sonne beschienen
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / ..während die Nordseite noch im tiefen Schatten liegt.
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Nach der Waldgrenze öffnet sich ideales Skitourengelände
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Am Fuße des Nordgrates schwenken wir in das linke Tal. Im Hintergrund ist unser Gipfel schon sichtbar.
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Auf ca. 2700m die flache Mulde
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Im Mittelteil der Tour
    Foto: AVS Sektion Bozen
  • / Bevor es immer steiler werdend zum Grat hinauf geht.
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Je nach Verhältnisse entweder zu Fuß oder mit Skiern weiter
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • /
    Foto: AVS Sektion Bozen
  • / Am Gipfelgrat
    Foto: AVS Sektion Bozen
  • / Der Gipfel mit dem schwierig zu erkletternden Grat aus der Scharte.
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Abstieg zum Skidepot
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
m 3000 2500 2000 1500 12 10 8 6 4 2 km
Eine der einsamen Touren an der Nordseite des Langtauferertal.
schwer
Strecke 13,2 km
6:00 h
1.360 hm
1.360 hm
Das Langtauferertal im oberen Vinschgau ist bei den Skitourengeher sehr bekannt und bietet viele, allen Ansprüche gerecht werdenden, Touren. Dazu gehören bekannte Gletschertouren wie z.B. auf die Weissseespitze, Äußerer Bärenbartkogel oder die Weißkugel. Im Frühjahr locken zumeist genussreiche Firnabfahrten von den Südhängen des Schafkopfes, Hennesiegl oder Glockhauser. Kein Wunder also, dass in diesem Tal die ganze Saison über ziemlich viel los ist. Der nordseitige Anstieg zum Roten Kopf ist im Hochwinter beziehungsweise im frühen Frühjahr sehr zu empfehlen, liegt hier doch allermeisten noch Pulverschnee. Der erste Teil des Anstieges ist gemein mit jenem zur bekannteren Falbenairspitze, nachdem sich die Wege aber dann trennen, kommt der die Einsamkeit suchende Tourengeher hier sehr wohl auf seine Kosten. Allerdings ist diese Tour, vor allem im oberen Teil, sehr anspruchsvoll, und ist daher nur guten Skibergsteiger mit sicherer Spitzkehrentechnik und gutem Fahrkönnen vorbehalten.

Autorentipp

Der Hauptgipfel des Roten Kopfes wird bei dieser Tour allermeisten nicht bestiegen, da der Grat ziemlich felsig und ausgesetzt ist.
Profilbild von Eduard Gruber
Autor
Eduard Gruber 
Aktualisierung: 04.09.2017
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Roter Kopf, 3.246 m
Tiefster Punkt
Melag, 1.905 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Der letzten Anstieg aus der Scharte zwischen Vorgipfel und Gipfel ist ausgesetzt und absturzgefährdet und ist nur bei guten Verhältnissen möglich. Die steilen Hänge sind meist lawinengefährdet.

Weitere Infos und Links

Bei unsicheren Schneeverhältnissen ist von dieser Tour abzusehen.

Start

Melag im Langtauferertal (1.917 m)
Koordinaten:
DD
46.837051, 10.655384
GMS
46°50'13.4"N 10°39'19.4"E
UTM
32T 626232 5188386
w3w 
///ausdehnung.zutaten.gericht

Ziel

Melag im Langtauferertal

Wegbeschreibung

Von Melag der Langlaufloipe folgend ohne nennenswerten Höhengewinn bis zur Melager Alm. Hier nach Süden abbiegen und immer dem mit nr. 5 markierten Weg folgend durch schütteren Wald hinauf bis auf ca. 2400 m bis am Fuße des vom Rotebenkopfes herunterziehenden Nordgrates, welcher das Gelände in zwei Täler teilt. Hier verlässt man die meist gespurte Route zur bekannteren Valbenairspitze welche ins rechte Tal hinaufzieht. Unsere Route folgt weiterhin dem Sommerweg Richtung Planeiler Scharte ins linke Tal. Der Gipfel des Roten Kopfes ist hier gut sichtbar. Zuerst über sanfte Almböden dann immer steiler werdend, über einen ersten Steilhang geht es ziemlich gerade hinauf in eine Mulde auf ca. 2700 m. Der anschließende weitere, im oberen Teil sehr steile Hang führt hinauf zum Grat, den man etwas östlich der Planeiler Scharte betritt. Je nach Verhältnisse diesen entweder mit angeschnallten Skiern oder zu Fuß nach Osten folgend, die zwei Felsköpfe links umgehen bis zum Vorgipfel, der durch eine kleine Scharte vom Hauptgipfel getrennt wird. Bei günstigen Verhältnissen in schwieriger Kletterei weiter zum Gipfel.

Die Abfahrt folgt der Anstiegsroute

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis nach Mals. Weiter mit dem Bus bis nach Graun und in das Langtauferer Tal bis nach Melag (Auskünfte über www.sii.bz.it/de).

Anfahrt

Vom Reschenpass, bzw. von Mals im Vintschgau kommend bis nach Graun, hier ins Langtauferertal abbiegen und der Straße ca. 10 km folgend bis zum Talschluss , der Ortschaft Melag. (1.905m).

Parken

In Melag gibt es ausreichend Parkplatz.

Koordinaten

DD
46.837051, 10.655384
GMS
46°50'13.4"N 10°39'19.4"E
UTM
32T 626232 5188386
w3w 
///ausdehnung.zutaten.gericht
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco Nr. 043 1:25.000 Vinschgauer Oberland

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Ausrüstung

Normale Skitourenausrüstung. Steigeisen können hilfreich sein.

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Bewertungen

3,0
(1)

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
13,2 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
1.360 hm
Abstieg
1.360 hm
Hin und zurück aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Skihochtour freies Gelände Wald
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

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Karten und Wege
Dauer : h
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