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Mountainbike empfohlene Tour

Vom Brenner übers Schlüsseljoch und über die Hühnerspielhütte nach Innsbruck

Mountainbike · Zillertaler Alpen
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ÖAV Alpenverein Innsbruck Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Der Start erfolgt am Bahnhof Brenner.
    / Der Start erfolgt am Bahnhof Brenner.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / 5 km geht es nun auf dem Radweg nach Süden.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Vor einer Unterführung weist ein Schild zur Enzianhütte.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Angenehm führt die Fahrt auf Asphalt bis auf 1500 m Seehöhe.
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  • / Ab 1500 m geht es auf Schotter weiter. Die Waldgrenze ist erreicht und die Blicke schweifen zur Zirogalm.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Genussvolle Auffahrt durch eine noch funktionierende Berglandwirtschaft mit Blick auf die Daxspitze.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Die Zirogalm mit den dahinterliegenden Brennerbergen.
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  • / Die Enzianhütte auf 1894 m ist erreicht.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Noch ist die Straße nach der Enzianhütte gut fahrbar ...
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / ... sie wird aber immer grobschottriger und steil.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Das Schlüsseljoch ist fast erreicht und auch die Straße ist wieder fahrbar.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Am Schlüsseljoch mit Blick auf die hohen Pfunderer Berge.
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  • / Blick vom Schlüsseljoch zum Hochfeiler, höchster Berg in den Zillertaler Alpen.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Abfahrt über die gänzlich fahrbare Schotterstraße.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Das herrliche und noch ursprüngliche Pfitschertal.
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  • / Die Abfahrt führt auch durch Felstunnel.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Im Talboden des Pfitschertales. Bei den Schildern zweigen wir von oben kommend rechts ab.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Über eine Forststraße geht es rechterhand des Pfitscherbaches nach Ried.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Schöne, schattige Fahrt entlang des Baches nach Ried.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Vorbei an alten Gebäuden, die dem Erzabbau dienten.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Über die Straße geht es hinunter nach Wiesen.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Nach Wiesen, weist eine Tafel zur Prantneralm, zum Braunhof, usw.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Bei der Auffahrt passieren wir auch das Schloss Moos.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Blick hinunter nach Sterzing.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Blick bei der Auffahrt zurück nach Wiesen.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Schön ist die Aussicht auf Saun, Weißspitze und Amthorspitze.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Der Braunhof ist erreicht, wo man rasten und sich stärken kann.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Herrliche Blicke zu den Tribulaunen.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Über eine alte Militärstraße geht es nun hinauf zur Prantneralm.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Schilder weisen auf die verschiedenen Einkehrmöglichkeiten am Berg hin.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Blick hinunter zur Prantneralm auf 1800 m Seehöhe gelegen.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Die Riedalm am Fuße der Weißspitze ist erreicht.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Direkt unterhalb der Riederbergalm führt die Forststraße zur Hühnerspielhütte.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Herrlicher Blick über die Platzalm in den Kessel zwischen Amthor- und Weißspitze.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Die Hühnerspielhütte - wunderschöne Lage und hervorragendes Essen.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Nach der Hühnerspielhütte geht es zuerst steil talwärts.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Die Abfahrt nach "Dachs" darf man nicht versäumen, sonst landet man in Gossensass.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Der Parkplatz "Dachs".
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Über die Staatsstraße und den Radweg geht es zurück zum Brenner.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Vom Brenner erfolgt die Abfahrt nach Gries a. Brenner.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Von Gries a. Br. geht es leicht steigend nach Vinaders; vor dem Gasthaus zweigt man rechterhand ab.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Bei der Auffahrt nach Obernösslach passiert man die Kirche St. Jaköb.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Der Humlerhof ist erreicht. Von hier folgt die Abfahrt nach Steinach a. Br.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Die schöne Kirche von Steinach a. Brenner.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Schlecht beschildert und verwinkelt ist das Finden des Radweges nach Matrei a. Br.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Matrei a. Brenner ist erreicht.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Direkt am nördlichen Ortsende von Matrei a. Br. geht es über 600 HM hinauf nach Maria Waldrast.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Der Sattel oberhalb von Maria Waldrast ist erreicht ...
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / ... nach dem Sattel führt rechterhand eine steilere Abfahrt über einen schmalen Weg zur Sonnensteinalm.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Die schön gelegene Sonnensteinalm lädt noch einmal zu einer Rast ein.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Entlang eines gut fahrbaren Singletrails erreicht man ...
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / ... die Forststraße nach Mieders.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Von Mieders geht es hinunter bis zur Ruetz, wo man rechterhand talauswärts abzweigt.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Zu Beginn schöne Fahrt an Heustadln und Wiesen vorbei.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Nach einem ca. 100 HM-Anstieg, zweigt man rechterhand bei der Forststraße ab.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Die Forststraße geht schließlich in einen gut fahrbaren Singletrail über.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Nach dem kurzen Singletrail, erreicht man den Ortsteil Unterberg.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Bei Gh. Stephansbrücke folgt man der Bundesstraße nach Innsbruck.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Innsbruck ist nach über 3100 Höhenmetern erreicht.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
m 2000 1500 1000 500 100 80 60 40 20 km
Eine sehr lange, aber auch äußerst abwechslungsreiche Mountainbiketour mit schönen Ausblicken auf Pfunderer Berge und Südlichen Stubaier Alpen. Die Route führt nicht nur durch verschiedene Ortschaften in Nord- und Südtirol, sondern bietet auch zahlreiche Einkehrmöglichkeiten auf Almen und Schutzhütten. 
schwer
Strecke 109,6 km
7:35 h
3.164 hm
3.969 hm
Vom Bhf. Brenner nach Süden bis zur Abzweigung "Enzianhütte". Auffahrt zur Schutzhütte und anschließend fahrend und schiebend zum Schlüsseljoch. Vom Schlüsseljoch hinunter ins Pfitschertal und anschließend talauswärts nach Wiesen. Von dort über die Straße hinauf zum Braunhof und weiter zur Prantneralm, Riedbergalm und schließlich zur Hühnerspielhütte. Von dieser hinunter nach "Dax" und über die Staatsstraße bzw. Radweg zurück zum Brenner. Auf der Bundesstraße nach Gries a. Br. und anschließend nach Vinaders. Über die Landesstraße nach Obernösslach bzw. zum Humlerhof. Anschließend hinunter nach Steinach a. Br. und über den Radweg nach Matrei a. Br. Von dort hinauf nach Maria Waldrast bzw. bis zum Sattel. Hinunter bis zur Sonnensteinalm. Über einen kurzen Trail und in weiterer Folge auf der Forststraße nach Mieders. Von Mieders hinunter bis zur Ruetz und anschließend zum Wiesenhof und zum Gallhof. Bald nach dem Gallhof Einmündung in einen Traktorweg und schließlich in einen Steig. Über diesen in wenigen Minuten hinunter und weiter bis zum Gh. Stephansbrücke. Von hier auf der Bundesstraße bis zum Bergisel und weiter auf einer Nebenstraße hinunter in die Stadt Innsbruck.

Autorentipp

Ein früher Start sollte bei dieser langen Mountainbiketour obligat sein, um den Tag ohne Stress genießen zu können.

Besonders empfehlenswert ist eine Einkehr bei der Hühnerspielhütte, da die Speisekarte und die Speisen an eine Gourmetküche erinnern.

Profilbild von Josef Essl
Autor
Josef Essl
Aktualisierung: 19.08.2015
Schwierigkeit
S1 schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Schlüsseljoch, 2.212 m
Tiefster Punkt
Innsbruck, 574 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Diese Mountainbiketour ist mit über 100 km und über 3000 Höhenmeter sehr lang und erfordert eine gute Kondition sowie ein stabiles Wetter. 

Die Abfahrt vom Schlüsseljoch ins Pfitschertal ist durchgehend möglich, wobei der alte Fahrweg im oberen Bereich durchwegs grobsteinig ist.

Der ausgeschilderte Single-Trail von der Sonnensteinalm bis knapp vor Einmündung in die Rodelbahn in Richtung Mieders ist kurz und durchgängig für geübte Mountainbiker fahrbar.

Weitere Infos und Links

Brennerpass: diverse Cafes und Gasthäuser

Enzian Hütte (1894 m, Privat): Tel. +39/0472/631224, geöff. von Juni bis November

Jausenstation-Braunhof (1346 m, Privat): Tel. +39/0472/764695, E-mail: jausenstation.braunhof@gmail.com,  nahezu ganzjährig geöffnet

Prantneralm (1800 m, Privat): Tel. +39/333/4656009, geöffnet von Mitte Mai bis Ende Oktober

Riedbergalm (1925 m, Privat): Tel. +39/338/8958369,  geöff. von Mitte/Ende Juni bis Mitte September

Hühnerspielhütte (1868 m, Privat): Tel. +39/335/5666181, E-mail:  nahezug ganzjährig geöffnet (Montag Ruhetag)

Gh. Vetter (ca. 1330 m, Privat, Brennerbad): Tel. +39/0472/631148, nahezu ganzjährig geöffnet

Gh. Silbergasser (ca. 1330 m, Privat, Brennerbad): Tel. +39/0472/631158, E-mail: info@silbergasser.it,  nahezu ganzjährig geöffnet

Gries am Brenner: diverse Gasthöfe

Gh. Hummlerhof (1300 m, Privat): Tel. +43/(0)5274/87500, E-mail: info@humlerhof.com,  nahezu ganzjährig geöffnet

Steinach a. Brenner: diverse Gasthöfe

Matrei a. Brenner: diverse Gasthöfe

Maria Waldrast (1638 m, Kloster): Tel. +43/(0)5273/6219, E-mail: maria-waldrast@aon.at,   

www.mariawaldrast.at, nahezug ganzjährig geöff.

Sonnensteinalm (1369 m, Privat): Tel. +43(0)0664/121264, E-mail: info@pinnistor.at,  geöff. von Mai bis Ende Oktober

Mieders: diverse Gasthöfe

Gh. Stephansbrücke (708 m, Privat): Tel. +43/(0)512583001, E-mail:  office@gasthof-stefansbruecke.at,  nahezu ganzjährig geöffnet

Innsbruck: diverse Cafes, Gasthöfe und Hotels ...

Start

Bahnhof Brenner (1370 m) (1.379 m)
Koordinaten:
DD
47.002617, 11.504127
GMS
47°00'09.4"N 11°30'14.9"E
UTM
32T 690364 5208498
w3w 
///anfängen.obstbaum.wiedersehen

Ziel

Innsbruck (574 m)

Wegbeschreibung

Vom Brenner zum Schlüsseljoch

Der Start unserer langen Mountainbiketour erfolgt am Bahnhof Brenner (1370 m). Von hier fahren wir knapp 5 km auf dem schönen Radweg in Richtung Süden. Das große Schild "Enzianhütte" vor Augen (ca. 1300 m), wechseln wir kurz auf die Staatsstraße und zweigen sogleich linkerhand ab. Nach Durchfahrt unter der Autobahn, führt der Anstieg nun sehr angenehm hinauf zur schön gelegenen Enzianhütte. Die Asphaltstraße reicht dabei bis auf ca. 1500 m hinauf. Anschließend geht sie in eine Schotterstraße über, die uns zu den Zirogalmen hinauf leitet. An diesen vorbei, haben wir auch die Waldgrenze überwunden und genießen nun die letzten Meter zur Enzianhütte (1894 m). Eine Pause sollte man sich hier gönnen, denn die Rundumblicke auf Daxspitze oder die Obernberger Berge sind phantastisch. Der folgende Abschnitt hinauf zum Schlüsseljoch, wird nun um einiges kräfteraubender zumal einzelne Abschnitte nicht mehr fahrbar sind. Zu Beginn folgen wir noch einem schönen Traktorweg, der aber schon sehr bald in einen verwachsenen und mitunter grobsteinigen Weg übergeht. Einzelne Abschnitte sind zwar immer wieder fahrbar, doch dies reduziert sich mit zunehmender Höhe. Da aber der Höhenunterschied zwischen Enzianhütte und Schlüsseljoch nicht allzu groß ist (ca. 300 HM), sollte diese Schiebestrecke kein allzu großes Problem darstellen. Kurz vor dem Schlüsseljoch ist der Fahrweg wieder gut fahrbar und nach einer Kurve stehen wir am Schlüsseljoch (2212 m) und genießen den grandiosen Blick auf die hohen Pfunderer Berge sowie Zillertaler Alpen. Tief unter uns liegt das noch ursprüngliche Pfitschertal.

Vom Schlüsseljoch nach Wiesen

Die Fahrt hinunter ins Tal über den alten Fahrweg gestaltet sich im oberen Abschnitt als besonders erlebnisreich. Fahrbar ist, wobei man immer konzentriert sein muss, der gesamte Fahrweg bis in den Talboden. Im unteren Abschnitt (kleiner Steinbruch), geht der Fahrweg in eine breite Schotterstraße über. Wenige Meter vor der Staatsstraße, treffen wir auf eine Beschilderung in Richtung „Ried“. Wir zweigen rechterhand ab, fahren auf einer Forststraße zwischen den Südhängen der Rollspitze und dem Pfitscherbach nach Ried, wo wir nun in die Staatstraße einmünden. Über diese geht es nun ein Stück hinunter, bevor ein kurzer Anstieg erfolgt. Hat man diesen überwunden, wählen wir die direkte Abfahrt über die Straße hinunter nach Wiesen (948 m). Wir fahren durch den Ort Wiesen durch, wechseln links der Straße auf den Radweg und folgen diesem ein kurzes Stück, bis rechterhand Schilder in Richtung Flains, Braunhof, Schmuders, usw. weisen.

Von Wiesen zur Hühnerspielhütte

Die folgende Auffahrt über die Straße führt zu Beginn am Schloss Moos vorbei und zieht sich nun süd- und südwestseitig stetig hinauf nach Flains und Schmuders. Während der Auffahrt sollte man einmal kurz innehalten und den Blick auf den Sterzinger Talboden richten. Durchaus etwas schweißtreibend (aufgrund der Südseite) erreichen wir schließlich die Jausenstation Braunhof (1346 m). Ein schöner alter Bauernhof lädt hier zu einer Stärkung ein. Anschließend folgen wir der Asphaltstraße noch ein Stück hinauf, bis diese schließlich in eine durchaus breite und sehr sanfte Schotterstraße übergeht. Der Wald spendet hier viel Schatten, sodass sich die Weiterfahrt als sehr angenehm herausstellt. Bedenken muss man aber, dass gerade in Südtirol alte Militärstraßen für den Individualverkehr offen sind, weshalb man auf dieser Strecke auch immer wieder mit Ausflugsverkehr rechnen muss. In einigen Kehren, gewinnen wir zusehends an Höhe und erreichen auf 1800 m das Ausflugsgasthaus „Prantneralm“, welches wir aber linkerhand liegenlassen. Wir folgen der Straße weiter bergan und schon bald haben wir mit der Riedbergalm den höchsten Punkt (1925 m) dieses Abschnittes geschafft. Die Alm passieren wir etwas unterhalb und folgen dem Forstweg in Richtung Hühnerspielhütte. Zuerst flach, geht es nun ein Stück etwas steiler hinunter, bis wir in einem Kessel auf die von der Sonne dunkelbraun bis beinahe schwarz gefärbten und uralten Heustadln der Platzalm erreichen. Von hier sind es nach einer ganz kurzen Auffahrt nur noch wenige Minuten bis zur wunderschön gelegenen Hühnerspielhütte (1868 m). Hier sollte man unbedingt eine längere Rast einplanen und im gemütlichen Garten das wundervolle, bodenständige, regionale und überaus kreative Essen genießen.

Von der Hühnerspielhütte bis Matrei am Brenner

Nur schwer wird man sich von diesem Logenplatz trennen, doch sind noch einige Höhenmeter bis Innsbruck zu überwinden. Anfänglich geht es auf einer steilen Schotterstraße in einigen Kehren talwärts, bis diese in einen breiten Forstweg einmündet. Hier fahren wir aber nicht nach Gossensass sondern in Richtung Dax (beschildert). Haben wir den Parkplatz „Dax“ erreicht, geht es noch über die Asphaltstraße hinunter zur Staatstraße, wo wir rechterhand in Richtung Brenner abzweigen. Leider müssen wir nun ein Stück der Staatsstraße folgen, bis wir auf der Höhe „Abzweigung Enzianhütte“ wieder linkerhand in den Radweg einmünden können. Sanft geht es hinauf zum Brennerpass um nach dem Pass über die Bundesstraße nach Gries a. Brenner zügig hinunterzufahren. Direkt in Gries a. Br. zweigen wir linkerhand ab und folgen dem Schild in Richtung Obernberg/Vinaders. Auf der Landesstraße leicht ansteigend, werden wir schon bald die schöne Kirche von Vinaders (1269 m) erblicken. Kurz vor dem Gasthaus Vinaders zweigen wir rechterhand über die Brücke in Richtung Autobahn ab und folgen dieser schmalen Asphaltstraße immer leicht ansteigend. Dabei passieren wir einige Bauernhöfe und auch das alte Kirchlein St. Jaköb. Weiter geht leicht bergan, bis wir die Autobahnabfahrt erreichen. Wir folgen nun der Straße linkerhand hinauf nach Außernösslach bzw. zum Gh. Humlerhof, von wo wir flott nach Steinach a. Brenner hinunterfahren. Gemütlich rollen wir durch Steinach a. Br. durch und erreichen am Ende des Ortes einen großen Kreisverkehr (links geht es ins Gschnitztal). Wir wählen die erste Ausfahrt rechts, fahren unter der Bahn durch und halten uns wieder rechts. Wenige Meter später weist ein Schild richtung „Schwimmbad“. Hier fahren wir links, fahren am Schwimmbad und am Tennisplatz vorbei und münden so in den „Brenner-Radweg“ ein, der uns abseits der Bundesstraße nach Matrei a. Br. führt. Wir passieren den Ortsteil Statz und fahren weiter geradeaus, bis wir auf einer kleinen Nebenstraße auf die Ostseite des Bahnhofs Matrei a. Br. gelangen. Hier schieben wir das Rad bei den Bahnsteigunterführungen kurz durch und gelangen so kurzerhand auf die Bundesstraße. Gemütlich geht es durch Matrei, wo wir unmittelbar am Ortsende linkerhand die Auffahrt in Richtung Maria Waldrast wählen.

Von Matrei am Brenner nach Mieders

Jetzt müssen noch einmal gut 700 Höhenmeter überwunden werden, zumal die Straße gerade zu Beginn immer wieder steilere Abschnitte aufweist. Wir fahren an der Mautstelle vorbei und schlängeln uns über die Asphaltstraße hinauf zum wunderschön gelegenen Kloster Maria Waldrast (1638 m). Nach dieser Auffahrt, sollte man sich nochmals eine Rast gönnen und sich im Klostergasthof stärken, bevor bis zur Talfahrt noch gut 50 Höhenmeter zum Sattel (1689 m) überwunden werden müssen. Am Sattel fahren wir geradeaus weiter (nicht rechts abbiegen) und münden schon kurz darauf in einen gut fahrbaren Traktorweg (beschildert) ein. Steil geht es hinunter, wobei der untere Abschnitt über eine Forststraße führt. Auf 1369 m erreichen wir die Sonnensteinalm, wo wenige Meter oberhalb rechterhand der kurze Singletrail (für Geübte durchgehend fahrbar) abzweigt. Über diesen erreichen wir eine Forststraße (im Winter Rodelbahn), über diese wir nach Mieders im Stubaital (953 m) gelangen. Wir gelangen direkt bei der Talstation der Serlesbahn auf die Dorfstraße und zweigen nun linkerhand taleinwärts ab. Nach einer kurzen Steigung, erreichen wir eine Kreuzung. Hier fahren wir rechterhand hinunter (unter der Bundesstraße durch), bis wir den tosenden Gletscherbach (Ruetz) erreichen.

Von Mieders über den Gallhof nach Innsbruck

Wir passieren die Brücke und halten uns sogleich rechts. Eingeschlossen in einen Talkessel, geht es an Heustadln und Wiesen zügig talwärts, bevor nun noch eine letzte Steigung von gut 100 Höhenmeter wartet. Nicht allzu steil erreichen wir den Gallhof, passieren diesen und folgen der Straße noch ein Stück bergan, bis Wegweiser zu den Telfer Wiesen leiten. Hier zweigt rechterhand ein Forstweg ab, dem wir folgen. Am Ende des Forstweges beginnt ein Fußweg, der bis auf 1-2 sehr kurze steile Abschnitte problemlos fahrbar ist. Nach dieser interessanten Fahrt, erreichen Wiesen und Felder und einen Traktorweg. Auf diesem ein kurzes Stück nach Norden, münden wir in die Asphaltstraße ein, überqueren die Brücke über die Ruetz und steuern direkt den Gasthof Stephansbrücke an. Hier gelangen wir auf die Brennerbundesstraße, über diese wird doch noch ein Stück entlangfahren. Wir passieren das Gewerbegebiet „Gärberbach“ und erreichen den Kreisverkehr mit den Ausfahrten in Richtung Mutters und Natters. Wir fahren nach Innsbruck weiter, passieren eine Tankstelle und folgen der Straße noch einige Hundert Meter bis rechterhand eine Seitenstraße zur Bergiselschanze abzweigt (für Autos Fahrverbot; es bestünde auch die Möglichkeit die steile Straße direkt hinunter zu wählen). Wir fahren an zwei Schranken vorbei, lassen die Bergiselschanze rechterhand liegen und steuern über Nebenstraßen die Landeshauptstadt Innsbruck (574 m) als Endpunkt an.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Norden, Westen und Osten:

Mit der Bahn nach Innsbruck und weiter mit der S-Bahn zum Brenner (www.oebb.at)

Von Süden:

Mit der Bahn von Italien/Südtirol zum Brenner (www.oebb.at, www.trenitalia.com)

Anfahrt

Da der Ausgangs- und Endpunkt völlig unterschiedlich ist, ist eine Anreise mit dem PKW zum Brenner wenig sinnhaft.

Auch wenn man die Mountainbiketour wieder am Brenner beenden sollte, ist eine Zugfahrt in Richtung Norden oder Süden viel angenehmer.

Parken

Da die Mountainbiketour mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen wird, ist kein Parkplatz notwendig.

Koordinaten

DD
47.002617, 11.504127
GMS
47°00'09.4"N 11°30'14.9"E
UTM
32T 690364 5208498
w3w 
///anfängen.obstbaum.wiedersehen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Hammerle, C. u. W. Hofer (2006): 171 Mountainbike Touren - Nord- und Osttirol. Löwenzahn-Verlag (Hrsg.); Innsbruck, 352 S. Hammerle, C. u. W. Hofer (2005): 110 Mountainbike Touren - Innsbruck und Umgebung. Löwenzahn-Verlag (Hrsg.); Innsbruck, 198 S. Umfahrer, P. (2006): Peter Umfahrers Mountainbiketouren - 40 Routen für Einsteiger und Profis im - Tiroler Unterland. Löwenzahn Verlag (Hrsg.); Innsbruck, 196 S.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte "Brennerberge", Nr. 31/3, 1:50.000 Alpenvereinskarte "Innsbruck und Umgebung", Nr. 31/5, 1:50.000

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Mountainbikeausrüstung (Helm, kleine Pumpe, Ersatzschlauch, kleines Werkzeug). Die Mountainbikeshuhe sollten auch eine gut gehbare Sohle aufweisen (keine reinen Radschuhe). Genügend zum Trinken, Windjacke, Wechselwäsche, Sonnenbrille, ...)

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Schwierigkeit
S1 schwer
Strecke
109,6 km
Dauer
7:35 h
Aufstieg
3.164 hm
Abstieg
3.969 hm
Etappentour Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Geheimtipp Von A nach B

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