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Klettersteigempfohlene Tour

Neuner (2971m) von der Faneshütte (2060m)

Klettersteig · Dolomiten
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  • Im Klettersteig zum Neuner
    / Im Klettersteig zum Neuner
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Faneshütte
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Monte Sella di Fanes im Aufsteig zum Antoniusjoch
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Blick zum Zehner und in die Südwand des Neuners
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Im Klettersteig zum Neuner
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
m 3400 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 1800 8 6 4 2 km Faneshütte Faneshütte Neunerspitze Lavarellahütte Lavarellahütte Antoniusjoch Antoniusjoch Grünsee Grünsee
Bergtour mit kurzer, luftiger Drahtseileinlage (A/B) auf den plattigen Klettergipfel der Neunerspitze.
mittel
Strecke 9,8 km
5:30 h
950 hm
950 hm
2.971 hm
2.040 hm

Die Neunerspitze ist ein markanter Kletterberg im Rund des Faneskessels. Durch die plattige Südwand führen viele Kletterführen mittlerer Schwierigkeit. Auch Reinhold Messner hat hier seine Spuren hinterlassen. Über die Ostseite führt vom Antoniusjoch ein Bergpfad, unterbrochen durch eine ansprechende, leichte Drahtseileinlage bis zum Gipfel.

Als letzter Tag eines bis zu 4-tägigen Klettersteigaufenthaltes auf der Faneshütte kann diese Tour dienen (dann mit Abstieg vom Antoniusjoch nach Norden hinab auf Weg 13 und dann Weg 15b zurück zur Sesselliftstation Heiligkreuz oder hinunter nach Pederü, je nachdem, wo das Auto geparkt ist). Weitere Touren wären: Heiligkreuzkofel und Zehnerspitze, Friedensweg auf die Furcia Rossa sowie Lavarella und Conturines.

Autorentipp

Übernachtung auf der Faneshütte.

Profilbild von Helge Tielbörger
Autor
Helge Tielbörger 
Aktualisierung: 13.08.2018
Schwierigkeit
A/Bmittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Neunerspitze, 2.971 m
Tiefster Punkt
Lavarellahütte, 2.040 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Kletterlänge
100 m, 0:30 h

Sicherheitshinweise

Alle Angaben ohne Gewähr. Das Begehen und Befahren der hier beschriebenen Touren erfolgt auf eigenes Risiko und setzt entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen voraus.

Weitere Infos und Links

Diese und viele weitere Klettersteigtouren findet ihr auch im Kurs- und Tourenprogramm der Sektionen München und Oberland https://www.DAVplus.de/alpinprogramm

Start

Faneshütte (2.061 m)
Koordinaten:
DD
GMS
UTM
w3w 

Ziel

Neunerspitze

Wegbeschreibung

Von der Faneshütte geht es kurz hinab zur Lavarellahütte. Dort setzt der Weg Nr. 13 in nördlicher Richtung an, der uns über grünes, murmeltierbevölkertes Almgelände bis zum Fuß der Antoniusspitze führt. Dort endet schlagartig das Grün der Wiesen. Der stetig herabrinnende Schotterstrom der Südwestflanke der Antoniusspitze lässt keine dauerhafte Vegetation zu. Unser Weg quert diese Schuttflanke und endet am Antoniusjoch. Nach Norden ginge es hinab ins Fanestal. Nach Osten führte ein Bergpfad hinauf zum Gipfel der Antoniusspitze.

Über das Antoniusjoch kommen auch regelmäßig Mountainbiker. Rauf schieben oder tragen, nach Norden auch wieder runterschieben (außer man ist ein echter Könner). Nach Süden abfahren ist leichter.

Wir biegen am Antoniusjoch nach Westen ab und steigen über einen sehr steilen, teilweise unangenehmen Schrofenhang in vielen Kehren hinauf, bis wir eine grasige Schulter erreichen. Der Grashang zieht hinauf bis zu einem kleinen Felskopf, hinter dem das Drahtseil ansetzt. Der Klettersteig führt immer an der Kante entlang mit beeindruckenden Tiefblicken nach Süden und Norden. Am Ende des Drahtseiles wird der Berg sofort breiter und wir erreichen in wenigen Minuten den flachen Gipfel. Die Aussicht auf die umliegenden und fernen Gipfel ist toll.

Es erschließt sich auch sehr schön die Struktur des Faneskessels, der im Inneren einer Pfanne gleicht  und nach außen mit senkrechten Felswänden mehrere hundert Meter abbricht. Man erkennt auch gut eine sehr weite Hochfläche, die durch mehrere tiefe Täler in die Puez-, Fanes- und Senneshochfläche geteilt wird und sich weiter in Richtung Osten, nicht ganz so deutlich sichtbar, über die Plätzwiese bis zur Langen Alm unterhalb der Drei Zinnen erstreckt.

Der Rückweg folgt dem Aufstiegsweg.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis Bruneck. Von dort mit dem Bus bis Pederü. www.sii.bz.it

Anfahrt

Ins Pustertal auf der SS39 von der Brennerautobahn (Ausfahrt Brixen Nord) oder von Lienz über die Pustertalbundesstraße bis St. Lorenzen (4km westlich von Bruneck). Dort nach Süden auf die SP244 in Richtung Gadertal/Alta Badia abbiegen. In Zwischenwasser nach links ins Eggental in Richtung St. Vigil abbiegen. Weiter ins Rautal bis zur Pederühütte (Gasthof, Parkplatz)

Parken

Parkplatz (kostenpflichtig) am Gasthaus Pederü. Übernachtungsgäste der Faneshütte können mit der Reservierungsbestätigung kostenfrei parken.

Koordinaten

DD
GMS
UTM
w3w 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Klettersteigführer Dolomiten, Südtirol. Gardasee, Alpinverlag

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco Karte 07 Gadertal, Arabba, Marmolada, 1:25.000

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Ausrüstung

Klettersteigausrüstung.

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Schwierigkeit
A/Bmittel
Strecke
9,8 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
950 hm
Abstieg
950 hm
Höchster Punkt
2.971 hm
Tiefster Punkt
2.040 hm
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