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Bergtour

Von Hütte zu Hütte: Zillertaler-Alpen-Trek

Bergtour · Eisacktal
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Tauferer Ahrntal
  • Bergtour Ahrntal
    Bergtour Ahrntal
    Foto: Manuel Kottersteger, Tauferer Ahrntal
Karte / Von Hütte zu Hütte: Zillertaler-Alpen-Trek
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 60 50 40 30 20 10 km
schwer
Strecke 69,1 km
0:36 h
5.543 hm
5.509 hm
2.861 hm
948 hm

Von Wiesen im Pfitschertal nach Luttach ins Ahrntal

Im Norden Südtirols, genauer gesagt, ausgehend von Sterzing bis ins nördliche Ahrntal zieht sich entlang der Staatsgrenze zu Osterreich die bekannte Gruppe der Zillertaler Alpen hin.

Über 80 zum Großteil vergletscherte Dreitausender bilden diese an der Sonnenseite der Alpen gelegene Gebirgskette. Die bekanntesten davon sind der Hochfeiler, der Große Möseler und der Schwarzenstein. Verbunden sind diese mächtigen Berge mit einem gut ausgebauten Wegenetz sowie einer Reihe von alpinen Schutzhütten, die schon vor der Jahrhundertwende als Ausgangspunkt für Gipfeltouren und Hüttenwanderungen gedient haben und bis in unsere Zeit nichts an ihrer Anziehungskraft verloren haben. Im Gegenteil, in den letzten Jahren wurden immer mehr Bergsteiger auf diese einmalige Bergwelt der Zillertaler Alpen aufmerksam.

Die Bergtour wird als mittelschwierig - schwierig eingestuft und bietet unvergessliche Momente. Trittsicherheit, gute Kondition, Erfahrung, sowie gute Ausrüstung sind erforderlich. 

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.861 m
Tiefster Punkt
948 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Höhenprofil anzeigen

Start

Koordinaten:
DD
46.899795, 11.459315
GMS
46°53'59.3"N 11°27'33.5"E
UTM
32T 687316 5196965
w3w 
///nasen.gegebenenfalls.aufträge
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Wegbeschreibung

Tag 1: 

In Wiesen vom Wiesener Hof folgen wir der Markierung (weißer Punkt im roten Kreis) hinauf zur Ruine des Oberpirchhofes. Über den bewaldeten Kamm ersteigen wir das Gschließegg (1670 m) und bleiben nun auf der aussichtsreichen Höhe. An der im Wald liegenden Plitschalm (1820 m) vorbei umgehen wir im großen Bogen den Höllenkragen und traversieren die obersten Hänge des Sengetals zu den Hütten am Trenser Joch. Noch steht uns der Anstieg auf die Sengesspitze (2365 m) bevor, ehe wir das Tagesziel, die etwas tiefer gelegene Similie Mahdalm (2011 m) erreichen.

Übernachtung: Similie Mahdalm
Gehzeit: ca. 6 Stunden
Höhenmeter: Aufstieg 1250 m - Abstieg 440 m


Tag 2: 

Von der Simile Mahdalm wandern wir über die Sengesalpe dem Similekopf (2300 m) zu und folgen dem Sengesbach aufwärts. Östlich bietet das Sengesjöchl (2620 m) den Übergang zum Wilden See, dessen Nordufer wir begleiten. Vor uns baut sich die hohe Wilde Kreuzspitze (3134 m) auf, die man zusätzlich vom Rauhtaljoch (2808 m) aus in ca. 1 Stunde besteigen kann. Vom Rauhtaljoch schleifen wir durch den Firn „In die Pfann" hinab und wandern über die Wiesen der Brixner Hütte (2282 m). 

Übernachtung: Brixner Hütte
Gehzeit: ca. 5 Stunden
Höhenmeter: Aufstieg 800 m - Abstieg 540 m


Tag 3: 

Von der Brixner Hütte ziehen wir in starker Steigung die Markierungspunkte hinauf zur Steinkarlscharte und im Abstieg um die Rübespitze.  Wir überschreiten die Dannelscharte (2437 m), wandern auf dem Höhenweg bis zur Gaisscharte (2700 m), steigen dort ab (der herrliche Blick zum Eisbruggsee ist einer der Höhepunkte unseres heutigen Tages) und wandern weiter bis zur Edelrauthütte (Eisbruggjochhütte) (2545 m).

Übernachtung: Edelrauthütte
Gehzeit: ca. 6,5 Stunden

Tag 4:

Von der Edelrauthütte (2545 m) führt uns unsere Wanderung auf dem Neveser Höhenweg unter den Gletscherzungen des Weißzints und des Großen Möselers vorbei bis zu unserem Tagesziel der Chemnitzer Hütte (2420 m).

Übernachtung: Chemnitzer Hütte

Für die Unermüdlichen besteht noch die Möglichkeit von der Hütte aus den Gamslahnernock (2869 m) zu besteigen. (Zeitaufwand: ca. 2 Stunden).

Gehzeit: ca. 4 Stunden (mit Besteigung des Gamslahnernock ca. 6 Stunden)
Höhenmeter: Aufstieg 50 m - Abstieg 350 m


Tag 5:

Auf dem durchgehend gut mit Nr. 27 markierten Höhenweg wandern wir (auf schön gelegten Steinplatten) bis zum Tristensee (2344 m) und durch die Hänge der Tristenspitze und des Ringelsteins zum Lappacher Jöchl (2371 m), Wurmtal Joch (2288 m) und Gornerjoch (2309 m), von dort mit geringem Höhenunterschied über den Kamm zum Mühlwalder Joch (2342 m) und zum Speikboden (2517 m), wo wir dann zur Bergstation Speikboden kommen. Abfahrt mit Kabinenbahn Speikboden oder Abstieg nach Luttach.

Gehzeit: ca. 6 - 7 Stunden
Höhenmeter: Aufstieg 100 m - Abstieg 560 m


ALTERNATIVE:

Verlängerung der Tour um einen Tag: Chemnitzer Hütte – über den Stabeler Höhenweg – Schwarzensteinhütte (3.036 m).

Übernachtung: Schwarzensteinhütte

Gehzeit: ca. 5,5 Stunden

Höhenmeter: Aufstieg 1385 m – Abstieg 779 m








Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Anreise mit dem Zug bis Sterzing und mit dem Bus weiter nach Wiesen im Pfitschertal.

Koordinaten

DD
46.899795, 11.459315
GMS
46°53'59.3"N 11°27'33.5"E
UTM
32T 687316 5196965
w3w 
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
69,1 km
Dauer
0:36 h
Aufstieg
5.543 hm
Abstieg
5.509 hm
Höchster Punkt
2.861 hm
Tiefster Punkt
948 hm

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