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Villanderer Berg

Bergtour · Eisacktal
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Johannes Renfordt 
  • Auf dem Weg in den Gasteiger Sattel werden zahlreiche Almen passiert
    Auf dem Weg in den Gasteiger Sattel werden zahlreiche Almen passiert
    Foto: Johannes Renfordt, Community
m 2400 2200 2000 1800 1600 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Weitläufige und aussichtsreiche Runde in den Sarntaler Alpen
mittel
Strecke 18,4 km
7:00 h
926 hm
926 hm
2.509 hm
1.725 hm

Die Villanderer Alm gehört zu den weitläufigsten Hochflächen in Südtirol. An ihrem südwestlichen Rand befindet sich mit dem Villanderer Berg ein vorzüglicher Aussichtsgipfel. Dank seiner zentralen Lage mitten in Südtirol ist das Panorama bei gutem Wetter umfassend und ermöglicht faszinierende Einblicke in fast alle Südtiroler Gebirgsgruppen. Ein fest montiertes Fernglas mit nummerierter Legende ermöglicht es, auch weit entfernte Gipfel korrekt zuzuordnen - ein großartiger Service!

Vom Parkplatz "Kaser" aus führen einfache Wege in den Gasteiger Sattel. Wenig später beginnt ein schöner Steig, der sich dem Villanderer Berg zunächst von Süden nähert. Anstelle eines direkten Aufstiegs dreht der Steig jedoch nach links ab und erreicht zunächst mit der Sarner Scharte einen Vorgipfel. Wenige Gehminuten später wird schließlich auch der Hauptgipfel selbst erreicht. Der Abstieg erfolgt über den Totensee zum sehenswerten Totenkirchl. Ein Abstecher zum Totenrücken rundet das Bergerlebnis ab, bevor knieschonende Wege den Rückweg zum Ausgangspunkt vermitteln.

Autorentipp

Mittels verschiedener Abstiegsvarianten lässt sich der Tourenvorschlag bei Bedarf leicht abkürzen!
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2.509 m
Tiefster Punkt
1.725 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Besondere Gefahrenquelle bestehen entlang des Tourenvorschlags nicht, dennoch ist im Aufstieg zur Sarner Scharte sowie im Abstieg zum Totensee Trittsicherheit erforderlich.

Start

Parkplatz "Kaser", P3 (1.727 m)
Koordinaten:
DD
46.640644, 11.481583
GMS
46°38'26.3"N 11°28'53.7"E
UTM
32T 689921 5168222
w3w 
///soloalben.sekunde.schild
Auf Karte anzeigen

Ziel

Parkplatz "Kaser", P3

Wegbeschreibung

Den Parkplatz am Kaser auf der der Zufahrtsstraße abgewandten Seite verlassen und den etwas schmaleren Weg zur rechten wählen. Dieser orientiert sich am Zargenbach und leitet zunächst gemütlich in weiten Kurven aufwärts. Sobald zum ersten Mal eine markante Linkskurve erreicht wird nun den Fahrweg verlassen und dem geradeaus weiterführenden Steig folgen. Zwischen Almwiesen hindurch setzt dieser in der Folge die bisherige Gehrichtung fort, dreht schließlich in der Nähe einer Almhütte aber auch nach links ab und hält auf den Gasteiger Sattel zu. Auf dem Weg dorthin wird insgesamt drei Mal ein Fahrweg gekreuzt bis schließlich die Kammhöhe erreicht ist. Auf der anderen Seite in Richtung Sarntal absteigen und nach einer ersten Querung eines ersten Fahrwegs dem zweiten, größeren nach rechts folgen. In einem weiten Bogen leitet dieser mit nur geringem Gefälle zu einer kleinen Ansammlung von Almhütten. Kurz vor der letzten Hütte nach rechts abzweigen und dem Zufahrtsweg in Richtung der Hütte folgen. Diese wird jedoch nicht erreicht, denn in etwa auf halbem Weg zweigt nach links ein kleiner Steig ab, der mit nur geringen Steigungen in ein Seitental hineinführt. Nach einer längeren, meist flachen Passage im Latschengürtel geht es schließlich parallel zu einem kleinen Bach wieder spürbar aufwärts. An einem kleinen Wasserfall vorbei, der sich akustisch schon länger ankündigt, wird das Gelände alpiner, doch der Steig bahnt sich geschickt seinen Weg hinauf auf einen Geländeabsatz. Dort den Markierungen etwas nach links folgen und an den Fuß des markanten Schartls herangehen. In steilen Kehren führt der Steig in die Scharte hinauf, von der aus sich ein schöner Tiefblick nach Sarnthein bietet. Rechtshaltend nun weiter zum Gipfel der Sarner Scharte hinaufsteigen, die zu Beginn angebrachten Seilversicherungen helfen gegebenenfalls dabei. Aber schon bald lehnt sich das Gelände wieder zurück und fast schon entspannt wird der erste Gipfel des Tourenvorschlags passiert. Schon wenig nach dem Gipfelkreuz beginnt ein kurzer Zwischenabstieg in eine nur mäßig ausgeprägte Scharte, von der aus der Steig aber rasch wieder gegen den Villanderer Berg ansteigt. Etwas linkshaltend wird dann auch nur wenig später das riesige Gipfelkreuz erreicht.

Der Abstieg erfolgt zunächst in östlicher Richtung und führt am nur wenig niedrigeren Zwölfernock vorbei, der über einen Verbindungsgrat erreicht wird. Jenseits des Zwölfernocks schließt sich eine mäßig abfallende Bergwiese an, auf der sich der Weg bald verzweigt. Linkshaltend hier nun zum Totensee weitergehen, der über einen abschnittsweise steilen Steig erreicht wird. Am Ufer angekommen links halten und über einen kleinen Hügel hinweg erneut linkshaltend zum bald in den Blick kommenden Totenkirchl weitergehen. Hinter dem Kirchlein setzt ein Steig die Gehrichtung fort und erklimmt rasch den Totenrücken. Dieser ist weitläufiger als zunächst gedacht und wird der Länge nach überschritten. Nach einiger Zeit erreicht der Steig einen Holzzaun und folgt diesem auf der linken Seite bis ins Prackfiederer Jöchl hinab. Dort wird ein Fahrweg erreicht, auf dem es rechtshaltend zurück auf die Villanderer Alm geht. In der Folge immer dem Hauptweg folgen, der zumeist recht gemütlich in Richtung der Gasser Hütte leitet. Wenig oberhalb der beliebten Einkehrmöglichkeit "Moar in Plum" besteht die lohnende Möglichkeit, den mittlerweile etwas eintönigen Fahrweg zu verlassen und rechterhand einen begleitenden Fußweg zu wählen. Dieser mündet schließlich unterhalb des Gasthauses wieder in den Fahrweg ein, doch wenige hundert Meter weiter zweigt nach links ein weiterer Fußweg ab. Dieser entfernt sich etwas weiter vom Hauptweg, erreicht aber im wesentlichen als Parallelweg in der Folge ebenso zuverlässig die Gasserhütte. Unmittelbar an der Hütte wird die Asphaltstraße und ein riesiger Parkplatz erreicht. Mit der nötigen Vorsicht nun auf dem letzten Tourenabschnitt der Straße nach rechts bis zum morgendlichen Ausgangspunkt am Parkplatz "Kaser" folgen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

In den Sommermonaten ist die Villanderer Alm auch mit Bus und Bahn erreichbar:

Mit dem Zug auf der Brennerbahn bis zum Bahnhof Klausen fahren. Von dort fährt die Buslinie 345 nach Villanders, für die Weiterfahrt zur Villanderer Alm muss in in der Regel in Villanders in einen Bus der gleichen Linie umgestiegen werden.

Die Tourenbeschreibung beginnt unmittelbar an der Bushaltestelle Kaser.

Anfahrt

Auf der Brennerautobahn A 22 bis zur Anschlußstelle Klausen/Gröden. Hinter der Mautstelle am Kreisverkehr die erste Ausfahrt nehmen und vorfahren bis zur Staatsstraße 12. Dort links abzweigen und nach dem Tunnel die Staatsstraße nach rechts mit Fahrtrichtung Villanders verlassen. Dem Straßenverlauf nach Villanders und weiter der einsetzenden Beschilderung zur Villanderer Alm folgen.

Parken

Am Rand der Villanderer Alm stehen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung. Im Sinne der Tourenbeschreibung optimal gelegen ist der Parkplatz P3 mit Namen "Kaser". Wer die Parkgebühr von 6 € (Stand: Juni 2020) einsparen möchte, kann auf den gebührenfreien, jedoch etwas niedriger gelegenen Parkplatz P2 "Speckboden" ausweichen.

Koordinaten

DD
46.640644, 11.481583
GMS
46°38'26.3"N 11°28'53.7"E
UTM
32T 689921 5168222
w3w 
///soloalben.sekunde.schild
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist für diesen Tourenvorschlag obligatorisch. Für die Abstiegspassagen sind, je nach Geschmack, ggf. Stöcke hilfreich.

Da lediglich entlang des beschriebenen Abstiegsweg Einkehrmöglichkeiten bestehen, sind Verpflegung und ausreichend Getränke im Rucksack mitzuführen.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,4 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
926 hm
Abstieg
926 hm
Höchster Punkt
2.509 hm
Tiefster Punkt
1.725 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour

Statistik

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