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Bergtourempfohlene Tour

Übergang Barmer Hütte zur Kasseler Hütte (Rieserfernergruppe)

Bergtour · Rieserferner-Gruppe
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  • Barmer Hütte mit Barmer Spitze
    / Barmer Hütte mit Barmer Spitze
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Patscherschneid von der Hütte gesehen
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Wegweiser an der Alten Barmer Hütte
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Reste der 1956 zerstörten Alten Barmer Hütte
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Blick zurück zur Barmer Hütte und zu den Ohrenmspitzen
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Gehgelände zwischen Hütte und Rosshornscharte
    Foto: Wolfgang Hymmen, DAV Sektion Wuppertal
  • / Blick hinunter ins Patscher Tal; Zustieg zur Hütte von der Patscher Alm
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Blick zurück zu Ohrenspitzen, Riepenscharte , Barmer Spitze und Hochgall
    Foto: Wolfgang Hymmen, DAV Sektion Wuppertal
  • / Die seilversicherte Passage des Barmer Steiges unterhalb der Rosshornscharte
    Foto: Jupp Cürten, DAV Sektion Wuppertal
  • / An der Rosshornscharte
    Foto: Jupp Cürten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Lenkstein gesehen vom Rosshorn; links das Fennereck und das Lenksteinjoch
    Foto: Bernd Bräuer
  • / Aufstieg zum Lenksteinjoch; Röt- und Dreiherrenspitze, Großvenediger, davor der Panargenkamm
    Foto: Jupp Cürten, DAV Sektion Wuppertal
  • / am Lenksteinjoch; der Weiterweg führt nach rechts
    Foto: Jupp Cürten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Weiß waren die Berge noch im Sommer 1985! Hochgall gesehen vom Fennereck; im Hintergrund die Marmolada
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / der nicht mehr ferne Gipfel des Lenksteins
    Foto: Jupp Cürten, DAV Sektion Wuppertal
  • / die letzten Meter bis zum Gipfel; Hochgall und Schneebiger Nock bestimmen die Szene
    Foto: Wolfgang Hymmen, DAV Sektion Wuppertal
  • / Blick vom Lenkstein zum Defereggental
    Foto: Wolfgang Hymmen, DAV Sektion Wuppertal
  • / Unter dem Riesernock erreichen wir diesen Wegweiser. Hier halten wir uns links.
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Es kommt gleich noch eine heikle Stelle.
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / zunächst noch auf Wegplatten, kurz danach dann die gut gesicherte treppenartige Felsrampe
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Über die Gletscherschliffplatten erreichen wir bald die Kasseler Hütte. In Bildmitte das Tristennöckl.
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Die Bäche können noch mehr Wasser führen.
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Gaststube der Kasseler Hütte
    Foto: Joachim Hütten, DAV Sektion Wuppertal
  • / Die Kasseler Hütte in der Rieserfernergruppe
    Foto: Arnold Seeber, CC BY, alpenvereinaktiv.com
m 3600 3400 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 20 15 10 5 km Barmer Hütte Kletterstelle mit Sicherung Lenkstein Lenkstein Kletterstelle mit Sicherung Kasseler Hütte (Rif. Roma)
Ein durchgehend markierter Übergang mit beinahe Hochtourencharakter und anspruchsvollen teils seilversicherten Felspassagen. Dazu noch mit dem Lenkstein ein toller Aussichtsberg,
schwer
Strecke 23 km
6:30 h
1.892 hm
1.160 hm
3.166 hm
2.276 hm
Es geht von der Hütte zunächst 100 Hm bergab und weiter auf komfortablem Weg bis zur steinschlaggefährdeten und luftigen, aber gut gesicherten Querung  unterhalb der Rosshornscharte. Von der Scharte führt der Weg hinauf zum Lenksteinjoch und weiter über teils ausgesetzte Bänder zu dem Firnfeld (Lenkstein-Scharte) unterhalb der Lenksteingipfels. Dort beginnt der empfehlenswerte kurze Abstecher auf den aussichtsreichen Gipfel des Lenksteins. Auf gleichem Wege geht es zurück zum Firnfeld, von wo aus in westlicher Richtung der Abstieg  in abwechslungsreicher Urlandschft über Geröll- und Firnfelder beginnt. Nach Überwindung der drahtseilgesicherten Felsstufe am Riesernock verläuft der Weiterweg gemütlich über Gletscherschliffplatten bis zur gastlichen Kasseler Hütte.

Autorentipp

Den Gipfel des aussichtsreichen Lenksteins nicht auslassen! Die Aussichtswarte ist relativ schnell zu erreichen.
Profilbild von DAV alpenvereinaktiv
Autor
DAV alpenvereinaktiv
Aktualisierung: 29.08.2020
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Lenksteinscharte, 3.166 m
Tiefster Punkt
Kasseler Hütte (Rif. Roma), 2.276 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeiten

Barmer Hütte
Kasseler Hütte (Rif. Roma)

Sicherheitshinweise

Der Aufstieg  unterhalb der Rosshornscharte ist ausgesetzt sowie steinschlaggefährdet. Drahtseile entschärfen diese wie auch weitere Passagen.

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpine Erfahrung sind zwingend erforderlich!

 

Weitere Infos und Links

https://dav-barmen-wuppertal.de/huetten-kletteranlagen/barmer-huette/

http://www.kasseler-huette.com/

Start

Barmer Hütte (2.593 m)
Koordinaten:
DD
46.917031, 12.169161
GMS
46°55'01.3"N 12°10'09.0"E
UTM
33T 284456 5199834
w3w 
///silbe.fremde.specht

Ziel

Kasseler Hütte (Rif. Roma)

Wegbeschreibung

Von der Barmer Hütte steigen wir zunächst ca. 100 Höhenmeter ab in den blockreichen Talboden zu den Resten der 1956 durch eine Lawine zerstörten Alten Barmer Hütte. Zunächst noch auf komfortablem Weg (Nr. 114) auf der Terrasse unterhalb der Patscher Schneid geht es weiter bis zu einen felsigen begrünten Absatz eines Felskammes, der weit von oben ins Blockkar hinunterzieht. Hier am Beginn des Barmer Steiges wird der Weg deutlich anspruchsvoller, führt auf den schulterähnlichen Absatz und weiter über felsige Stufen bis zu der drahtseilversicherten Querung der steinschlaggefährdeten steilen Rinne. Die Fortsetzung des Weges zieht wieder steiler teils über Bänder bis zum Ende dieses anspruchsvollen Wegstückes. Erfahrung und Vorsicht sind unbedingt erforderlich. Geländebedingt liegt die als Rosshornscharte (2916 m) bezeichnete Stelle ca. 40 m höher als der tiefste Punkt der Einsattelung.

Linkshaltend geht es wieder bequemer in westlicher Richtung weiter über einen teils mit Platten ausgelegten Steig hinauf zum Lenksteinjoch (3082 m). Ein kurzer Abstecher auf das südlich gelegene Fennereck (3123 m) führt auf einen empfehlenswerten Aussichtsgipfel.

Weiter führt der Weg nach Norden zum Südgrat mit auffallend gefärbtem rotbraunem Fels. Zunächst eine Felsrippe links umgehend geht es dann teils auf ausgesetzten Bändern in der Ostwand hinauf zum Punkt 3171 m. Hier findet sich meist ein Schneefeld.

Bei guten Verhältnissen ist jetzt zunächst noch die Besteigung des Lenksteins (3236 m) zu empfehlen, der über ein Firnfeld und ein kurzes Gratstück mit kleinen Kraxelstufen erreicht wird. Die Aussicht – besonders die auf den mächtigen Hochgall – ist besonders beeindruckend. Bei der „Mitnahme“ des Lenksteins sind insgesamt ca. 40 Min. zusätzlich anzusetzen.

Vom Punkt 3171 m geht es nun an den Abstieg, bei dem im oberen Teil im Spätsommer mit teils eisigen Firnfeldern zu rechnen ist. Weiter führt uns der Weg über Geröllfelder abwärts bis zum Ursprungbach, der bei Punkt 2424 m zu überqueren ist. An der bald erreichten Weggabelung gehen wir links Richtung Kasseler Hütte (Rif. Roma) und erreichen wenig später an der Westflanke des Riesernocks die gut gesicherte Felsstufe, die für die meisten schwieriger aussieht, als sie letztlich ist. Danach geht es im großen Bogen überwiegend horizontal teils über Gletscherschliffplatten und einige Bachläufe querend weiter bis zur gastlichen Kasseler Hütte (2276 m).

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Lienz oder Kitzbühel. Von dort mit dem Bus 951 bzw. 950X nach Huben in Osttirol und von dort weiter mit dem Bus oder mit dem Anrufsammeltaxi nach St. Jakob in Defereggen Erlsbach.

Anfahrt

Auf der B108 bis Huben in Osttirol und weiter auf der L25 nach St. Jakob in Defereggen und weiter über Erlsbach bis zur Patscher Alm

Parken

Parkplatz Patscher Alm (Sraßenmaut von Erlsbach).

Koordinaten

DD
46.917031, 12.169161
GMS
46°55'01.3"N 12°10'09.0"E
UTM
33T 284456 5199834
w3w 
///silbe.fremde.specht
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco Nr. 035: Ahrntal - Rieserfernergruppe, 1:25000

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Ausrüstung

Evtl. Helm (Steinschlaggefahr!), evtl. Klettersteigset - aber wer das hier braucht, ist eigentlich falsch.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
23 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
1.892 hm
Abstieg
1.160 hm
Höchster Punkt
3.166 hm
Tiefster Punkt
2.276 hm
aussichtsreich Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Von A nach B Kletterstellen

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Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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