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Sassongher 2665m über Rifugio Gardenacia

Bergtour · Puezgruppe
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ÖAV Sektion Braunau Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • gut ausgebauter Hüttenweg 5A
    / gut ausgebauter Hüttenweg 5A
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Felsbandquerung
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rifugio Gardenacia vor Sassongher und Para di Giai
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zustieg ins Ruazbachtal
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Geröllrinne zur Scharte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rinneneinstieg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Sassongher jenseits des Val de Jül
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Steig am Felsfuß des Para di Giai
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Dolomitenfels
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Sassongher
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zustieg zur Sassongher Scharte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Sassongher Scharte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Einstieg in den kurzen Klettersteig
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Ferrata Sassongher
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rückblick zum Anstieg am Felsfuß
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Nordwestgratrücken
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Sassongher
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Marmolada, Sella und Langkofel
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zehner und Lavarella jenseits des Gadertals
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Steig 5 unter den Wänden der Para dai Giai
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rifugio Gardenacia
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gardenaciaschluchtabstieg (Weg11)
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
m 2800 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 12 10 8 6 4 2 km
Der Sassongher wird meist von Kolfuschg (auch mit Seilbahnunterstützung) aus bestiegen. Über das Rif. Gardenacia ist der Anstieg unter den Felsen des Para dai Giai exponierter. Ein kurzer Klettersteig (AB) würzt den Gipfelanstieg zum aussichtsreichen Sassongher.
mittel
Strecke 12,1 km
7:00 h
1.300 hm
1.300 hm
2.665 hm
1.477 hm
Zwei einfache Anstiegsmöglichkeiten (Weg 5A oder 11) zum Rif. Gardenacia, der Anstieg über eine breite Rinne zum Felsfuß des Para dai Giai und entlang diesem etwas ausgesetzt in die Forcella Sassongher. Am NW-Gratrücken und in der Nordflanke mit kurzer Klettersteigeinlage hinauf zum großen Metallkreuz des Sassongher.

Autorentipp

Den Anstieg zum Rif. Gardenacia kann man auch mit entsprechender Ausrüstung über den Klettersteig Les Cordes (BC) absolvieren.
Profilbild von Wolfgang Lauschensky
Autor
Wolfgang Lauschensky 
Aktualisierung: 24.08.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Sassongher, 2.665 m
Tiefster Punkt
Stern, 1.477 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Gardenacia Hütte

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind nötig.

Für weniger Kletterversierte ist ein Klettersteigset empfehlenswert.

Weitere Infos und Links

Rifugio Gardenacia: http://www.gardenacia.it/de/schutzhutte-alta-badia

Start

Stern (1.479 m)
Koordinaten:
DD
46.581877, 11.897406
GMS
46°34'54.8"N 11°53'50.7"E
UTM
32T 721984 5162780
w3w 
///unklaren.sicher.roggenbrot

Ziel

Sassongher

Wegbeschreibung

Zustiege zum Rifugio Gardenacia: 1.) rechts der Kirche dem Wegweiser 5A auf der Teerstraße bis zum Ende folgen, kurz im Linksbogen auf Schotter weiter und dann rechts auf einen die Piste querenden Ziehweg abbiegen. Am Waldrand zweigt der wurzelige Wanderweg 5A links ab und mündet in eine Wiese (Piste), der im weiten Linksbogen bis nahe der Seilbahnstation gefolgt wird (hier zweigt der Zustieg 11B zum Klettersteig Les Cordes links ab). Nun geht es auf wurzelig-schrofigem Steig (durch Holzgeländer gesichert) in mehreren kurzen Stufen zum Fuß des Felsbandes hinauf, dem links über Schrofen gefolgt wird. Eine muldenartige Unterbrechung des Felsbandes bringt uns in kurzem Zickzack zum Rifugio Gardenacia auf gleichnamiger Alm hinauf. 2.) Links um die Kirche herum zweigt oberhalb dieser der Wanderweg 11 ab. Am Wiesenrand zu den letzten Häusern, eine Straßenquerung, dann geht es auf einem schmalen Schotterweg relativ steil durch den Wald. Nach einer Forststraßentangierung wird der Steig schmäler und steiler und leitet oft durch Holzgeländer gesichert in Kehren zur sehr steilen Gardenaciaschlucht hinauf (rechts zweigt der Zustieg 11 zur Ferrata Les Cordes ab). Zwischen den Felswänden windet sich der Steig in unzähligen Kurzkehren durch die steile Schlucht zum Ausstieg in das Almgebiet hinauf, wo im weiten Rechtsbogen das Rifugio Gardenacia bald erreicht ist. 3.) Ferrata Les Cordes (BC) mit entsprechender Ausrüstung.

Sassongheranstieg: Vom Rifugio Gardenacia geht es am Weg 11 am kleinen Almgebäude vorbei über eine kurze Steilstufe zum Abzweig des Weges 5 hinauf. Über Almwiesen wandern wir am Weg 5 bis zu einem kurzen, gutgestuften Felsband, das überklettert werden muss. Darüber wandern wir in einen kleinen Kessel und wenden nach links in die steile Geröllrinne, die in mehreren Kehren zwischen den Felswänden bis zu einer Scharte überwunden wird. Nun bergab bis zur Ostkante des Para dai Giai und um diese etwas exponiert herum. Jetzt geht es am Fuß der senkrechten Felsen hoch über dem Val de Juel auf dem teils etwas exponierten, schmalen Pfad mäßig ansteigend in den Talschluss hinauf. Nach Einmündung in den Talweg 7 folgen wir diesem zuletzt recht sandigen Weg durch den schrofigen Steilhang zur Forcella Sassongher hinauf. Am steilen Nordwestrücken geht es  im sandig-schrofigen Terrain zur Ferrata Sassongher hinauf. Man wählt eine der zwei gut gestuften Schrofenrinnen (AB), die mit jeweils einem Stahlseil gesichert sind, aus. Darüber noch um eine seilgesicherte Felsnase herum, dann geht es in der Nordflanke auf einem schottrig-schrofigen Steig über Felsbänder zum breiten Nordwestgratrücken hinauf. Auf ihm wird deutlich flacher das große metallene Gipfelkreuz des Sassongher unschwer erreicht. Fantastisches Panorama!

Abstieg: entlang des Anstiegs und einem der beschriebenen Hüttenzustiege zurück zum Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn bis Bruneck oder St. Lorenzen. Mit der Buslinie 460 bis Stern.

Anfahrt

Auf der Brennerautobahn (oder der SS12) bis zur Abfahrt Brixen/Pustertal. Nun auf der Pustertaler Straße SS49 bis St. Lorenzen kurz vor Bruneck (hierher auch von Lienz/Sillian auf der SS49). Südwärts ins Gadertal auf der SS244 durch Badia bis Stern. Zuletzt steil hinauf zum Wanderparkplatz bei den Kirchen.

Parken

Gebührenfreier Wanderparkplatz zwischen den beiden Kirchen.

Koordinaten

DD
46.581877, 11.897406
GMS
46°34'54.8"N 11°53'50.7"E
UTM
32T 721984 5162780
w3w 
///unklaren.sicher.roggenbrot
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco 07 Wanderkarte: Alta Badia/Gadertal

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Ausrüstung

Wanderausrüstung, evtl. Klettersteigset.

Grundausrüstung für Bergtouren

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Ggf. Kletterhelm
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,1 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
1.300 hm
Abstieg
1.300 hm
Höchster Punkt
2.665 hm
Tiefster Punkt
1.477 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Hin und zurück aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Kletterstellen

Statistik

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