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Rocca Piana/Wiggerspitz

Bergtour · Trento,Monte Bondone,Valle dell'Adige
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Athesia
  • Spätherbstlicher Blick über die Wiggerspitz gegen Süden
    Spätherbstlicher Blick über die Wiggerspitz gegen Süden
    Foto: Athesia
m 1500 1000 500 16 14 12 10 8 6 4 2 km
schwer
Strecke 16,6 km
8:59 h
2.000 hm
1.989 hm
1.852 hm
253 hm
Zwischen steilem Schweben und steilem Steigen
twas kompliziert zieht die Grenze zwischen dem Trentino und Südtirol im südlichsten Teil des Mendelkammes über das »Gebirge«. Gegen Süden, in das Trentino hinein, zieht das südlichste Kammende. Es ist dabei noch wild alpin ausgestaltet und kumuliert in der 1872 Meter hohen Rocca Piana, die damit das Etschtal um über 1650 Höhenmeter überragt. In diese Überhöhung ist eine aus dem Tal kaum wahrnehmbare Terrasse eingelagert, die Ebene von Monte di Mezzocorona. Interessant als eigenständiges Ziel, bestückt mit zwei weitum gerühmten Gasthäusern. Durch eine 1965 in Betrieb genommene Seilbahn lässt sich Monte bequem erreichen und ist damit auch ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen im Bereich dieser Terrasse. Am östlichen Bergfuß der Rocca Piana, am Schwemmkegel des Baches aus dem Höllental, liegt im Etschtal mit Roverè della Luna der erste Ort des Trentino südlich der Salurner Klause. Dabei stammt dieser Ortsname, im Gegensatz zu den meisten italienischen Bezeichnungen nördlich davon, nicht aus der Feder von Ettore Tolomei, sondern lässt sich bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Pate standen dabei das lateinische Wort »roberetum« für die vielen Eichenwälder sowie die Bezeichnung »Luna« für den Bogen der Etsch, welche vor ihrer Begradigung in einer weiten Schleife nahe an den Ort heranreichte.

Der erste Teil des Anstieges kann mittels Seilbahn zurückgelegt werden, der ebenfalls bei der Talstation beginnende Aufstiegsweg leitet mit der Markierung 504 nach Monte hinauf (760 Hm, ca. 1¾ Std.). Von Monte (980 m) zieht ein angenehmer Weg, anfänglich noch mit Markierung 504, später am Almweg verbleibend mit 507 markiert, gegen Norden zur Malga Kraun (1222 m). Hier nach links gegen Westen über einen Steig Nr. 518 durch den Wald aufwärts. Nach der Überquerung eines Forstweges geht es steiler weiter aufwärts zu einer markanten Kanzel. Nach dieser geht es flacher weiter, bis sich der Steig nach links wendet und durch Legföhrenbestände zum großen Gipfelkreuz leitet. Rückweg wie Anstieg.

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