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Bergtour empfohlene Tour

Rautkopf (2607 m)

· 1 Bewertung · Bergtour · Hochpustertal
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Albert Kopfsguter 
  • Sperrwerk im Höhlensteintal - Ausgangspunkt der Tour
    Sperrwerk im Höhlensteintal - Ausgangspunkt der Tour
    Foto: Albert Kopfsguter, Community
m 2800 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 8 6 4 2 km
Auf den Spuren des Ersten Weltkrieges zunächst auf einem alten Maultierpfad (Mulattiera) und im oberen Bereich in schwierigem, weil abschüssigem und splitbedecktem Felsgelände auf den aussichtsreichen Rautkopf
schwer
Strecke 9,7 km
6:00 h
1.200 hm
1.200 hm
2.605 hm
1.400 hm
Die Tour führt auf nicht markiertem und nicht gewartetem Weg zuerst über einen alten Maultierpfad (Mulattiera) und im letzten Drittel in splittbedecktem, abschüssigem Felsgelände auf den Gipfel mit herrlichem Panorama über Drei Zinnen, Zwölfer, Cadini, Cristallo, Hohe Gaisl und Dürrenstein.
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Rautkopf, 2.605 m
Tiefster Punkt
Sperrwerk Landro, 1.400 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

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Sicherheitshinweise

Der Maultierpfad bis auf ca. 2175 m ist unschwierig, danach wird es im splittbedeckten, abschüssigen Felsgelände anspruchsvoller.

Nennenswerte Kletterei ist nicht verlangt, aber perfekte Trittsicherheit auf heiklem Untergrund.
Vorsicht ist auf den sandigen Bändern und bei der Querung der steilen Abhänge geboten!

Der Weg ist nicht markiert und wird nicht gewartet. Sofern man den Maultierpfad oberhalb des Sperrwerkes Landro gefunden hat ist die Orientierung bis zu dessen Ende auf ca. 2175 m einfach. Danach helfen Steinmännchen bei der Orientierung im Felsgelände.

Start

Sperrwerk Landro im Höhlensteintal nördlich vom Hotel Dreizinnenblick (1.396 m)
Koordinaten:
DD
46.645301, 12.233033
GMS
46°38'43.1"N 12°13'58.9"E
UTM
33T 288256 5169468
w3w 
///platzt.stoffen.gesunder
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Ziel

Sperrwerk Landro im Höhlensteintal nördlich vom Hotel Dreizinnenblick

Wegbeschreibung

Das Sperrwerk Landro an der SS 51 im Höhlensteintal ist der Ausgangspunkt der Tour. Links an den Fenstungsanlagen vorbei erreicht man oberhalb der Bunker südwärts den alten Maultierpfad, der anfangs ziemlich verwachsen und wegen fehlender Markierungen nicht leicht zu finden ist. Nun geht es fast 800 Meter in zahllosen Serpentinen und mitunter den Weg überwuchernden Latschen hinauf zu den alten Artilleriestellungen auf ca. 2175 m.

Anschließend geht es in alpines Fels- und Schuttgelände auf teils heiklem Untergrund. Zunächst geht es ziemlich steil aufwärts zu einem Diagonalband, das nach rechts führt. Kurz links über ein felsiges Eck steil aufwärts zu einer Rechtstraverse über eine Schuttböschung zu einem überdachten Band, an dessen Ende man mit einigen Kehren zur Südschulter (2519 m) des Rautkopfes ansteigt.

Der Gipfelanstieg erfolgt über eine kurze aber steile Rinne die wegen ihrer Beschaffenheit (Splitt auf festem Untergrund) die wohl hekelste Passage darstellt.

Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Vom Pustertal kommend in Toblach ins Höhlensteintal (Richtung Cortina d'Ampezzo) abzweigen. Kurz vor dem Hotel Dreizinnenblick beim Sperrwerk Landro (Parkbucht) befindet sich der Ausgangspunkt der Tour.

Parken

Parkbucht beim Sperrwerk Landro an der SS 51 im Höhlensteintal zwischen Toblach und Cortina d'Ampezzo

Koordinaten

DD
46.645301, 12.233033
GMS
46°38'43.1"N 12°13'58.9"E
UTM
33T 288256 5169468
w3w 
///platzt.stoffen.gesunder
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wilde Wege - Dolomiten (Mark Zahel), Rother Wanderbuch, ISBN 978-3-7633-3188-8

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Bewertungen

3,0
(1)
Christin W.
25.10.2022 · Community
Die Tour ist im Wanderführer nicht umsonst als schwarze Tour gekennzeichnet. Sie sollte nur von sehr erfahrenen Bergsportlern begangen werden, da es über schottriges, sehr abschüssiges Gelände geht, welches absolute Konzentration und Trittsicherheit erfordert  & an vielen Stellen keinen Fehltritt verzeiht. Der Weg bis zu den ersten Kriegsstellungen führt über viele Kehren sehr angenehm und unschwierig etwa 800 Höhenmeter nach oben. Bis hierhin aus meiner Sicht super machbar, auch wenn der Weg nicht markiert bzw. nicht als offizieller Wanderweg ausgeschrieben ist. Der Weg ist dennoch gut ausgetreten und deutlich erkennbar. Ab der Stellung geht es, wie oben beschrieben, über sehr anspruchsvolles Gelände weiter. Der lose Schutt macht das ganze Unterfangen sehr schwierig. Ein Helm ist aus meiner Sicht aufgrund von Steinschlag unerlässlich. Bei den zweiten Kriegsstellungen auf der Südschulter angekommen, hat man einen traumhaften Ausblick auf die drei Zinnen. Spätestens an der Stelle sollte die Tour dann enden. Denn die Scharte hinauf zum Rautkopf hat sich (für uns) als unmachbar erwiesen, da es hier steil hinauf durch brüchiges Gelände ging. Aufgrund der vielen Steinschläge haben wir uns dazu entschlossen umzukehren. In Summe waren wir sehr froh, bei den ersten Stellungen wieder normales Gehgelände erreicht zu haben. Die Tour würden wir definitiv nicht noch einmal machen und auch nicht weiter empfehlen.
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Gemacht am 16.10.2022
Traumhafter Ausblick im unteren Teil des unschwierigen Weges
Foto: Christin W., Community
Der Weg ist gut erkennbar und führt durch Wald und Latschenkiefern
Foto: Christin W., Community
Kurz vor den ersten Kriegsstellungen wird es erstmals etwas abschüssiger
Foto: Christin W., Community
Nach den ersten Stellungen bewegen wir uns in abschüssigem, schottrigem Gelände
Foto: Christin W., Community
Wir laufen auf Bändern mit viel losem Gestein
Foto: Christin W., Community
Der Weg führt auch über überdachte Felsbänder
Foto: Christin W., Community
Rückblick auf den Wegverlauf durch abschüssiges Gelände
Foto: Christin W., Community
Rückblick auf den Wegverlauf durch abschüssiges Gelände
Foto: Christin W., Community
Der Blick von dem zweiten Kriegsstellungen auf die drei Zinnen
Foto: Christin W., Community
Die steile und stark steinschlaggefährdete Rinne hinauf zum Rautkopf
Foto: Christin W., Community

Fotos von anderen

+ 6

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
9,7 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
1.200 hm
Abstieg
1.200 hm
Höchster Punkt
2.605 hm
Tiefster Punkt
1.400 hm
Hin und zurück aussichtsreich kulturell / historisch Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt Kletterstellen

Statistik

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