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Bergtourempfohlene Tour

Hochjoch und Peilstein

Bergtour · Meraner Land
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Johannes Renfordt 
  • Oberhalb der Waldgrenze kommt das Hochjoch erstmals in den Blick
    / Oberhalb der Waldgrenze kommt das Hochjoch erstmals in den Blick
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Ein angenehmer Steig führt hinauf auf den Kamm
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  • / Der Grat ist erreicht und das Hochjoch nur noch wenige Gehminuten entfernt
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  • / Ein letzter Blick zurück zum Kreuz des Hochjochs
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  • / Über den Grat geht es weiter auf den Peilstein zu
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  • / Rückblick über den Kamm
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  • / Die Wolkendecke reist endlich auf - und der Peilstein scheint schon nah
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  • / Kurz vor dem Gipfel findet sich eine perfekt gestaltete und windgeschützte Bank
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  • / Das wenige Tage zuvor aufgestellte Gipfelkreuz ist riesig
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  • / Blick über die Marschnellalm in die Ortleralpen, rechts das Hasenöhrl
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  • / Zwischen Beilstoan und Schwarzer geht der Blick bis zu den westlichen Gipfeln der Texelgruppe
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  • / Rückblick über den Grat zum Hochjoch
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  • / Über Rontscher und Muttegrub könnte die Tour verlängert werden
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  • / Auf den weitläufigen Flächen der Marschnellalm
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  • / Von der Marschnellalm zeigt sich der Peilstein von seiner sanften Seite
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  • / Bergidylle unterhalb der Marschnellalm
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  • / Mit Blick auf die Ultner Hochwart geht es endgültig an den Abstieg
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  • / Kurz vor Innerdurach zeigt sich noch einmal der Peilstein
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  • / Ultner Hochwart von Innerdurach
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  • / Auf den letzten Meter vor der Rückkehr zum Ausgangspunkt Innerdurach
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m 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 12 10 8 6 4 2 km
Abwechslungsreich oberhalb von St. Walburg unterwegs
mittel
Strecke 12,7 km
6:00 h
1.268 hm
1.268 hm
2.542 hm
1.352 hm

Direkt über St. Walburg, dem größten Ort des Ultentals, erhebt sich mit dem Peilstein ein markanter Gipfel, dessen Südostflanke steil abstürzt. Es überrascht also nicht, dass sich die Steige auf den Gipfel vor allem auf die sanfte und einfache Nordseite konzentrieren. Jedoch bietet sich auch mit dem Ostgrat eine vorzügliche Möglichkeit, vom Hochjoch auf den Gipfel zu gelangen - zwar etwas anstrengender als bei den anderen Varianten, doch ist eine Gratwanderung immer ein großartiges Erlebnis!

Der Tourenvorschlag führt von der Höfesiedlung Innerdurach recht zielstrebig aufwärts und erreicht nahe des Hochjochs die markante Kammlinie. Über das Hochjoch geht es immer entlang des langgestreckten Grat schließlich hinüber zum Peilstein. Das Panorama vom Gipfel ist umfassend und lädt zu einer längeren Pause ein. Der Abstieg erfolgt über die Marschnellalm und weiter abwärts zu den ersten Höfen. Den abwechslungsreichen Abstieg unterbricht man schließlich am besten bei einem Abstecher zum Hofschank Raffein. Gestärkt und wunderbar erholt ist die letzte, nun weitgehend flache Etappe zurück nach Innerdurach dann auch schnell bewältigt!

Autorentipp

Die Einkehr im Hofschank Raffein lohnt aus gleich zweierlei Gründen: Irmgards Apfelstrudel ist großartig und Franz' Tourentipps helfen, die nächsten Tage perfekt zu planen!
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Peilstein, 2.542 m
Tiefster Punkt
Hofschänke Raffein, 1.352 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Die Steige und Wege sind in einem guten Zustand. Lediglich während der Gratwanderung zwischen Hochjoch und Peilstein ist immer wieder grobes Blockgestein zu bewältigen und eine Steilstufe in leichter, nicht ausgesetzter Kraxelei zu bewältigen.

Start

Höfesiedlung Innerdurach (1.420 m)
Koordinaten:
DD
46.557020, 11.004239
GMS
46°33'25.3"N 11°00'15.3"E
UTM
32T 653626 5157890
w3w 
///verwandter.betreten.extremer

Ziel

Höfesiedlung Innerdurach

Wegbeschreibung

Am Ende der öffentlichen Fahrstraße in Innerdurach führt in einer engen Rechtskurve ein Fahrweg weiter, der in moderater Steigung über Wiesen an den Waldrand hinaufführt. Unmittelbar nach dem Abzweig eines Forstwegs nach links beginnt ebenfalls linkshaltend ein markierter und beschilderter Steig. Der Unterschied zum Fahrweg wird besonders schnell deutlich: der Anstieg ist direkter und die Steigungen sind konsequenter. Durch meist dichten Wald geht es somit zügig aufwärts und erst am Fuß einer schmalen Weidefläche ändert sich erstmals das Gelände. Die Wiese auf der rechten Seite hinaufsteigen und einen Fahrweg kreuzen. Erst oberhalb dieser Kreuzung zieht der Steig am Waldrand nach links und leitet parallel zum Fahrweg mäßig ansteigend weiter. Nach einer erneuten Querung des Fahrwegs zieht der Steig rasch nach rechts und steigt in der Folge wieder steiler an. Nach einer einsamen Hütte im Wald wird eine Kehre des Fahrwegs berührt und wenig später wird der Fahrweg ein letztes Mal gekreuzt. Kurz darauf erreicht der Steig die Waldgrenze und Dank des nun offenen Geländes bieten sich erstmals schöne Aussichten, nicht nur zu den beiden Gipfelzielen. Der Steig hält weiter auf das Hochjoch zu, weicht dann aber nach rechts aus und erreicht den Kamm in einem nur gering ausgeprägten Joch. Dort dem Steig nach links folgen, der immer dem Gratverlauf folgend rasch das Hochjoch samt einer Gipfelbank erreicht.

Nach der Pause mit schöner Rundumsicht geht es immer dem Grat folgend auf den nahe erscheinenden Peilstein zu. Der Weg dorthin dauert aber etwas länger als zunächst gedacht, denn nicht nur immer wieder auftretendes Blockgestein erfordert zwischenzeitlich Aufmerksamkeit, sondern das riesige Gipfelkreuz täuscht vielmehr eine deutlich geringere Distanz vor. Dennoch bleibt der Steig weitgehend gut zu gehen, nur im finalen Gipfelaufschwung ist eine kurze Kraxelstelle zu überwinden. Hinter dieser beruhigt sich das Gelände aber sofort wieder und in einer ausholenden Linkskurve geht es hinüber zum höchstem Punkt und dem etwas vorgelagerten Gipfelkreuz.

Der Abstieg erfolgt über die Marschnellalm, dafür zunächst wenige Meter auf dem Anstiegsweg zurückgehen, dann aber links halten und dem Nordgrat wenige Höhenmeter hinab in eine kleine Scharte folgen. Dort erneut links abbiegen. Ein guter Steig leitet hinab zu den weitläufigen Weideflächen der Marschnellalm und schließlich zum Almgebäude, das in den Sommermonaten auch ein beliebte Einkehrmöglichkeit bietet. Auf einem Steig geht es weiter abwärts, der rasch nach links zieht und nahe der Schweinsteigalm den ebenfalls von der Marschnellalm herabführenden Fahrweg erreicht. Dieser wird aber schon nach wenigen Metern wieder rechtshaltend verlassen, ein Steig führt rasch und zügig in den tiefen Einschnitt des Marschnellbachs hinab. Dabei bleibt der Steig immer links vom Bach und erreicht schließlich den Beginn eines Fahrwegs, der aber geradeaus weitergehend lediglich gekreuzt wird. Nach einer Wasserfassung orientiert sich der Steig schließlich nach links und mündet in der Folge in einen Fahrweg ein. In gleicher Richtung fortsetzend und alle Abzweigungen ignorierend wird fast schon gemütlich schließlich Hofstelle Gigglhirn erreicht, an der ein asphaltiertes Sträßchen beginnt. Auf diesem zunächst weiter absteigen, aber bei der ersten Gelegenheit nach rechts abzweigen und erneut auf einem Steig weiter absteigen. Dieser kreuzt nach einiger Zeit einen Forstweg und führt auf der anderen Seite über eine Wiese weiter abwärts und mündet schließlich in einen Fahrweg ein. Linkshaltend geht es hinüber zum Mitterhof und nach der Straßenkreuzung direkt auf das Hofgelände. Markierungen leiten rechtshaltend zwischen den Hofgebäuden hindurch und entlang einer Wiese geht es in direkter Linie abwärts. Der Steig dreht aber bald nach links und erreicht nach zahlreichen Kurven eine Fahrstraße. Auf dieser für kurze Zeit nach links gehen, aber gleich beim folgenden Hof rechts abbiegen und den Markierungen abwärts durch die Hofstelle folgen. Über einen Karrenweg wird erneut die Fahrstraße erreicht, auf der nach rechts sich der Abstecher zum nahegelegenen Hofschank Raffein lohnt.

Nach der Rückkehr von Raffein nun dem Straßenverlauf weiter aufwärts bis in die anschließende Kehre folgen, aus der heraus ein Forstweg beginnt, der insgesamt recht flach in den Einschnitt des Steinbachs hineinführt. Kurz vor dem Bach endet der Fahrweg, aber ein Steig leitet hinüber auf die andere Seite, wo erneut ein Karrenweg beginnt. Auch dieser hält angenehmerweise die Höhe und leitet rasch aus dem Wald heraus nach Innerdurach, dem morgendlichen Ausgangspunkt des Tourenvorschlags.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Ausgangspunkt des Tourenvorschlags lässt sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln leider nicht erreichen. Wer jedoch zusätzliche ca. 300 Höhenmeter im Auf- und Abstieg in Kauf nimmt, muss auf Begehung nicht verzichten:

  • Anreise: Mit dem Zug aus Bozen oder Mals kommend bis Meran oder Untermais fahren und umsteigen in Bus 245. Dieser fährt über Lana ins Ultental und erreicht dabei St. Walburg. An der ersten Bushaltestelle in St. Walburg, gleich hinter einer markanten Kuppe, aussteigen.
  • Aufstieg: Auf der Straße über die Kuppe zurückgehen und dem Straßenverlauf bis durch die Kurve im Geländeeinschnitt folgen. Direkt dahinter zweigt nach links die Straße zur sichtbaren Kirche ab, deren einzige Kehre linkshaltend auf einem Fußweg abgekürzt werden kann. An der Kirche vorbei dem Straßenverlauf und wenig später nach links auf Weg Nr. 1 abbiegen. Dieser führt gut beschildert weiter in Richtung Hochjoch und erreicht später die Wegbeschreibung.
  • Abstieg: dem beschriebenen Abstiegsweg folgen, aber schließlich nicht nach Innerdurach abbiegen, sondern weiter auf Weg Nr. 10 hinunter nach St. Walburg gehen.

Anfahrt

Auf der Staatsstraße 38 Bozen - Meran (MeBo) bis zur Ausfahrt Meran Süd fahren und der Beschilderung nach Lana folgen. Im Ort angekommen immer geradeaus halten und am zweiten Kreisverkehr den ersten Abzweig ins Ultental nehmen. Der Landesstraße SP 9 schließlich durch das Ultental bis nach St. Walburg folgen. Gleich nach dem Ortseingang scharf rechts abbiegen und dem Straßenverlauf einer überörtlichen, dennoch schmalen Straße am Dokumentationszentrum Culten und der Kirche vorbei bergwärts mit Fahrtrichtung St. Helena folgen. Nach einer längeren Waldpassage verlässt die Straße an einer Höfesiedlung den Wald und erreicht eine etwas unscheinbare Abzweigung. Dort nach links in Richtung Innerdurach abbiegen. Nach einigen recht engen Kurven zu Beginn wird die Straße bald gradliniger und endet schließlich in der Höfesiedlung Innerdurach.

Parken

In Innerdurach stehen nur sehr wenige Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Bitte keinesfalls auf privaten Stellplätzen parken oder Ein- und Ausfahrten blockieren!

Koordinaten

DD
46.557020, 11.004239
GMS
46°33'25.3"N 11°00'15.3"E
UTM
32T 653626 5157890
w3w 
///verwandter.betreten.extremer
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco Karte Nr. 042 Ultental - Deutschnonsberg/Val d'Ultimo - Alta Val di Non

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist für diesen Tourenvorschlag obligatorisch. Insbesondere für die Abstiegspassagen sind, je nach Geschmack, ggf. Stöcke hilfreich.

Nachdem mit der Marschnellalm erst in der zweiten Tourenhälfte eine erste Einkehrmöglichkeit besteht, sind Verpflegung und ausreichend Getränke zwingend im Rucksack mitzuführen.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,7 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
1.268 hm
Abstieg
1.268 hm
Höchster Punkt
2.542 hm
Tiefster Punkt
1.352 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Kletterstellen Grat

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