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Alpinklettern empfohlene Tour

Südkante, Torre Estrema, Dolomiten (Rosengarten)

Alpinklettern · Dolomiten
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DAV Sektion Duisburg Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Wandbild der Südkante, wenn man aufsteigt
    Wandbild der Südkante, wenn man aufsteigt
    Foto: Thomas Schwindt, CC BY-SA, DAV Sektion Duisburg
m 2800 2700 2600 2500 2400 2300 2200 800 600 400 200 m Rifugio Vajolet
Einsame Kletterei in großartiger Kulisse. Alpine Erfahrung für die Wegfindung und sicherer Umgang mit Sicherungsgeräten empfehlenswert.
mittel
Strecke 0,9 km
5:00 h
470 hm
470 hm
2.710 hm
2.243 hm
Wenn die Wetterlage nur etwas Kurzes zulässt, doch der alpine Flair gesucht wird, so ist in Hüttennähe die Südkante des Torre Estrema zu empfehlen. Wer es länger mag: Als Fortsetzung der Gandhi/Mosé-Führe vom Sockel des Ostturms der Vajolettürme ausgehend, kann sie auch mit dieser zusammen den Gipfel fast von der Hütte aus möglich machen. Ein sicheres Auge für die nicht immer feste Felsqualität rechts und links der Route beruhigt das Gemüt. Die Kletterlinie selbst ist indessen fest.
Profilbild von Thomas Schwindt
Autor
Thomas Schwindt 
Aktualisierung: 15.07.2020
Schwierigkeit
V mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Torre Estrema, 2.710 m
Tiefster Punkt
Vajolet-Hütte, 2.243 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
290 m, 1:00 h
Wandhöhe
180 m
Kletterlänge
200 m, 2:30 h
Abstieg
470 m, 1:30 h
Standplätze
Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Seillänge
2 x 50 m
Erstbegehung
M. Dall'Oglio und L. Sbarigia 1948

Einkehrmöglichkeiten

Rifugio Vajolet

Start

Vajolet-Hütte (2.245 m)
Koordinaten:
DD
46.458463, 11.632323
GMS
46°27'30.5"N 11°37'56.4"E
UTM
32T 702133 5148354
w3w 
///erlaubt.verfärbt.ernsten

Ziel

Vajolet-Hütte

Wegbeschreibung

Zustieg

Von der Vajolet-Hütte dem Wanderweg Nr. 584 folgen bis kurz nachdem eine grüne Ebene beginnt. Hier leiten Steinmänner über einen Rücken und dann kehrenweise durch ein Geröllfeld hinauf. Ein Pfad führt nach links. Ihm folgend und zwei Rinnen querend erreicht man den Wandfuß. Den Pfad fast bis zum Ende unterhalb des Wandfußes queren und dann rechts hinauf steigen. Eine Schlinge markiert den Einstieg.

Kletterbeschreibung

Alle Stände sind mit Schlingen markiert. Lediglich vor der Schlüsselstelle am 4. Stand geht man leicht rechts davon an die große Sanduhr.

1. SL (IV) Vom Einstieg (2 SU mit Schlinge) über ein angedeutete Platte und Gehgelände zur schmalen Rinne. Nach dem Haken im Riss über Platte zum Stand (Haken & SU).

2. SL (III+) Nach links vom Stand aus traversieren und linkshaltend durch große Rinne ansteigen. Stand an zwei geschlagenen Haken.

3. SL (II) Erneut nach links querend und dann über eine Rampe und leichten Auslauf ansteigend zum Stand (große SU).

4. SL (IV-) Weil es so schön war geht es wiederum kurz nach links diesmal um die Kante herum. Die Platte an der festen Stelle überwindend geht es danach rechts haltend an der Kante vorbei zu einem breitem Band. Weit rechts an der Schlüsselstelle vorbei ist der Stand an einer großen SU rund ein Meter daneben (ohne Schlinge).

5. SL (V) Vom Stand aus zwei Schritte nach links steht man unter der Schlüsselstelle. Hier heißt es den Überhang mutig überwinden. Es locken drei Haken und mehrere Henkel. Leider sehen sie alle gleich fest bzw. brüchig aus. Wer einen festen erwischt, sollte nicht lange fackeln, sondern sich zügig nach linksoben aufschwingen. Sind nur drei Züge, denn danach geht es gemütlicher weiter. Die anschließende Platte nach links haltend aufsteigen und an der Kante zum Sporn. Stand an einem großen Köpfel. Nicht zu weit rechts suchen, sondern klar den Sporn anvisieren.

6. SL (III+) Es verwundert nicht, dass auch in der letzten Seillänge zunächst nach links traversiert wird. Über eine Rinne und links des Grates geht es nun zum Gipfel, der, oh Freude, mit Seilen und Reepschnüren zum Abseilen einlädt. Ein kühner Blick zum gelben Fels des Ostturm entschädigt für die Mühen und nach einer wohlverdienten Pause geht es zurück.

Die komplette Beschreibung kann der Literatur entnommen werden. Die eigene Beschreibung dient als Ergänzung.

Abstieg

Vom Gipfel einmal rund 40 m Richtung SW abseilen oder mutig durch brüchigen Fels abklettern (UIAA III). In der Scharte nach Süden über ein breites Band bis zu Geröllfeldern absteigen. Zurück am Wandfuß den Pfad nach links folgend in 30 Minuten zum Wanderweg Nr. 584. Dort Richtung Tal in Kürze zurück zur Vajolet-Hütte.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Bus von Bozen bis Pozza di Fassa. Dort mit dem Shuttlebus bis Gardeccia. Von Gardaccia aus zu Fuß bis zur Vajolethütte (45 Minuten).

Anfahrt

Von Norden kommend vor Bozen durch das Eggental und Welschnofen / Karersee ins Fassatal. Dort links Richtung Pozza di Fassa.

Parken

Kostenlose Parkplätz an der Lift- und Busstation in Pozza di Fassa.

Koordinaten

DD
46.458463, 11.632323
GMS
46°27'30.5"N 11°37'56.4"E
UTM
32T 702133 5148354
w3w 
///erlaubt.verfärbt.ernsten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Mauro Bernardi: Klettern im Rosengarten und Umgebung

Kartenempfehlungen des Autors

Tobacco, Val di Fassa e Dolomiti Fassane, Bl. 06, 1:25.000

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Alpinausrüstung (NAA)

Es gibt zahlreiche Zusammenstellungen für eine NAA. Mein Vorschlag: Die DAV Sektion Duisburg hat auf ihrer Homepage in der Rubrik „Ausbildung“ eine Ausrüstungsliste für das Alpinklettern.


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Schwierigkeit
V mittel
Strecke
0,9 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
470 hm
Abstieg
470 hm
Höchster Punkt
2.710 hm
Tiefster Punkt
2.243 hm
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