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Sieben-Kirchen-Weg

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Informationen zur Tour Sieben-Kirchen-Weg

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    3:00 h
  • Strecke
    8.7km
  • Höhenmeter
    450 hm
  • Höhenmeter
    450 hm
  • Max. Höhe
    917 m
Rundwanderung am Pfeffersberg zu den sieben Kirchen oberhalb von Brixen

Wegbeschreibung

Von Mahr bei Brixen führt der Sieben-Kirchen-Weg vorbei an der Kirche St. Jakob zur St. Clemens Kirche in Tschötsch. Weiter hinauf geht es zur St. Johann und St. Nikolaus Kirche in Tötschling. Von hier wandert man auf Markierung 10 zur St. Vitus Kirche in Tils und hinunter zur St. Cyrill Kirche. Vorbei an Pinzagen und der St. Ulrich Kirche führt die Rundwanderung zurück zum Ausgangspunkt.

Die sieben Kirchen, vor Jahrhunderten erbaut und inzwischen vorbildlich restauriert, waren und sind Zeugnisse des christlichen Glaubens. Jährlich findet am dritten Sonntag im September die Wallfahrt des Dekanats Brixen statt (Sieben-Kirchen-Umgang). 

Startpunkt

Restaurant Wirth an der Mahr

Zielpunkt

Restaurant Wirth an der Mahr

Besonderheiten

Stationen am Rundweg

1. Wo will ich hin?
Die religiöse Deutung des Lebensweges hat in allen Religionen ihren Ausdruck in Pilger- oder Wallfahrten gefunden. In der christlichen Tradition spielt seit dem 9. Jh. die Wallfahrt nach Santiago de Compostela eine herausragende Rolle, wodurch der heilige Jakobus zum Pilgerpatron wurde. Auch in unserem Land stehen Jakobskirchen an viel begangenen Wegen und laden zum Verweilen und Nachdenken ein. Wer einen Weg beginnt, hat ein Ziel vor Augen. Wo will ich hin?

2. Bei dir ist die Quelle des Lebens
Der Hauptpatron der Kirche ist Johannes der Täufer. Er erinnert alle, die an Jesus Christus glauben, an das Geschenk des neuen Lebens durch die Taufe und zugleich an den damit verbundenen Auftrag, wie Johannes auf Jesus hinzuweisen.
Der zweite Kirchenpatron war der heilige Clemens. Die Legende erzählt, dass Clemens mit seiner Hacke an einen Felsen schlug, und wie einst bei Mose entsprang aus dem Felsen klares Quellwasser. Das erinnert an unseren Ursprung in Gott, den Ursprung, die Quelle unseres und allen Lebens.

3. Er sprach, und es wurde ...:
Worte sind nicht Schall und Rauch. Worte verwunden, aber sie heilen auch. Worte können aufrichten, Worte können aber auch niederdrücken. Worte machen krank, und Worte machen gesund.
Der Evangelist Johannes führt den Ursprung der Welt auf das machtvolle Wort Gottes zurück: Bei Gott fallen Wort und Wirklichkeit zusammen. Was er sagt, das geschieht!

4. Was du weggibst, ist dein:
Der heilige Nikolaus ist als historische Persönlichkeit nicht recht fassbar, aber der Legendenkranz um ihn weist ihn aus als einen Menschen, der mutig und kreativ Lösungen für die Probleme der Menschen gesucht hat.
Er lädt uns ein, großzügig und weitherzig einander zu begegnen. Im Grunde steckt dahinter die paradoxe Logik des Lebens, dass man nämlich mit Festhalten verliert und mit Wegschenken gewinnt.

5. Carpe diem - Nütze den Tag:
»Carpe diem!« – »Nütze den Tag!« lautet die bekannte Lebensweisheit der Epikureer. Daraus lassen sich zwei Schlussfolgerungen ziehen: Die erste besteht darin, aus dem Tag möglichst viel herauszuholen; die zweite Möglichkeit rät uns, die Herausforderungen des jeweiligen Tages anzunehmen.
Es geht nicht darum, das Leben mit Tagen, sondern dar-um, die Tage mit Leben zu füllen. Wer glaubt, muss nicht die Erfüllung aller Träume von diesem Leben erhoffen.

6. Was bleibt stiften die Liebenden:
Die Kirche von Pinzagen ist dem heiligen Ulrich und dem heiligen Valentin von Rätien (7. Januar) geweiht. In der Kirche erinnern Fresken auch an den heiligen Valen-tin von Terni, den Patron der Liebenden (14. Februar).
Liebe wird oft als abgedroschenes Wort empfunden, dabei vergisst man, dass Liebe den höchsten Anspruch enthält. Was als Wert des Lebens bleibt, ist das, was wir an Liebe erfahren und weitergegeben haben.

7. Wo komme ich her?
Das Kirchlein von St. Cyrill ist heute Ziel des Europa-Besinnungsweges. Er rückt die europäischen Heiligen in den Vordergrund, in Verbindung mit dem Europagedanken.
Wenn ich weiß, wo ich herkomme, kann ich auch erkennen, wo ich hin will. Aus christlicher Sicht ist der Ursprung das Ziel: Ich kehre dorthin zurück, von wo ich ausgegangen bin. 

Parken

Gute Parkmöglichkeit in Mahr

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Brixen und dem Bus nach Mahr.

Anfahrt

Etwas südlich von Brixen (gegenüber der Industriezone) in Richtung Tschötsch/Mahr abbiegen. Neben einigen Häusern in Mahr (Talsohle) parken.

Quelle

Bewertung der Redaktion

Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft

 

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