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Rundweg Waidbruck - Tagusens - Tisens

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Informationen zur Tour Rundweg Waidbruck - Tagusens - Tisens

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    5:00 h
  • Strecke
    12.7km
  • Höhenmeter
    790 hm
  • Höhenmeter
    790 hm
  • Max. Höhe
    1135 m
Der erlebnisreiche Rundweg führt von Waidbruck über die Trostburg nach Tagusens und durch den schattigen Wald bis Tisens

Wegbeschreibung

Ein alter Weg, befestigt mit Pflastersteinen und begleitet von Trockenmauern, führt hinauf zur Trostburg und auf die Mittelgebirgsterrasse von Tagusens, mit einem herrlichen Ausblick auf Lajen und die Sonnenseite des Eisacktales. Seltene Wiesenbrüter können dort noch beobachtet werden. Von Tagusens verläuft der Weg durch den schattigen Wald nach Tisens und talseitig wieder zurück zum Ausgangspunkt in Waidbruck

Startpunkt

Dorfzentrum von Waidbruck

Zielpunkt

Dorfzentrum von Waidbruck

Besonderheiten

Stationen am Rundweg

1. Gebaute Geologie:
Seit jeher haben unsere Vorfahren mit den Materialen aus der unmittelbaren Umgebung gebaut. Was Gletscher und Flüsse mitführten und ablagerten, wurde als Baumaterial verwendet. Wege und Mauern – ein Abbild der geologischen Verhältnisse des Gebietes. Mit Steinen gepflasterte Wege wurden so über Jahrhunderte dauerhaft befestigt. Mauern dienten zur Sicherung der Böschungen oder als Stütze für Wege und Terrassen. Bauwerke und handwerkliche Fertigkeiten, die noch heute unsere Bewunderung finden.

2. Trostburg:
Die Geschichte der Trostburg reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück. Um 1290 gelangte die Burg von den Herren von Velthurns an den Grafen von Tirol, der sie in Folge an die Herren von Villanders und Wolkenstein verpfändete bzw. verkaufte. Danach war die Trostburg über etwa 600 Jahre Stammsitz der Wolkenstein, einem der bedeutendsten Tiroler Adelsgeschlechter. Zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert wurde sie wesentlich erweitert und im 17. Jahrhundert unter Engelhard Dietrich Graf von Wolkenstein-Trostburg im Stile der Renaissance umgebaut. Heute ist die Trostburg Sitz des Südtiroler Burgeninstituts und des Südtiroler Burgenmuseums. 

4. Seltene Wiesenbrüter:
Unsere Bauern haben einst Kulturlandschaften geschaffen, die vielen Pflanzen und Tieren als Lebensräume dienten: Hecken, Trockenmauern, Steinlesehaufen, artenreiche Wiesen. In den letzten Jahrzehnten änderte sich die Bewirtschaftungsweise stark, die Produktion wurde gesteigert und intensiviert. Besonders gefährdet sind Bodenbrüter. Durch die frühere und häufigere Mahd werden die Nester zerstört. Auf den intensiv genutzten Wiesen gibt es weniger Nahrungsangebot. Nestverluste und Futtermangel sind also die Hauptursachen für den Rückgang der Bestände

6. Verwandlungskünstler:
Vor etwa 400 Millionen Jahren gingen Amphibien das erste Mal an Land und vollzogen damit einen der größten Entwicklungsschritte des Lebens auf der Erde. 
Seither führen sie ein Doppelleben.

7. Föhrenwald:
Als Pioniergehölz hat die Rotföhre oder Waldkiefer in der nacheiszeitlichen Besiedlung eine bedeutende Rolle gespielt. Durch nachfolgende Waldgesellschaften verdrängt, kommen Föhrenwälder heute nur noch auf kargen Böden der Mittelgebirgslagen längs der Haupttäler von Etsch, Eisack und Rienz sowie auf der Mendel und in den Dolomiten vor.

8. Leben an der Mauer:
Trockenmauern – sie wurden einst mühsam aufgebaut, ohne Verwendung von Mörtel, als Schutz vor Erosion und zur Erleichterung der Arbeit an Steilhängen. Sie bilden Grenzen und strukturieren die Landschaft. Im Alter ergraut, mit Flechten und Moosen, gezeichnet von Sonne, Regen und Wind. Die Hohlräume dazwischen, Orte der Zuflucht und des Lebens, für Wiesel, Eidechse und Meise, für Spinnen, Asseln und Ameisen. 

Parken

In Waidbruck

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Waidbruck.

Anfahrt

Durch das Eisacktal bis nach Waidbruck.

Quelle

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