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Rundweg Laugen - Elvas

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Informationen zur Tour Rundweg Laugen - Elvas

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:30 h
  • Strecke
    4.2km
  • Höhenmeter
    120 hm
  • Höhenmeter
    120 hm
  • Max. Höhe
    926 m
Die Rundwanderung führt von Elvas durch das Biotop Laugen, Restnatur in intensiver Kulturlandschaft auf vorgeschichtlichem Boden

Wegbeschreibung

Von Elvas wandert man auf Markierung 10 (später 10A) ins Biotop Laugen. Vorbei an einem Beobachtungsstand geht es durch den Wald in Richtung Vogeltennen hinauf, kurz davor rechts ab und zurück zum Ausgangspunkt nach Elvas.

Biotop Laugen, Restnatur in intensiver Kulturlandschaft auf vorgeschichtlichem Boden. Dennoch ist der kleine Teich mit Schilfgürtel und Auwald ein wichtiger Trittstein und Lebensraum für gefährdete Tierarten. Enten und Rohrsänger, Frösche und Libellen sind auf diese Lebensräume angewiesen.

Der Name Laugen weist auch auf die prähistorische Zeit zwischen dem 11. und 9. Jahrhundert v. Chr. hin. Zahlreiche Funde (Werkzeuge, Tonscherben von Gefäßen) belegen die Geschichte der Besiedlung im Gebiet des Biotops Laugen.

Die Wasserknappheit prägte über Jahrhunderte das Leben und Wirtschaften auf der Hochfläche von Natz-Schabs. Not macht bekanntlich erfinderisch: 1958 wurde die erste Wasserleitung von Lüsen nach Natz-Schabs erbaut – eine euro- päische Pionierleistung. 

Variante

Man kann die Rundtour auch vom Biotop Laugen beginnen.

Startpunkt

Elvas

Zielpunkt

Elvas

Besonderheiten

Stationen am Rundweg:

1. Aufschwung dan des Wassers
Am 15. Juni 1958 wurde die neue Beregnungsanlage eingeweiht, zu jener Zeit die größte Anlage Europas dieser Art. Dank der Beregnungsanlage war im Zeitraum 1958 – 1983 ein deutlicher wirtschaftlicher Aufschwung im ganzen Gebiet zu verzeichnen. Die landwirtschaftlichen Erträge stiegen um das Mehrfache an. Im Jahre 2011/12 wurde das Becken nochmals auf 90.000 m3 Fassungsvermögen erweitert. 

2. Wege einer friedlichen Nutzung
In den 1960er Jahren wurden auf der Natzer Hochfläche Militärstützpunkte errichtet. 1956 – 1958 wurde auf einer 8,5 ha großen Fläche die Ruazzi-Kaserne gebaut, anschließend der NATO-Stützpunkt in Natz. Die große Anzahl von stationierten Soldaten (bis zu 600 in den 80er Jahren) hatte auch Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben im Dorf. 1983 wurde der NATO-Stützpunkt und die Kaserne aufgelassen. 

3. Frühe Besiedlung
Pollen in den Moorschichten von Natz-Schabs beweisen, dass das Gebiet etwa vor 6.000 Jahren wieder besiedelt war. Prälat Adrian Egger fand bei seinen Untersuchungen rund 15 verschiedene Stationen aus der Hallstätter Zeit (750 - 450 v. Chr.). Zahlreiche Funde (Werkzeuge, Tonscherben von Gefäßen, Pfahlbautendorf beim Biotop Laugen) belegen die Geschichte der Besiedlung.

4. Rasante Flieger - Libellen
Libellen gibt es schon seit etwa 300 Millionen Jahren auf der Erde. Sie sind damit viel älter als Vögel oder Säugetiere. Wie die Amphibien führen auch sie ein Doppelleben: den Großteil ihrer Lebenszeit verbringen sie als räuberische Larve im Wasser. Nur wenige Wochen bis Monate verbringen sie als Lufttiere.

5. Wildtiere brauchen Ruhe
Auf der Natzer Hochfläche ist der Föhrenwald vorherrschend. Die Vielfalt ist naturgemäß nicht so groß wie in einem Mischwald. Alte Bäume fehlen meistens, auch eine Strauchschicht. Eine dichte Grasdecke oder Zwergsträucher wie Erika, Heidelbeere und Bärentraube bilden den Unterwuchs. 

Parken

Elvas

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis Brixen und dem Bus nach Elvas.

Anfahrt

Auf der Brennerautobahn durch das Eisacktal bis Brixen und von hier hoch nach Elvas.

Quelle

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