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Birmehlweg

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Informationen zur Tour Birmehlweg

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:00 h
  • Strecke
    3.4km
  • Höhenmeter
    180 hm
  • Höhenmeter
    180 hm
  • Max. Höhe
    957 m
Die Rundwanderung bei Verdinge führt auf dem Birmehlweg zum Weiler Pardell und von dort zum Hof Moor zu Viersch

Wegbeschreibung

Der »Birmehlweg« startet am Dorfplatz in Verdings und führt über den Trockenrasen auf der Südseite des Kirchhügels hinunter zum Weiler Pardell, von dort hinauf zum schön gelegenen Hof Moar zu Viersch und über einen alten Pflasterweg wieder zurück zum Ausgangspunkt. 

Verdings, eine Ortschaft der Stadtgemeinde Klausen, liegt auf der Eisacktaler Sonnenseite und hat rund 500 Einwohner. Die Hügelkirche ist dem Hl. Valentin geweiht. Sie wurde 1202 erstmals erwähnt. In den Grundzügen romanisch (Turm), wurde sie in der zweiten Hälfte des 14. Jh. gotisiert (Kreuzrippengewölbe). Wertvoller Freskenschmuck im Inneren aus dem 15. Jh. nach Art von Meister Hans von Bruneck.

Startpunkt

Verdings

Zielpunkt

Verdings

Besonderheiten

Stationen am Rundweg

3. Trockenrasen am Kirchhügel
Diese sonnigen, trockenen, oft steppenartigen Lebensräume sind Rückzugsgebiete für seltene Pflanzen- und Tierarten. An vielen Stellen tritt auf der Oberfläche der felsige Untergrund des Quarzphyllits (metamorphes Gestein) zu Tage. Um den trockenen Lebensbedingungen zu trotzen, haben Pflanzen besondere Wuchsformen und Anpassungen entwickelt: dichte Behaarung, dornige, ledrige Blätter, Wasser speichernde Organe, tiefes Wurzelwerk.

4. Gönna Keschtnwald
Der Kastanienbaum ist der Charakterbaum und der Wächter der Eisacktaler Mittelgebirgsgegend auf der Sonnenseite. Er prägt seit vielen Jahrhunderten das Landschaftsbild. Die nahr- und schmackhaften Früchte, im Volksmund »Keschtn« genannt, sind Eigentum der Bauern. Sie stellten Jahrhunderte lang eine wichtige Ernährungsgrundlage dar (»Brot, das auf den Bäumen wächst«). Heute werden sie zum Verkauf oder beim Törggelen angeboten und finden Eingang in die Feinschmeckerküche. Das Holz des Kastanienbaums wird wegen seiner Haltbarkeit als Weinberg- und Fassholz geschätzt. 

6. Moar zu Viersch
Der stattliche Hof Moar (Mayr) zu Viersch (870 m) wurde 990 vom Brixner Bischof Albuin erworben. Er war viele Jahrhunderte Küchenmeierhof des Hochstiftes. Von 1645 bis 1879 war er Eigentum der Herren von Troyer. Sie bauten 1720 das Kirchlein zur heiligen Katharina. Der Gruppenhof zu Viersch wurde 1878 ein Raub der Flammen und in der heutigen Form wieder errichtet

7. Birmehl
Verdings wurde früher oft auch spöttisch das »Birmehldorf« genannt. Zu diesem Namen kam der früher stark bäuerlich geprägte Weiler, da rund um die Siedlung besonders viele Birnbäume standen. Aus einigen Birnensorten (Dörrbirnen) wurde das »Birmehl« hergestellt. Zuerst wurden die entkernten oder ganzen Birnen getrocknet und so die sogenannten »Kloazen« (Kletzen) erzeugt. Zur Winterzeit hat man die »Kloazen« gefrieren lassen und zu »Birmehl« gemahlen. Dieses ersetzte früher als Süßmittel den teuren, meist unerschwinglichen Zucker. Längs des Pflasterweges wurden wieder neue Birnbäume angepflanzt.

8. Bangert
Unter dem im Volksmund gebräuchlichen Begriff Bangert (auch Bamgart) versteht man eine abgegrenzte Streuobstwiese mit alten Apfel- und Birnensorten, Zwetschgenbäumen und Beerensträuchern. Verdings hat im Dorf bei den Höfen Hintner, Brunner, Rungger und Gosser noch vier dieser charakteristischen Obstwiesen mit altem Baumbestand. In diesen Streuobstgärten sind sehr seltene Apfel- und Birnensorten zu finden (Köstliche, Kalterer Böhmer, Goldparmäne, Plattlinger, Lederer, Stoanpepeller, Kanada, u.a.).

Parken

Verdings

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Klausen und mit dem Bus nach Verdings.

Anfahrt

Auf der A22 bis nach Klausen. Ausfahren und über Feldthurns bis nach Verdings.

Quelle

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