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Südtiroler Unterland

Da schmeckt’s nach Süden

Hoch über dem Etschtal im Südtiroler Unterland prangt kühn die Haderburg auf einer fast senkrechten Wand. Von Felsen hoch emporgehoben bewacht sie das Tor zum Unterland, die Salurner Klause.

Das Südtiroler Unterland: mediterrane Landschaften, herrliche Weine, steile Wände über dem Etschtal und sanfte Mttelgebirgslandschaften in höheren Lagen. Und die bekannte Südtiroler Weinstraße, die von der Salurner Klause von Weinort zu Weinort führt.

In weiten Kurven führt sie an einer rasterartigen Rebenlandschaft und an Margreid vorbei. Hier trifft italienischer Baustil auf deutsche Gotik. Steingerahmte Portale und Rundbogenfenster. Fenstergitter zieren die Fassaden. Die „Alte Rebe“, eine 400 Jahre alte Hausrebe, überwuchert hier ein Anwesen.

Oleander, Feigenbäume und Zypressen begleiten die Weinstraße weiter auf ihrem Weg. Über 200 Sonnentage bringen eine mediterran anmutende Vegetation hervor und begünstigen auch den Weinbau.

In Kurtatsch erinnern herrschaftliche Höfe an frühere adelige Weinbauerngeschlechter. Das höchstgelegene Weingut Südtirols gehört zur Schlosskellerei Turmhof in Entiklar mit dem märchengleichen Park.
Bei Kurtatsch führt ein Weinlehrpfad durch geschlossene Reblandschaft, auf dem die Wanderer den „Lebensweg“ des Weines gehen können, von der Pflanzung des „Rasels“ bis zur Verkostung.

An den Hängen gegenüber fällt eine parkartige, trockene Landschaft sofort ins Auge. Der Felsbuckel von Castelfeder, oberhalb von Auer, taucht mit seinen vergessenen Ruinen und seiner Kargheit die Umgebung in Mystik.Darüber plötzlich Lärchenwälder, Hochmoore und eine tiefe Schlucht, die das alpine Landschaftsbild durchschneidet. Die Bletterbachschlucht ist ein abenteuerliches, tief eingeschliffenes Zeitfenster zur Erdgeschichte.

Unten im Tal jedoch schlängelt sich die Weinstraße genüsslich weiter bis nach Tramin, dem Geburtsort des „Gewürztraminers“. Rose, Lychee, Bitterorange und Marzipan – das ist der Geschmack des Südtiroler Südens.

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