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Maria Weißenstein - Wallfahrtsort und Wanderziel

Bewandernswerte Gnadenstätte

Leuchtend weiß thront das Kloster Maria Weißenstein in Deutschnofen auf grünen Almwiesen. Wallfahrtsort und beliebtes Wanderziel gleichermaßen, vereinen sich hier Kultur, Geschichte und Natur zu einem für Südtirol prägenden Ort.

Maria Weißenstein, der in Südtirol bedeutendste Wallfahrtsort, liegt im Gemeindegebiet Deutschnofen und scheint auf den saftig grünen Almen zu schweben. Seine Geschichte reicht bis in das Jahr 1553 zurück, als der Bergbauer Leonhard Weißensteiner eine Marienerscheinung hatte und daraufhin eine Kapelle erbauen ließ. Die heutige Kirche stammt aus dem 17 Jh. und weist barocke Züge auf; das imposante, weiße Kloster wurde später hinzugefügt und scheint erhaben seinen Glanz über Wald und Wiesen zu strahlen.

Wallfahrtsort und Wanderparadies
Maria Weißenstein ist heute nicht nur als Wallfahrtsort in Südtirol bekannt, sondern auch als Wanderdestination äußerst beliebt. Der Blick auf Schlern, Rosengarten, Latemar und die Ortlergruppe begeistert Pilger genauso wie naturbegeisterte Wanderer. Der alte Wallfahrtsweg führt von der Pfarrkirche in Leifers über die Weißensteiner Straße bis zum Haus Emmaus. Dort beginnt der eigentliche Pilgerweg, der vorerst durch den Wald zum Kirchlein "Peterköfele" führt, dann weiter den Franzenberg hinauf und das Brantental entlang, bis das Kloster leuchtend ins Blickfeld tritt. Natürlich gibt's zu dem bedeutenden Pfad den passenden Wandertipp.

Doch sind es heute meist Wanderungen, die vom Wallfahrtsort Maria Weißenstein auf 1.520 m zu den umliegenden Almen führen, über das sonnige Plateau mit wundervollem Panorama leiten, die sich an wachsender Beliebtheit erfreuen. Entspannende Almenwanderungen für Familien bieten sich rund um Maria Weißenstein genauso an, wie konditionell anspruchsvollere Rundwege oder Mountainbiketouren. Das vielseitige Gelände bietet zahlreiche Möglichkeiten und birgt mit den vielen urigen Almwirtschaften schöne Plätzchen zum Auftanken und Verweilen.

Idylle für Winterwanderer
Eindrucksvoll ist ein Besuch von Maria Weißenstein im Winter. Das Kloster liegt sanft gebettet in die weiße Schneedecke, über die gesamte Landschaft breitet sich vollkommene Ruhe aus. Nahezu ungestört kann man an manchen Wintertagen den für Südtirol geschichtlich bedeutenden Ort besuchen und auf umliegende Almen wandern. Das gut ausgebaute Wandernetz eignet sich ideal für Winterwanderungen, wer Schneeschuhe dabei hat, kann auch durch den Tiefschnee stapfen und das konstante Knirschen unter den Schuhen und den eigenen Atem fast meditativ auf sich wirken lassen.

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