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Gewürztraminer

Golden

In sattem Gelb schimmert der Gewürztraminer im Glas. Sanft steigt fruchtiger Duft in die Nase. Der kräftige und aromatische Geschmack bleibt in Erinnerung.

Der Gewürztraminer ist möglicherweise eine autochthone Rebsorte aus Südtirol. Die Einwohner des Dorfes Tramin im Südtiroler Unterland sind sich sicher: der Gewürztraminer kann nur aus ihrer Heimat stammen. Internationale Experten sind davon weniger überzeugt, die Sorte könnte auch aus Südosteuropa oder sogar aus dem fernen Ägypten nach Südtirol gekommen sein. Wie dem auch sei, da der Gewürztraminer bereits seit dem 11. Jhd. in Tramin nachgewiesen ist, ist die Behauptung der Traminer so falsch dann auch wieder nicht.

Im submediterranen Klima und den sonnigen Hängen des Unterlandes und des Überetschs gedeihen die Rebstöcke optimal. Sandige, kalkhaltige Böden liebt die Pflanze besonders. Auch im Eisacktal, im Vinschgau und auf dem Ritten wird der Gewürztraminer angebaut. Die Weinlese findet Ende September und Anfang Oktober statt. Wer die Traube des Gewürztraminers zum ersten Mal sieht, der wird überrascht sein: Obwohl der gewonnene Wein einen hellen Goldton hat, ist die Haut der Weintrauben rötlich gefärbt. Der Gewürztraminer erfreut sich mittlerweile international größter Beliebtheit. Die Sorte ist heute von Neuseeland über die USA bis nach Südafrika verbreitet.

Während der Gewürztraminer in anderen Anbaugebieten oft als Süßwein angeboten wird, wird er in Südtirol fast ausschließlich trocken ausgebaut. Die schmackhafte Note des Gewürztraminers passt besonders gut zu Fischgerichten, Schalen- und Krustentieren und zu Pasteten. Beliebt ist er auch in Kombination mit würzigen Churryspeisen.  Aufgrund seine vollen Frucht- und Beerennoten schmeckt der Gewürztraminer hervorragend zu Gebäck. Gern wird er auch als Aperitif getrunken.

Der Südtiroler Gewürztraminer weist, je nach Lage, einen Alkoholgehalt von bis zu 14% auf. Optimal entfaltet sich sein Geschmack bei einer Temperatur von 11-13 Grad Celsius.

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