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Brennerautobahn

Über die Brennerautobahn nach Südtirol

Wer Südtirol als Urlaubziel wählt, der reist in den meisten Fällen über die Brennerautobahn an. Sie führt von Innsbruck in Österreich als A13 über den Brennerpass nach Italien, hier ist sie als Brennerautobahn A22 ausgewiesen und mündet bei Modena in die A1.

Der Brennerpass war schon vor Jahrtausenden ein wichtiges Durchzugsgebiet. Auf schmalen Saumpfaden gelangten die Reisenden damals mit ihren Zugtieren über den Alpenhauptkamm. Da der Brennerpass der niedrigste Passübergang über die Zentralalpen ist, war der Aufstieg hier weniger beschwerlich als anderswo. Der römische Kaiser Septimus Severus war es, der die Wege im Jahre 200 n. Chr. befestigen ließ.

Der modernisierten Zuglinie am Brenner ging der Bau einer Lokomotive im 19. Jh. voraus. Die Brennerautobahn wurde Anfang der 60er Jahre des 20. Jh. erbaut. Besonders aufwendig war die Errichtung der Europabrücke bei Innsbruck. 815 m umfasst die Strecke, mit einer Höhe von 190 m ist die Europabrücke die zweithöchste Brücke Europas.

Die Teilstrecke der Brennerautobahn vom Brennerpass bis Innsbruck Süd ist eine Sondermautstrecke. Zwar ist von Innsbruck Süd bis zum Brenner die sonst in Österreich notwendige Vignette nicht erforderlich, dafür ist für die Überquerung der Europabrücke eine zusätzlich Maut zu bezahlen. Die Autobahnvignette ist als 10-Tages, als 2-Monats- oder als Jahresvignette erhältlich. In Italien ist die Höhe der Mautkosten von der zurückgelegten Strecke abhängig.

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