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Almabtriebe in Südtirol

Ein bunter Umzug ins Tal.

Als Almabtrieb bezeichnet man in Südtirol ,die Rückkehr des Viehs von den Weiden am Berg in die Ställe im Tal.

In Südtirol ist der Almabtrieb ein traditioneller Brauch. Hinab ins Tal heißt es für die "einzuwinternden" Tiere. Natürlich gibt es den Almabtrieb nicht nur für Kühe, nein auch für Pferde, Schafe und Ziegen. Begleitet von den Hirten und unter den Augen vieler begeisterter Zuschauer ziehen die Tiere ins Tal.

Hauptsächlich die Kühe präsentieren sich beim Almabtrieb oft sehr aufwendig geschmückt. Auf Ihren Köpfen tragen sie Blumen und bunt geflochtene Kränze. Ursprünglich bedankte man sich durch den Schmuck für einen gut verlaufenen Sommer und dafür, daß das Vieh im Herbst wieder heil in die Ställe zurückkehrt. 

Heutzutage wird der Almabtrieb als beliebtes Ereignis angesehen und ist, in den meisten Ortschaften, der Anlass für ein zünftiges Fest. Es findet meist ein Volksfest statt  und im Tal angekommen werden die Tiere, vom lautstarken Applaus der  Zuschauer empfangen. Fast wirken die Kühe schon stolz, wenn sie dort ihr Winterquartier beziehen.

Die traditionellen "Goaslschnöller" fehlen bei keinem Almabtrieb. Gekonnt schnalzen und krachen die Peitschenartisten mit Ihren 6 Meter langen Lederpeitschen durch die Luft und empfangen das Tier. Der Umgang mit den schwer zu handhabenden Peitschen wird von den Gästen bewundert, zu Recht. Gute Laune und Musik macht sich breit. An den Ständen verkaufen die Bäuerinnen traditionelle, hausgemachte Gerichte und Speisen. Die "Hoamfohrt" des Viehs ist eine Notwendigkeit der alpinen, Viehwirtschaft, die so zu einem erlebenswerten Fest für jeden Besucher wird.

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