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Stilfs

Alpinismusgeschichte auf 1900 Hm

Abgeschieden, 1900 Höhenmeter hoch, geprägt von Alpinismusgeschichte, umrahmt von 14 bildschönen Dreitausendern und dem Ortler mit 3905 m, dem höchsten Berg Südtirols. Im Winter Treffpunkt für naturorientierte Wintersportler in einer der schneesichersten Gegenden Südtirols, im Sommer Aufenthaltsort und Startpunkt für Gipfelaspiranten.

Das Gemeindegebiet von Stilfs umfasst das Trafoital und das Suldental. Sulden, das 400 Seelendorf im westlichsten Haupttal Südtirols, hat seinen Bekanntheitsgrad neben der unvergleichlichen Bergkulisse auch einer der bekanntesten Bergsteigerpersönlichkeiten Südtirols und der Welt zu verdanken. Als Reinhold Messner 1983 die halbverfallene Burgruine Juval kaufte, vermutete noch niemand die beispiellose Reihe von “Kulturprojekten”, die Messner noch umsetzen würde.

“Yak & Yeti” nennt sich das ehrgeizige Restaurantprojekt des Bergpromis am Ortseingang von Sulden. Ein 400 Jahre alter Bergbauernhof wurde renoviert und als kulinarische Symbiose zwischen dem fernen Tibet und dem heimischen Südtirol inszeniert. Die Yaks auf den Hochalmen oberhalb Sulden liefern das Fleisch für das Yaksteak, der Spezialität des Hauses. Einige Meter hinter dem Gasthof befindet sich das 2004 eröffnete “Messner Mountain Museum Ortles”. Unterirdisch, auf 300 Quadratmetern wird das Thema Eis und Ortler behandelt. Mit Statements und historischen Erinnerungsstücken werden der Süd- und Nordpol, der Schneemensch und die großen Eisgebirge der Welt thematisiert. Der Ortler steht dabei symbolisch im Zentrum der Ausstellung.

Etwas kurioser geht es in der ehemaligen Bergsteigerunterkunft neben dem Hotel Post zu Füßen des Ortlers, dem so genannten “Flohhäuschen”, zu. Dreizehn Bergsteigergeschichten (von Yogi Milarepa bis Messner) interpretieren den Alpinismus in ungewohnter Weise.

Ausdruck von Leidenschaft und Liebe zur Gegend ist das “Museum für das Ortlergebiet” von Konrad Knoll. Darin wird das Ortler Gebiet als alpinistische Herausforderung, als Kriegsschauplatz im 1. Weltkrieg und auch als Tourismusmagnet beschrieben, dokumentiert und eindrucksvoll illustriert.

“Im Vorbeigehen” bietet hingegen die “Sparkassen Kulturpromenade” lokale Tourismusgeschichte. Ein Panoramaweg rund um Sulden erklärt in 12 Stationen die Entwicklung des armen Bergdorfes zum beliebten Tourismusort und dankt dabei den Gönnern und Visionären.

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