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Städte in Südtirol

Flanieren, genießen und shoppen.

Die Südtiroler Städte sind meist klein, überschauber und geprägt von der Geschichte eines Landes zwischen zwei Kulturen.

Die Landeshauptstadt Bozen mit ihren etwa 106.000 Einwohnern ist die bei weitem größte der Städte in Südtirol. Da sie auch die Stadt mit den meisten italienischsprachigen Einwohnern ist und gleichzeitig den größten Anteil von Bürgern aus anderen EU-Staaten und Drittländern aufweist, ist es sicherlich auch die vielfältigste und quirligste Stadt in Südtirol. Aber auch die verkehrsreichste und manchmal auch chaotischste Stadt.

Meran macht seinem Ruf als Kurstadt alle Ehre. Manche Stadtviertel wirken beinahe wie Parkanlagen. Riesige Zedern und manchmal auch einzelne Mammutbäume werfen ihre Schatten, hohe alte Mauern schützen die zahlreichen Villen und Burganlagen in und um die Stadt. Im Zentrum durchziehen die Meraner Lauben mit ihren zahlreichen Geschäften die Stadt, eingegrenzt von sehenswerten Kirchen und mittelalterlichen Bauten.

Die altehrwürdige Bischofsstadt Brixen hingegen trägt ein historisches klerikales Gewand. Hier reihen sich in der kleinen Altstadt Kirchen an Klöster, hier finden sich einige der beachtlichsten Kunstwerke Südtirols auf engstem Raum. Nur einen Spaziergang entfernt liegt das Kloster Neustift, bekannt ebenso für sein großartiges Bauensemble wie für den hervorragenden Wein.

Klausen gilt als das Künstlerstädchen, bekannt vor allem durch einen Aufenthalt Dürers. Nun sind diese Zeiten zwar schon länger vorbei und auch der Bau der Brennerautobahn hat eine unschöne Schneise durch das Tal unweit der Stadt geschnitten. Aber wer durch die schmalen Gassen der kleinen Stadt schlendert, ist plötzlich abgeschirmt von dieser Realität und kann sich in eine Zeit hineinfühlen, als Mensch und Ware noch mit Kutschen mitten durch die Stadt fuhren und vor den prächtigen Wirtshäusern Halt machten. Keineswegs unterlassen darf man den Aufstieg zum Kloster Säben, einem der geschichtsträchtigsten und faszinierendsten Orte der gesamten Alpen.

Bruneck, der überschaubare Hauptort des Pustertals, schmiegt sich mit seinen ehrwürdigen Bauten an den Schlossberg, der von der gleichnamigen mittelalterlichen Wehranlage gekrönt wird. Reinhold Messner hat der Burg durch sein Museumsprojekt neues Leben eingehaucht, was, so muss man sagen, gut zur lebendigen Bezirksstadt passt. Die Bevölkerung des Pustertals gilt als ebenso arbeitsam wie feierfreudig, entsprechend lebensfroh gib sich auch die Stadt Bruneck.

In Sterzing spürt man bereits die Nähe zu Österreich, klimatisch, architektonisch und kulturell. Als erste wichtige Station auf dem Weg in den Süden war Sterzing immer schon lokaler Handelsmittelpunkt und Rastplatz für Reisende. Und ist es in gewisser Hinsicht weiter geblieben, wenngleich heutzutage nicht mehr die Ruhe nach anstrengender Fahrt der ausschlaggebende Grund für einen Halt ist, sondern die Schönheit der umliegenden Berge und die Shoppingmöglichkeiten in der Stadt.

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