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St. Ulrich in Gröden

Holzgewordener Wintertraum

Strahlend blauer Himmel, vorbildlich gepflegte verzierte Häuserfassaden im angenehm belebten Ortskern, verwinkelte Gassen und einladende Gaststätten. St. Ulrich ist der beliebte Hauptort des Grödentales. Früher, lange vor dem Beginn der Tourismusära, war es hier ruhig, sehr ruhig.

Im 17. Jhd. vertrieb man sich die kalten Wintermonate noch mit dem bekanntesten aller Grödner Kunsthandwerke, dem Schnitzen. Kunstvoll gearbeitete Heiligenfiguren, filigrane Krippen und Statuen jeglicher Art sind so entstanden und wurden dann in den Sommermonaten verkauft.

Auch heute noch ist die Schnitzkunst das Vorzeigehandwerk in Gröden. Zwar hat der Tourismus längst die ökonomische Wichtigkeit des Schnitzens in den Hintergrund gedrängt, doch Gröden bleibt auch in der heutigen Zeit das “Schnitzertal”. Unika, die alljährliche Grödner Skulpturenmesse, gewährt an 3 Tagen Einblicke in diese hohe Kunst des Bildhauens. Schnitzvorführungen, Events und die persönlichen Gespräche mit den Künstlern bringen den Besuchern die Tradition, die Innovation und Kreativität dieses Handwerk näher.

Wer sich Mitte Jänner lieber im Ortskern als auf der Skipiste tummelt, kann die “kalte Schnitzkunst” des Eisskulpturenwettbewerbs auf sich wirken lassen. 3×3×3 m Eisklötze werden von den Künstlern zu eiskalten Figuren verwandelt. Spektakulär und verzaubernd.

Das Grödner Heimatmuseum geht noch einen Schritt weiter und bringt dem Besucher die Kultur und Natur des gesamten Grödentales näher. Eine Vielzahl sakraler und profaner Plastiken, archäologische Funde bis zurück in die Steinzeit, die alpine Flora und Fauna, Gemäldesammlung des ladinischen Kunstmalers Josef Moroder Lusenberg und die Luis Trenker Gedenksammlung sind hier zu bewundern.

Geheimnisvoll ist der Ursprung der St. Jakobskirche, der ältesten Kirche Grödens. Erbaut worden ist sie wahrscheinlich im 13. Jhd. von den Grafen von Stetteneck. Geweiht ist das Gotteshaus dem Hl . Jakob, dem Schutzpatron der Wanderer und Pilger. Sehr passend.

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