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Seiser Alm - Schlerngebiet

Im Reich des Minnesängers

Funken zischen. Flammen lecken. Kreischend und kichernd wirbeln die Hexen ums Feuer. Seit jeher treffen sie sich zum Tanz auf dem flachen Bergrücken des Schlern um brüllende Gewitter herauf zu beschwören. So erzählt die Sage der Schlernhexen.

Die Seiser Alm, die größte Hochalm Europas, reicht vom Schlernmassiv bis zu den durchfurchten Felsen des Lang- und Plattkofels. Die Alm ist Namensgeber der gesamten Region, die sich über die Ortschaften Tiers, Völs, Seis und Kastelruth erstreckt, in denen Mondänes und Bäuerliches aufeinandertreffen. Auf der Alm, in bis zu 2000 Metern Höhe, regiert die Natur in all ihrer Unberührtheit. Anemone, Soldanelle und Alpennelke sind, wie die weiten Wiesen, fester Bestandteil des Landschaftsbildes.

Dies ist die Spielwiese aller Sportbegeisterten. Die bei Wanderern und Mountainbikern beliebte Almgegend, verwandelt sich im Winter zu kilometerlangen Pisten und bestens präparierten Loipen. Alles vor stattlichem Bergpanorama.

Inmitten von kräftigem Nadelwald über Seis liegt die Burgruine Hauenstein. „Durch Barbarei, Arabia“ so beginnt das fröhlich sarkastische Hauensteinlied des einstigen Schlossbesitzers und Minnesängers Oswald von Wolkenstein. Heute ist er Namensgeber des alljährlichen „Oswald-von-Wolkenstein-Ritts“. Wehende Fahnen. Schmetternde Hufe. Und plötzlich findet der Besucher dieses Reitturniers sich wieder in einer Welt von fechtenden Rittern und schmachtenden Burgfräulein.

Die hohe Attraktivität der Alm führte in den letzten Jahrzehnten zu ständig steigenden Besucherzahlen. Um eine nachhaltige touristische Nutzung zu gewährleisten, ist ein großer Teil des Gebiets nur noch für den landwirtschaftlichen Verkehr geöffnet. Auf die Seiser Alm führt eine Kabinenbahn oder ein Shuttlebus.

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