Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Wandern

Klettern

Rad

Winter

Spazieren gehen

Laufen

Natur

Kultur

Unterkunft

Essen & Trinken

Shopping

Wasser & Wellness

Tourenführer

Nützliches

Schließen
zurück

Schneeschuhwanderung am Gampenpass

U.L.Frau i.W.-St.Felix Zur Merkliste hinzufügen

Informationen zur Tour Schneeschuhwanderung am Gampenpass

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    0:00 h
  • Strecke
    10.2km
  • Höhenmeter
    370 hm
  • Höhenmeter
    370 hm
  • Max. Höhe
    1698 m
Der Gampenpass – ein Eldorado für ungefährliche Schneeschuhexpeditionen. Hier gibt es zudem einen der größten und bestens erhaltenen Bunker Südtirols

Wegbeschreibung

Der Wetterbericht verkündet endlich das lang ersehnte Genuatief, dies ist der Startschuss für ergiebige Schneefälle, die sich besonders im Ultental und am Gampenpass auswirken. Wir packen die Schneeschuhe ein und fahren direkt auf den tief verschneiten Pass. Dort parken wir und nehmen auf der linken Seite den Weg Nr. 50 Richtung Schöneck. Nach einem kleinen, steileren Aufstieg von 5 Minuten verlassen wir die Forststraße Siebenbrunn links bei einer Bank. Nach weiteren 10 Minuten Aufstieg erreichen wir eine Abzweigung, die uns linkerhand zum Mittagsschartl/Schöneck, Weg Nr. 50, führt, den wir gemütlich entlanggehen. Nach ca. 45 Minuten durch einsame Winterimpressionen erreichen wir das Mittagsschartl, wo wir rechts den gefrorenen Bach entlang die Saalwiesen erreichen. Hier biegen wir den Weg Nr. 54 ca. 30 Minuten hinab Richtung Malgasott, bis uns das Schild „Weg Nr. 53“ wieder Richtung Gampenpass führt. So kommen wir nach ca. eineinhalb Stunden wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Startpunkt

Gampenpass

Zielpunkt

Gampenpass

Besonderheiten

Besuch im Bunker: Im Sommer treibt es auch den Bär in diese einsame Gegend, vor dem wir aber keine Angst haben brauchen, denn im Winter hält er seinen Winterschlaf. Einen Winterschlaf hat auch der Bunker am Gampenpass geführt, der im Frühjahr öffentlich zugänglich gemacht wird. Wir lassen uns aber schon vorab vom kundigen Geologiestudenten Patrick Ausserer durch das unterirdische Labyrinth aus Gängen, Schießscharten und Aussichtspunkten führen. Die verzweigten Gänge und die im Dunkeln kaum bemerkbaren Gruben würden eine Alleinbegehung gefährlich machen.

25.000 m³ Beton und Schlerndolomit: Eine ständige Luftfeuchtigkeit von 80 bis 90 Prozent lässt diesen im Jahre 1940 von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern errichteten Bunker gespenstisch erscheinen. Die Wände des 25.000 m³ großen und auf vier Stockwerke verteilten Bunkers sind aus Beton und blankem Schlerndolomit. Dieser Bunker wurde nie in Betrieb genommen, da Mussolini seinerzeit das Geld ausging und der Krieg gegen Deutschland einen anderen Verlauf nahm als erwartet. Heute ist der Bunker noch bestens erhalten, aber fast in Vergessenheit geraten. Nach unserer Besichtigung lassen wir das fantastische Bauwerk wieder in seiner Vergangenheit schlummern, bis es offiziell eröffnet wird. Bevor wir uns vom Gampenpass verabschieden, nehmen wir uns vor, schon bald wieder zu kommen, um einen der vielen „Ciaspole“-Wanderwege dieser Gegend zu erkunden.

Parken

Gampenpass

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis nach Lana und dem Bus zum Gampenpass.

Anfahrt

Von Lana bis zum Gampenpass.

Quelle

Bildschirmfoto%202013-08-08%20um%2011.09.35
Autor: Olav Lutz

Bewertung der Redaktion

Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft

Unterkunft-Tipps

Tab für Bilder und Bewertungen

Unterkünfte

Natur

Kultur

Zur Startseite