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Schnals

Abwechslungsreiche Talfahrt

Das Schnalstal zweigt vom Vinschgau Richtung Nordwesten ab. Kurvig schlingt sich das Tal durch Bergketten und Gletscherspitzen bis an die österreichische Grenze. Idyllische Bergdörfer im Tal, dichte Wälder an den Hängen und auf den Gletschern ewiges Eis.

Wer ins Schnalstal fährt, der wird von einem mächtigen Bau begrüßt: Hier steht in strategisch günstiger Lage Schloss Juval. Die mittelalterliche Burganlage verbindet mehrere Wohnhäuser durch eine dicke Burgmauer. Vom quadratischen Bergfried aus hat man das Tal gut im Blick. Erwähnt wird das Schloss erstmals im 13. Jh. als Besitz Hugos von Montalban; in den folgenden Jahrhunderten wechselt es wiederholt den Eigentümer. Heute gehört die Burg Reinhold Messner und beherbergt ein Museum.

Von vergangenen Burgen und standhaften Kirchen
Der kurvigen Straße folgend gelangt man nach Katharinaberg. Vor Jahrhunderten stand hier ein mächtiges Kastell: die Schnalsburg, sie gab dem Tal seinen Namen. Im 14. Jh. wurde der Bau abgetragen, jetzt steht auf dem steilen Felshang eine Kirche - der alte Burgturm wurde zum Glockenturm umfunktioniert. Weithin sichtbar ragt das rote Spitzdach in den Himmel.

Die Häuser der Kartäuser
Weiter führt der Weg ins historisch und architektonisch interessante Karthaus. Für das Ortsbild prägnant ist die Stadtmauer, die einen Großteil der Wohnhäuser umschließt. Sie gehört zur Bausubstanz, die sich vom Kartäuser Kloster Allerengelberg erhalten hat. Ein Großteil des Baus wurde durch ein Feuer im Jahre 1924 stark beschädigt. Der Kreuzgang wurde restauriert und wird im Sommer zur geschichtsträchtigen Tribüne für eine Kunstausstellung: Unter dem Kreuztonnengewölbe zeigen Südtiroler Künstler ihre Arbeiten.
Wie sehr das Klostergebäude die Dorfform bestimmt, zeigt die Tatsache, dass der heutige Dorfsplatz auf dem einstigen Klosterhof Platz findet.

Pilgerort
Gläubigen ist auch das Dorf Unsere Frau bekannt - hier steht auf einer Anhöhe eine beliebte Wallfahrtskirche. Sagen erzählt man sich über ihre Entstehung: Eine Marienstatue soll hier unter mysteriösen Umständen gefunden worden sein. Am Fundort erbauten Gläubige eine Kirche, die sie der Hl. Maria weihten.
In Unsere Frau steht das Museum Archeoparc Schnals, das auf anschauliche Weise vom Lebensraum und der Lebensweise der Gletschermumie „Ötzi“ berichtet.

Dorf am See, Dorf im See
Bei niedrigem Wasserstand ragt ein Turm aus dem Wasser des Sees von Vernagt. In den 50er Jahren wurde eine Kapelle mitsamt acht alten Höfen den Fluten des Schnalser Baches übergeben- aber heute präsentiert sich der Stausee so idyllisch, als habe es ihn schon immer gegeben. Das Dorf Vernagt liegt beschaulich an seinem Ufer - mit spektakulärer Bergkulisse im Hintergrund.

Die idyllischen Dörfer sind Ausgangspunkt angenehmer Wanderungen in die umliegende unberührte Natur. In Talnähe sind die Wege verhältnismäßig eben, einige führen an den historischen, urtümlichen Höfen von Schnals vorbei. Auf den ringsum aufsteigenden Berghängen wird mehr Einsatz gefordert: Spannende Mountainbiketrails und abenteuerliche Wanderwege führen auf die Berge. Hier liegen die Schnalstaler Bergseen Saxalbersee und Finailsee.
Im Winter wie im Sommer lockt auf den Schnalstaler Bergen Schnee und Sportvergnügen: Die Schnalstaler Gletscherbahn fährt ganzjährig, hier locken 35 präparierte Pisten. Auch Skitouren und Schlittenfahrten lassen sich auf den verschneiten Hügeln unternehmen.
Im Kletter- und im Hochseilgarten in Schnals wollen Wagemutige hoch hinau
 

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