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Schloss Planta

Meran
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Informationen zu Schloss Planta

Das heutige Schloss Planta in Meran Obermais war ursprünglich ein Wohnturm, der erst im Laufe der Jahrhunderte zur heutigen Form ausgebaut wurde. 1284 bezog Ulricht von Greifen mit seiner Frau den sogenannten Turm zu Haslach. Der Besitz des damaligen Schloss Greifen verblieb in Familienbesitz bis zum Aussterben derer von Greifen im 15 Jahrhundert. Von da an geriet das Schloss in verschiedenen Hände, unter anderem auch in den Besitz der Völs-Colonna. Hans Jakob von Völs-Colonna ließ das Schloss erheblich erweitern und wahrscheinlich auch die Ecktürme errichten.

1618 wurden die Brüder Rudolf und Pompejus Planta von Wildenberg, Führer der spanisch-österreichischen Partei, in ihrer angestammten Schweizer Heimat zum Tode verurteilt und flüchteten 1619, nach der Verwüstung des Stammsitzes Schloss Wildenberg, nach Südtirol. Pompejus Planta wurde bereits 1621 auf Schloss Rietberg in Graubünden ermordet. Sein Bruder Rudolf blieb in Diensten des Habsburgers Leopods V. und hielt sich oft in Meran auf seinen Besitzungen Schloss Planta oder Schloss Rametz auf.

Mit dem Besitzer Planta bürgerte sich auch der Name Schloss Planta ein und obwohl das Anwesen im 18. Jahrhundert erneut Besitzer wechselte, wird der Name bis heute verwendet. 1936 wurde Schloss Planta von den Freiherrn Senfft von Pilsach erworben und seitdem vorbildlich erhalten.

 

 

Vom ursprünglichen Namen Greifenstein (oder auch Greifen) zum Namen Schloss Planta, das war beileibe nicht die einzige Änderung in der Geschichte dieses interessanten Schlosses am oberen Ende des Meraner Stadtviertels Obermais.

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