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Salurn

Dem Dorf lauschen

Salurn liegt unmittelbar an der Salurner Klause, dort wo zwei Bergkämme das Tor zu Südtirol bilden. Salurn weiß von einem ganz besonderen Kapitel Südtiroler Geschichte zu berichten, veranschaulicht den Übergang vom italienischen in den deutschen Sprachraum, steht als Symbol für die Symbiose zweier Kulturen.

Jedes Gemäuer, jedes schmiedeeiserne Fenstergitter, all die prunkvoll verzierten Torbögen erzählen lauschenden Passanten von einer längst vergangenen Zeit. Gepflasterte Wege führen an unermüdlich vor sich hin plätschernden Brunnen, an bunten Fensterläden, hölzernen Pforten und an urigen Ansitzen mit dunklem Gebälk vorbei. Und an jeder Ecke finden sich Herrschaftshäuser aus der Renaissance und Barockzeit. Alles scheint wunderbar erhalten.

Dabei musste Salurn viele Überschwemmungen überstehen. Früher trat die Etsch des Öfteren über ihre Ufer, erpicht darauf, alles zu ertränken. Die letzte große Überflutung erfolgte im Jahre 1981.

Hoch oben auf ihrem Felsklotz durfte sich die Haderburg jedoch in Sicherheit wägen. Manch einer fragt sich beim Anblick dieser ausgedehnten, verwinkelten Anlage sicherlich, wie solch ein imposanter Bau in solcher Lage und zu dieser Zeit wohl möglich war. Eckrondelle, Tore und zinnengekrönte Mauern verleihen der Burg ihr stattliches Aussehen.

Etwas unterhalb der Festung, direkt hinter dem Dorf, trifft der Wanderer auf einen Wasserfall. Mal brausend und tosend, mal zaghaft leise rauschend, je nach Jahreszeit, je nach Laune, fällt er von seiner Felswand herab.

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