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Ritten

Vielfältig

Vielfältiger Ritten. Bozens Hausberg, Sommerziel, Wanderparadies, Bergdorfidylle, unberührte Natur, geschichtsträchtig und entspannend. Der Ritten bietet von allem mehr.

Schon vor 4000 Jahren siedelten sich die ersten Menschen auf dem Rittner Bergrücken an. Hier, auf dem Hochplateau zwischen Sarntal und Eisacktal, fanden sie optimale Lebensbedingungen: Der Sumpflandschaft der Täler entflohen, bot der Ritten viele Sonnenstunden und fruchtbare Felder. Über 50 Siedlungsplätze wurden freigelegt, die archäologischen Funde belegen eine durchgehende Besiedelung.
In der Historienschreibung taucht Ritten erstmals um 900 als Mons Ritanus auf.
Bis ins 15. Jh war der Ritten die Hauptverbindung vom Norden über den Brenner in den Süden. Der rege Durchzugsverkehr brachte die Wirtschaft zum Erblühen, Handwerk und Gastgewerbe florierten. Für die Reisenden wurde in Lengmoos um 1210 ein Hospiz erbaut, hier konnte man sich von den Strapazen der anstrengenden Reise erholen.

Sommerfreuden
Im 17. Jh. entdeckten die Bozner Aristokraten den Ritten für sich. Wenn im Sommer das Tal in der Hitze flirrte, ließ es sich hier freier atmen. Prächtige Bauten erinnern an die Zeit, als sich die Adeligen aus der Stadt auf dem Ritten im Scheibenschießen maßen und in den Wäldern lustwandelten.

Flotte Fahrt
Früher musste man eine lange Anfahrt auf kurvenreichen Straßen auf sich nehmen, 1907 zog sich die elektrische Zahnradbahn zum ersten Mal vom Waltherplatz bei Bozen auf den Ritten. Im Jahr 1966 eröffnete die lang ersehnte Seilbahn: die Fahrtzeit wurde dabei von 82 auf 12 Minuten verkürzt. Die Rittner hatten ihr „Bahnl“ aber liebgewonnen- noch heute tuckert die nostalgische Rittnerbahn über die Hochfläche von Klobenstein bis Oberbozen. Den Höhenunterschied vom Talgrund auf den Berg hinauf bewältigt mittlerweile eine modernisierte Seilbahn.
Wer in die großzügigen Kabinen steigt, der lässt die mediterrane Flora des Tals hinter sich und schwebt an sonnenverwöhnten Hängen entlang. Plötzlich recken sich hohe Bäume nach dem Betrachter. Wiesen und Heckengrenzen. Doch mit zunehmender Höhe wandelt sich das Landschaftsbild in ein Gewirr aus Nadelwald und Hochmooren. Alpenrosen und Latschenkiefern behaupten sich.
Mächtige Erdkegel durchstoßen wiederholt die landschaftliche Idylle. Die Rittner Erdpyramiden bei Lengmoos, Oberbozen und Unterinn gelten als die höchsten und formschönsten Europas. Der bekannte Heimatkundler Josef Rampold kommentierte: „Die Rittner Erdpyramiden sind Gotik in Perfektion.“

Dörferidylle und Abenteuer liegen nah beieinander
Verstreut in der unberührten Natur liegen die 17 Fraktionen des Rittens, gemütliche Dörfer und verstreute Bergweiler, die mit historischen Bauten und Bergcharme begeistern. Dazwischen breitet sich ein dichtes Netz an Wanderwegen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades aus.
Über der Idylle wacht das Rittner Horn mit alpinen 2.260 m Höhe, zahlreiche Pfade führen auf den Berg. Gipfelstürmern bietet sich ein spektakulärer Anblick: Der Blick umfasst die malerischen Zinnen des Dolomitenmassivs und die beeindruckende Ortlergruppe und reicht bis zum Großglockner nach Österreich. Wer es lieber gemütlich mag, der kann sich von einer Seilbahn in luftige Höhen fahren lassen. Auf Abenteuer muss er dennoch nicht verzichten: Im Sommer fährt das „Sonnenaufgangs-Bahnl“ - in aller Frühe bietet der Sonnenaufgang in der spektakulärer Kulisse ein unvergessliches Naturschauspiel.
Im Winter sausen Sportfreunde auf Skiern und Snowboard über die verschneiten Hänge des Rittner Horns, der idyllische Wald bietet sich für Schneewanderungen an. Das Skigebiet präsentiert sich familienfreundlich, Skikurse und angenehme Pisten versprechen auch den Kleinsten winterliches Sportvergnügen.