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Riffian

Bergfreund, sonniges Gemüt, mit geheimnisvoller Seite

Riffian bei Meran ist der versonnene Wächter des Passeiertales, sein mildes Klima und die reiche Vegetation mögen darüber hinwegtäuschen, dass im Tal ein alpines Lüftlein weht. Riffian bietet familiäre Hotels, ein alpin-meditarrenes Wetter und zahlreiche Ausflusgziele für einen Winter- und Sommerurlaub im Passeiertal.

Die Legende besagt, dass ein Bauer vom Ufer der Passer aus ein mystisches Leuchten bemerkt haben soll. Der Mann folgt dem Licht und findet in Riffian ein Marienbild. An dieser Stelle soll eine Kirche an die wundersame Begebenheit erinnern- das sagenumwobene Bild ist heute noch in der Riffianer Wallfahrtskirche zu bewundern. 

In Riffian bei Meran, am Fuße der Texelgruppe, liegen verstreut die idyllischen Bergweiler Gfeis, Magdfeld und Vernuer, der Hauptort Riffian schmiegt sich in Obstwiesen und Nadelwald. Erstmals scheint das Dorf in der Geschichtsschreibung um 1116 auf, es wird davon ausgegangen, dass Riffians Namen sich vom lateinischen Personennamen Rufius ableitet.

Burgstelle
Von Riffians spannender Vergangenheit erzählt die historische Ausgrabungsstelle Burgstall. Warum die Ortsbezeichnung Burgstall in Südtirol verhältnismäßig häufig auftritt ist schnell erklärt: Burgstall bezeichnet schlicht „die Stelle der Burg“ - also einen Ort, an dem Mauerreste einer Festung gefunden wurden. In Riffian traten Spuren einer Siedlung aus der Eisenzeit samt Kastell zutage, das zentrale Herrenhaus wurde ausgegraben und kann besichtigt werden.

Pilgern entlang dem Waal
Über Riffian führt ein Waalweg durch den Wald. Kastanienlaub liegt auf dem Pfad, im Herbst fallen stachlige Kugeln von den Bäumen und geben ihren schmackhaftes Inneres frei: Die Riffianer Edelkastanien sind weithin beliebt.

Einst versorgte der Waal Riffians Felder, heute läuft das Wasser in Rohren unterirdisch, nur selten hört man es hier längs des Weges gurgeln. Sanft schlängelt sich der Steig durch den Wald, immer wieder lichten sich die Bäume, dann reicht der Blick weit ins Tal auf das gegenüberliegende Schenna. Dahinter ragen die Berge Ifinger und Hirzer auf. Folgt man dem Weg, hat man die Möglichkeit: Abbiegen zur Wallfahrtskirche " Zu den sieben Schmerzen Mariens " oder entlang des Rösslsteigs weiter durch den Mischwald.

Von Riffian aus laufen mehrere Wanderwege empor in die dichten Wälder, Heimat einer reichen Tierwelt und abwechslungsreichen Flora. Das laue Klima der Kurstadt Meran ist noch zu spüren, in höheren Lagen muten Klima und Landschaft alpiner an. Der Meraner Höhenweg kreuzt Riffians Weg, in der Fraktion Gfeis kann man einsteigen und entlang des spannenden Wanderweges, der über 100 km umfasst, den Naturparks der Texelgruppe erkunden.

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